Es gibt Verbrechen, die sind juristisch aufgeklärt. Ein Täter ist verurteilt. Die Fakten stehen fest. Und doch bleiben sie offen. Weil Fragen zurückbleiben. Weil Zweifel bleiben.
Und weil ein Mensch, der die Antworten kennt, sich entscheidet zu schweigen.
Im Jahr 2004 entführt und tötet Marc Hoffmann zwei Kinder.
Das ist bewiesen. Doch kurz nach seiner Festnahme beginnt er, von weiteren Taten zu sprechen – nur um sie später wieder anzudeuten, zurückzunehmen oder ganz zu verweigern. Für die Ermittler beginnt damit ein zweiter Fall. Ein Fall ohne klares Ende.
Einer der Männer, die diesen Fall geprägt haben, ist Karsten Bettels. Er leitete damals die Sonderkommissionen „Levke“ und später „Levke 2“. Im Gespräch mit Spurensuche-Host Giuseppe Di Grazia erzählt Bettels, wie man gegen das Schweigen eines Mannes ermittelt, der nichts mehr zu verlieren hat?
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