15 episodios
- In this episode of Lange Ohren, Felix von Boehm meets art historian, author and curator Michael Peppiatt in London. Peppiatt was a close friend of Francis Bacon for almost three decades. Taking the exhibition PICASSO – BACON as their starting point, they explore the fascination Pablo Picasso held for the young Bacon and how his admiration for a great artistic role model gave rise to a distinctive visual language of his own.
What does it feel like to be human? This question connects two artists who radically reimagined the human body. The conversation moves from Bacon’s encounter with Picasso’s drawings in Paris to images of desire, pain and vulnerability. Peppiatt reflects on Bacon’s search for his own voice, his inner contradictions and painting as a way of giving form to these tensions. What emerges is also an intimate portrait of a man whose warmth, generosity and humour might come as a surprise to those familiar only with the stark intensity of his paintings.
Mehr erfahren? Die Ausstellung PICASSO – BACON. What It Feels Like to Be Human ist von 18. September 2026 bis 31. Jänner 2027 in der ALBERTINA zu sehen. Rund 70 Werke aus internationalen Museen und Privatsammlungen eröffnen einen Dialog über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Künstler und ihre Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz. Zur Ausstellung
Das Gespräch wird auf Englisch geführt. - Shownotes
In dieser Folge von Lange Ohren sprechen Clarissa Stadler und Ralph Gleis in der ALBERTINA KLOSTERNEUBURG über die lange Tradition des Schenkens und darüber, wie aus privaten Gesten, künstlerischen Beziehungen und gezielten Förderungen neue Kapitel der Sammlungsgeschichte entstehen. Ausgehend von der Ausstellung DONATED WITH LOVE führt das Gespräch zu der Frage, warum Schenkungen für ein Museum weit mehr sind als schöne Geschenke: Sie schließen Lücken, setzen neue Akzente und helfen, die Sammlung in die Zukunft zu führen.
Ralph Gleis erzählt von persönlichen Begegnungen und institutionellen Verbindungen, von Sean Scullys Atelier in New York, von Werken Roy Lichtensteins, von der Sammlung Essl und von Freundinnen und Freunden des Hauses, die gezielte Erwerbungen ermöglichen. Zugleich wird deutlich, wie viel Verantwortung mit jeder Schenkung verbunden ist: Ein Werk muss zur Sammlung passen, bewahrt, erforscht und gezeigt werden können, und gerade bei älteren Arbeiten spielt Provenienzforschung eine zentrale Rolle.
Im Mittelpunkt steht damit auch die Sammlungsstrategie der kommenden Jahre: die ALBERTINA will aktiv, gegenwartsbezogen und diverser sammeln, bisher übersehene Positionen neu sichtbar machen und besonders Künstlerinnen stärker in den Blick rücken. So wird aus einem Haus voller Geschenke ein Ort, an dem Schenken und Zeigen zusammengehören.
Mehr erfahren? Die Ausstellung DONATED WITH LOVE ist bis 15. November 2026 in der ALBERTINA KLOSTERNEUBURG zu sehen. - In dieser Folge von Lange Ohren sprechen Clarissa Stadler und Ralph Gleis über die Sammlungsgeschichte der ALBERTINA und die Frage, inwiefern hier schon immer für die Zukunft gesammelt wurde. Ausgehend von dem später als Gründung definierten Moment in Venedig, bei dem Conte Giacomo Durazzo im Jahr 1776 die ersten 10.000 Blätter an Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Marie Christine übergab, führt diese Folge zurück zu den Anfängen einer Sammlung, die von Beginn an mehr sein wollte als adeliger Besitz.
Im Mittelpunkt steht das Gründerpaar Albert und Marie Christine: ihre gemeinsame Liebe zur Kunst, Marie Christines eigene künstlerische Praxis und der aufklärerische Anspruch, Zeichnungen und Druckgrafiken systematisch zu ordnen, zu bewahren und miteinander vergleichbar zu machen. Ralph Gleis erzählt von kostbaren Kassetten, Probedrucken und Originalzeichnungen, von Dürer, Rubens, Rembrandt und Caspar David Friedrich und davon, wie aus einem privaten Kunstsalon allmählich ein öffentliches Museum von internationalem Rang wurde.
Mehr erfahren? Die Ausstellung SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT. 250 Jahre ALBERTINA ist bis 11. Oktober 2026 in der ALBERTINA zu sehen. - In dieser Folge von Lange Ohren führt die Reise nach Venedig – an den Ort, an dem die Geschichte der ALBERTINA ihren Anfang nimmt. Am 4. Juli 1776 übergab Giacomo Durazzo Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Marie Christine Tausende Druckgrafiken. Aus dieser Begegnung entstand der Anspruch, Kunst nicht nur zu besitzen, sondern systematisch zu sammeln und in größeren Zusammenhängen sichtbar zu machen.
Ausgehend von diesem Gründungsmoment sprechen Clarissa Stadler und Ralph Gleis über die Lagunenstadt als Bühne der Kunst: über Canaletto und jene Ansichten, die im 18. Jahrhundert zum europäischen Sehnsuchtsbild wurden, über Paul Signacs Die rosa Wolke und den modernen Blick auf Licht, Wasser und Melancholie. Von der Grand Tour führt der Bogen weiter zur Gründung der Venedig Biennale im Jahr 1895 und zu Gustav Klimts Ausstellung von 1910.
Am Ende steht die Gegenwart: Die von der verstorbenen Kuratorin Koyo Kouohs kuratierte Ausstellung In Minor Keys, der von Florentina Holzinger kuratierte österreichische Pavillon, gegenwärtige politische Spannungen und die letzten Werke von Georg Baselitz auf San Giorgio. So verbindet die Folge den Ursprung der Sammlung ALBERTINA mit einer Stadt, in der Kunstgeschichte bis heute nicht stillsteht.
Mehr erfahren? 2026 begeht die ALBERTINA ihr 250-jähriges Jubiläum und blickt mit einem Programm auf die Geschichte ihrer Sammlung und in die Zukunft des Hauses. - In dieser Folge von Lange Ohren trifft Clarissa Stadler Otto Waalkes in der Albertina. Ausgehend von seiner Ausstellung spricht Otto über künstlerische Freiheit, Parodie als Form der Verehrung und die Lust, bekannte Meisterwerke liebevoll zu verfremden.
Otto Waalkes erzählt von seinem Weg zur Kunst und mit der Kunst, sein Kunststudium in Hamburg und darüber, wie seine Ottifanten mit Werken von Dürer, Klimt und Schiele in Dialog treten. Außerdem erzählt er von der Hamburger Szene der 1970er-Jahre, seiner WG mit Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen sowie von Humor als Teil seiner künstlerischen Praxis.
OTTO MEETS ALBERTINA ist bis 10. Jänner 2027 in den Habsburgischen Prunkräumen der Albertina zu sehen. Otto Waalkes begegnet dort ausgewählten Meisterwerken der grafischen Sammlung, von Dürer bis Schiele, mit seinen Ottifanten, viel zeichnerischer Genauigkeit und seinem unverwechselbaren Humor. Wer die Albertina besucht, kann die großen Namen der Kunstgeschichte durch Ottos humoristischen Blick neu entdecken.
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Acerca de Lange Ohren - Albertina Podcast
Lange Ohren – der Podcast der Albertina lädt ein zu kleinen Zeitreisen durch die Kunstgeschichte und die Sammlung der Albertina : Ausgehend von einem Werk aus der Sammlung führen Clarissa Stadler und Ralph Gleis in jeder Folge durch faszinierende Geschichten und aktuelle Ausstellungen der Albertina. Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
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