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DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

Deutscher Design Club
DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur
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253 episodios

  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

    DDCAST 253 - Beyond the label – 20 Years of Berlin as a UNESCO City of Design

    04/08/2026 | 37 min
    In dieser Ausgabe gehen wir der Frage nach, was es bedeutet, eine UNESCO City of Design zu sein, und werfen einen Blick auf Berlins 20-jährige Geschichte als Teil dieses weltweiten Kreativnetzwerks.
    UNESCO steht für die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Das Creative Cities Network der UNESCO wurde 2004 ins Leben gerufen und verbindet heute mehr als 400 Städte in über 100 Ländern. Die Idee dahinter ist einfach: Städte zusammenzubringen, die Kreativität und Kultur als zentrale Motoren der Stadtentwicklung und als wesentliche Grundlage für eine nachhaltige Zukunft verstehen.
    Innerhalb dieses Netzwerks wird jede Stadt in einer von acht kreativen Disziplinen ausgezeichnet: Architektur, Kunsthandwerk und Volkskunst, Design, Film, Gastronomie, Literatur, Medienkunst oder Musik.
    Für die Mitgliedsstädte ist das Netzwerk weit mehr als ein Ehrentitel. Es eröffnet Möglichkeiten zum Austausch von Ideen, zur Entwicklung internationaler Partnerschaften und zum gegenseitigen Lernen. Gleichzeitig unterstützt es die Städte dabei, ihre Kreativwirtschaft zu stärken und international sichtbar zu machen.
    In diesem Jahr feiert Berlin sein 20-jähriges Jubiläum als UNESCO City of Design. Als erste deutsche Stadt, der dieser Titel verliehen wurde, wurde Berlin für seine lebendige Designkultur und seinen Beitrag zu Innovation, Kreativität und Stadtentwicklung ausgezeichnet. Geprägt von einer einzigartigen Geschichte sowie einer außergewöhnlichen Vielfalt an Menschen und Ideen hat sich die Stadt zu einem internationalen Zentrum für Design entwickelt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Berlin kontinuierlich in sein kreatives Ökosystem investiert – durch Förderprogramme, Beratungsangebote, Designzentren und internationale Kooperationen. Dabei wird Design gleichermaßen als kulturelle Stärke und als bedeutender Wirtschaftsfaktor verstanden.
    Anfang Juni dieses Jahres trafen sich rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der UNESCO Cities of Design in Berlin und Frankfurt zu ihrem jährlichen Netzwerktreffen, um sich über Design, Innovation und die Zukunft der Städte auszutauschen.
    Wir waren vor Ort, um mit einigen der Delegierten zu sprechen und sie zu fragen, was die Mitgliedschaft im Netzwerk für sie bedeutet. Außerdem wollten wir erfahren, welchen Eindruck Berlin bei ihnen hinterlassen hat – und welche Hoffnungen sie mit der Zukunft des Programms UNESCO Cities of Design verbinden.

    Die Interviewten sind:
    Dawn Lim, Singapore
    Diana Soldane, Daugavelis, Latvia
    Patrick Marmen, Montreal
    Rachael Ho, Asahikawa, Japan
    Stin Debaille, Kortrijk, Belgium
    Emma Bugden, Whanganui, New Zealand
    Kiana Wenzell, Detroit USA

    Diese Sendung wurde im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums Berlins als ,UNESCO
    City of Design produziert und unterstützt durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe der Stadt

    Hinweis: Die Sprecherinnenstimme in dieser Folge wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

    DDCAST 252 - Corinna Gratzl & Julia Klass "Dialog Beyond Disciplines"

    16/07/2026 | 35 min
    Corinna Gratzl und Julia Klass sind Designerinnen und Gründerinnen des Designstudios In Search Of. Zuletzt kuratierten und gestalteten sie die Ausstellung dreams, ideas & prototypes des WDC-Campus, einem der zentralen Zukunftsprojekte der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
    Kennengelernt haben sich die beiden während ihres Masterstudiums in Kommunikationsdesign am Bodensee. Corinna Gratzl (*1997) studierte zuvor Innenarchitektur an der Akademie der Bildenden Künste München und arbeitete anschließend in den Bereichen Architektur, Kunst und Design in New York City und Berlin. Julia Klass (*1999) absolvierte einen Bachelor in Medienmanagement mit den Schwerpunkten Public Relations und Journalismus an der Technischen Hochschule in Würzburg. Berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem im Bereich Corporate Communications sowie als Grafikdesignerin bei einem Schweizer Tech-Unternehmen.
    Mit ihrem Studio In Search Of verfolgen Corinna Gratzl und Julia Klass eine kollaborative Designpraxis, die von Neugier geprägt und vom jeweiligen Kontext geleitet wird. Im Dialog und durch kritische Reflexion entwickeln sie disziplinübergreifende Projekte, deren Form und Medium sich aus dem jeweiligen Inhalt ergeben.
    2026 veröffentlichten sie außerdem das Buch Dialog Beyond Disciplines, erschienen im Verlag form in Frankfurt am Main. Herausgegeben wurde die Publikation von Barbara Glasner. Darin beschäftigen sich die beiden Designerinnen mit diszipinübergreifendem Gestalten und dem Wandel des Designbegriffs. Anhand von Interviews, Fotografien und Objektscans gibt das Buch Einblicke in die Arbeitsweisen internationaler Gestaltungsstudios und Expert:innen an den Schnittstellen verschiedener Disziplinen.
  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

    DDCAST 251 - Florian Käppler "Der Klangerfinder"

    03/07/2026 | 44 min
    Musik in dieser Folge von Florian Käppler
    Intro Titel: Rhythm of love
    Outro Titel: Erde 2.0

    Prof. Florian Clemens Käppler zählt zu den Pionieren eines ganzheitlichen Audio Experience Designs an der Schnittstelle von Kommunikation, Produkten, Raum und Kultur. Als Soundstratege, Komponist und Klangszenograf prägt er seit über drei Jahrzehnten, wie Klang gestaltet, strategisch eingesetzt und erlebt wird.
    Er ist Gründer und Creative Director von KLANGERFINDER, dem Stuttgarter Atelier für auditive Kommunikation, sowie Professor für Musikdesign. Seine vielfach international ausgezeichneten Arbeiten verbinden künstlerische Exzellenz mit technologischer Innovation und Forschung – getragen von der Vision einer für den Menschen lebenswerten akustischen Umwelt.

    Seine Karriere beginnt 1989 als professioneller Musiker und Drummer. Er spielt u. a. im WDR Rockpalast, tourt international und tritt mit Künstlern wie The Ramones, Gianna Nannini, New Model Army, Bob Geldof und Lemmy von Motörhead auf. Es folgen zahlreiche Kompositionen und Sounddesigns für Film und Medien – von ARD-Tatorten und internationalen Animationsserien bis hin zu Kinofilmen.

    Als Klangszenograf setzt Käppler internationale Maßstäbe: Auf der Expo 2000 realisiert er die erste Musik für ein vertikales Multikanal-Setup mit live-synchronisiertem Wirbelsturm in der legendären Cyclebowl. Er gestaltet den akustischen Auftritt der Deutschen Pavillons auf den Weltausstellungen in Saragossa, Shanghai und Mailand und Dubai. Internationale Beachtung findet auch seine Zusammenarbeit mit Björk für das MoMA New York. Kurator Klaus Biesenbach urteilte: „eine Ausstellung, die die Art und Weise, wie Museen mit Musik umgehen, für immer verändern wird“.
    Parallel entwickelt er einige der weltweit bekanntesten Soundidentitäten, darunter für Audi, Telekom, Volkswagen und Porsche. Er denkt Klang konsequent 360° – von Marke und Raum über Produkt bis zu digitalen und immersiven Anwendungen. Seine Arbeiten zu gesundheitsfördernden Klangkonzepten zählen zu den wegweisenden Ansätzen im Bereich Sound & Wellbeing.

    Früh engagiert sich Florian Käppler für Bildung und Forschung: 2009 gründet er den wegweisenden Studiengang Musikdesign, später folgen weitere Audiostudiengänge in Berlin und Shanghai, 2026 startet der Master Audio Experience Design. Heute prägen über 300 Absolvent:innen seine Idee von Klang weltweit. Mit KISS leitet er eines der größten vom Bund geförderten Forschungsprojekte zu Künstlicher Intelligenz in der Musik. Mit seiner Arbeit prägt er seit vielen Jahren ein erweitertes Designverständnis, in dem auditive Gestaltung von Beginn ein integraler Bestandteil ganzheitlicher Konzepte ist.
  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

    DDCAST 250 - Fabrice Pöhlmann, Elia Faber "Coding und guter Geschmack"

    18/06/2026 | 44 min
    Fabrice Pöhlmann:
    Fabrice entwickelt seit über 15 Jahren gemeinsam mit Start-ups und globalen Unternehmen einprägsame Marken und konversionsstarke digitale Produkte. 2019 gründete er HelloDesign, wo er als CEO Agenturarbeit und Weiterbildung vereint. Seit 2026 ist er zudem Mitglied des DDC. Was ihn heute besonders antreibt: die Frage, wie KI den kreativen Prozess grundlegend verändert.

    Elia Faber:
    Elia Faber ist Experte für User Interface Design und KI-gestützte Entwicklung. Bei HelloDesign betreut er Kunden ganzheitlich auf dem Weg von der ersten Idee zum funktionierenden Produkt. Sein Wissen über Vibe Coding und digitale Produktentwicklung gibt er zudem in Webinaren und auf Events weiter. Elia ist außerdem Gewinner des German Design Awards.
  • DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur

    DDCAST 249 - Christian Boros "eigenartig sein"

    01/06/2026 | 40 min
    Ausgangspunkt dieser Folge ist ein runder Geburtstag. Bazon Brock ist Ehrenmitglied des DDC und wird am 2. Juni 90 Jahre alt. Er ist ein bedeutender deutscher Kunsttheoretiker, Autor und emeritierter Professor, der vor allem für seine Arbeiten zur Ästhetik und Vermittlung von Kunst bekannt wurde.

    Christian Boros zählt zu den bedeutendsten deutschen Sammlern zeitgenössischer Kunst sowie zu den prägenden Kulturunternehmern seiner Generation. Er verbindet in seinem Wirken Unternehmertum, Architektur, Kunst und Publizistik zu einem eigenständigen Modell kultureller Produktion und Vermittlung. International bekannt wurde Boros vor allem durch seine Sammlung zeitgenössischer Kunst im umgebauten Reichsbahnbunker in Berlin-Mitte.

    Unser DDC Mitglied Nicolas Markwald und Christian Boros haben beide - in unterschiedlichen Jahrzehnten - bei Bazon Brock an der Bergischen Universität Wuppertal studiert.

    Sie sprechen in dieser Folge über einige von Brock's markanten Aussagen, über Kunst und Kommunikation, über Sammeln nicht als Besitz, sondern als Versuchsanordnung, über Subjektivität im Zeitalter der KI, über Fehler als Voraussetzung von Innovation und über die Frage, warum Eigenartigkeit vielleicht eine Form des guten Lebens ist.
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Acerca de DDCAST - Was ist gut? Design, Kommunikation, Architektur
‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie können wir Design neu denken? Dazu präsentiert der DDCAST des Deutschen Design Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
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