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    Schreiben mit Sebastian Fitzek: Annika Strauss über den Horror-Thriller REM

    31/03/2026 | 27 min
    Wolfgang Tischer hat sich im Podcast des literaturcafe.de ausführlich mit Annika Strauss über »REM« unterhalten.

    Sebastian Fitzek feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Autoren-Jubiläum. Doch bei seinem aktuellen Horror-Thriller »REM« steht sein Name nur an zweiter Stelle. Geschrieben hat er den Roman gemeinsam mit Annika Strauss. Und sofort nach Erscheinen landete der Horror-Thriller auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerlist.

    Annika Strauss' Debüt-Roman war der Thriller »Nachtfahrt«. Wie kam es dazu, dass sie ihr zweites Werk gleich zusammen mit dem deutschen Thriller-Meister geschrieben hat? Die Antwort gibt ein klein wenig die Widmung in diesem Buch – und die Autorin im Podcast des literaturcafe.de.

    Die Idee zu REM (Albträume werden Wirklichkeit!) trug Sebastian Fitzek schon seit 13 Jahren mit sich herum. Doch weil die Idee zwingend in eine Horrorgeschichte führte, suchte der Thriller-Star eine Koautorin – und fand sie in Annika Strauss.

    Dass ausgerechnet sie die Richtige war, ist keine Überraschung, wenn man ihren Werdegang kennt: Annika Strauss hat über 30 Low-Budget-Horrorfilme als Schauspielerin gedreht, irgendwann angefangen, die Drehbücher selbst zu optimieren, und schließlich ihren Weg zur Romanautorin gefunden.

    Im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse erzählt sie, wie diese ungewöhnliche Biografie zwischen Geisterbahn, Schauspielschule und Schreibtisch sie zur idealen Partnerin für dieses Projekt machte – und warum Horror als Genre für sie einer Achterbahnfahrt gleicht.

    Strauss gibt Einblicke in die konkrete Zusammenarbeit des Autorenduos – echtes gemeinsames Schreiben bis auf Satzebene, nicht bloße Arbeitsteilung – und wir sprechen auch über die parallel erschienene und aufwendig produzierte Audible-Hörspielfassung mit Luna Wedler in der Hauptrolle.

    Hören Sie das vollständige Gespräch mit Annika Strauss über den gemeinsam mit Sebastian Fitzek geschriebenen Horror-Thriller »REM« im Podcast des literaturcafe.de. Geführt wurde es am 20. März 2026 auf der Leipziger Buchmesse
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    Norbert Gstrein über seinen Roman »Im ersten Licht«

    25/03/2026 | 26 min
    Wolfgang Tischer hat sich für den Podcast des literaturcafe.de mit Norbert Gstrein über die Entstehung des Werkes und die ambivalente Hauptfigur Adrian Reiter unterhalten.

    »Im ersten Licht«, erschienen im Hanser Verlag, gehörte zu den fünf nominierten Romanen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 und das Gespräch entstand kurz vor der Preisverleihung. Im Interview auf der Messe erzählt Norbert Gstrein, wie ihn die britische Perspektive auf den Ersten Weltkrieg seit den 1990er Jahren nicht mehr losgelassen hat – eine Obsession, die sich in jahrzehntelanger Lektüre niederschlug und schließlich zur Keimzelle des Romans wurde. Warum musste der Blick auf den Krieg zwingend der eines Mannes sein, der selbst nicht gekämpft hat? Und was haben die britischen Kriegslyriker Wilfred Owen, Siegfried Sassoon und Robert Graves mit den Albträumen seiner Hauptfigur zu tun?

    Roman »Im ersten Licht« von Norbert Gstrein, erschienen im Hanser Verlag
    Roman »Im ersten Licht« von Norbert Gstrein, erschienen im Hanser Verlag
    Gstrein spricht über seine bewusste Entscheidung gegen eine sympathische Identifikationsfigur: Adrian Reiter ist kein Held, kein Widerstandskämpfer, sondern ein Mitläufer – einer, der sich chamäleonartig durch das 20. Jahrhundert laviert. Gerade darin liegt für Gstrein die eigentliche Herausforderung an die Lesenden: Wie schnell und wie billig beantworten wir die Frage, was wir »damals« wohl getan hätten? Positive Romanfiguren machen es uns leicht, moralisch korrekt zu antworten. Aber so leicht will es Gstrein den Lesenden nicht machen.

    Im Mittelpunkt des Romans stehen drei junge Männer, die in den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts gekämpft haben und denen Adrian auf unterschiedliche Weise begegnen wird und die sein Leben für immer verändern werden.

    Außerdem geht es im Gespräch um Norbert Gstreins Arbeitsmethode – das lineare Schreiben, das Vertrauen in frühe Setzungen, die sich später erfüllen, die Suche nach dem richtigen Erzählton. Und warum wird im Roman bei jeder Jahreszahl erwähnt, dass die Hauptfigur nur ein Jahr jünger als das Jahrhundert ist?

    Hören Sie das vollständige Gespräch mit Norbert Gstrein über seinen Roman »Im ersten Licht« im Podcast des literaturcafe.de. Geführt wurde es am 19. März 2026 auf der Leipziger Buchmesse

    Norbert Gstrein: Im ersten Licht. Gebundene Ausgabe. 2026. Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG. ISBN/EAN: 9783446282971. 27,00 €
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    Podcast: Hannah Häffner über ihren Roman »Die Riesinnen«

    09/03/2026 | 45 min
    Für den Podcast des literaturcafe.de sprach Wolfgang Tischer mit Hannah Häffner über die Entstehung des Romans.

    Obwohl gelegentlich zu lesen, ist »Die Riesinnen« kein Debüt-Roman. Begonnen hat Hannah Häffner mit Krimis, die an der Nord- und Ostsee spielten. Doch irgendwann, so Hannah Häffner im Podcast-Gespräch, habe sie gemerkt, dass sie viele Geschichten im Kopf habe, die im Krimi-Genre einfach nicht erzählen werden konnten. Und irgendwie war klar, dass die Geschichte dreier Frauen im Schwarzwald spielen sollte. Hannah Häffner, in Heidelberg geboren, lebte einige Jahre in Hamburg, bevor sie wieder zurück nach Baden-Württemberg zog.

    Buch: Hannah Häffner: Die Riesinnen (Penguin Verlag)

    »Bei den drei Riesinnen hatte ich das Gefühl, da steckt so viel drin, dass ich damit wirklich die Seiten füllen kann und die Jahre da verbringen kann«, sagt Häffner.

    Wie kam Hannah Häffner zum Schreiben? Wie hat sie die stimmige Sprache für ihre Geschichte entwickelt? Auch über die Recherche im Schwarzwald berichtet Hannah Häffner im Podcast: Warum eine Testleserin die Tomaten vom Frühstückstisch verbannte und wie die Autorin in die Geschichte der Region eintauchte und selbst neues erfahren hat. So habe sie vom Widerstand gegen das geplante Atomkraftwerk Wyhl erst bei der Recherche erfahren und sofort beschlossen, dass eine ihrer Protagonistinnen dort vor Ort sein sollte.

    Was hat Hannah Häffner ansonsten noch bei ihren Recherchen überrascht? Und wie vermeidet man bei Schwarzwald-Setting den Kitsch?

    Hören Sie das vollständige Gespräch mit der Autorin Hannah Häffner über ihren Roman »Die Riesinnen« im Podcast des literaturcafe.de.
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    Diskussion: Schreibt das Buch bald die KI? - Wie Verlage mit künstlicher Intelligenz umgehen

    29/11/2025
    Die Diskussion zeigte, dass auch Verlage längst KI einsetzten. Dabei geht es jedoch nicht um die Inhalte der Bücher. Vielmehr wird KI dort eingesetzt, wo repetitive und wenig fordernde Arbeiten zu erledigen sind, wie beispielsweise bei der Erfassung von Metadaten und bei internen Prozessen. Wie läuft in den Verlagen der Prozess der Implementierung? Und wo liegen die Grenzen für den KI-Einsatz? Die Runde diskutierte auch über mögliche Kennzeichnungen, urheberrechtliche Grauzonen und die Frage, ob der Staat die KI-Firmen stärker regulieren müsse. Sind billige, mit der KI-erstellte Kinderbücher oder Sachbücher, die Amazon fluten, eine Bedrohung für die Verlage? Wie sieht es bei der KI-Unterstützung für Covermotive und Übersetzungen aus? Die zunehmende Herausforderung für Bibliotheken ist zudem die Erkennung von eingereichten Titeln mit KI-Inhalten z. B. für die Onleihe.

    Spannend wurde es beim Thema Kreativität und Beziehung zu den Leserinnen und Lesern. Bei Büchern, so betonte es Tom Kraushaar, gehe es paradoxerweise nicht nur um den reinen Inhalt. Die Verbindung zu einer Autorin oder einem Autor, zu einer echten Person und ihrem Text, spiele eine zentrale Rolle. Nicht nur auf Lesungen und Veranstaltungen, sondern auch auf den digitalen Plattformen wie BookTok zeige sich: Menschen suchen auch beim Lesen die Beziehung zu Menschen, nicht zu Algorithmen.

    Ein Gespräch über den aktuellen Stand beim Umgang der Verlage und Bibliotheken mit KI und letztendlich darüber, was das Buch im Kern ausmacht.

    Hören Sie den vollständigen Mitschnitt der der Diskussion vom 26.11.2025 auf den 75. Stuttgarter Buchwochen im Podcast des literaturcafe.de. Nutzen Sie den Player unten nach dem Beitrag. Leider funktionierte die Mikrotechnik auf der Bühne nicht ganz zuverlässig. Wir bitten die leichten Störgeräusche zu entschuldigen.
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    Stuttgarter Bücherrunde 2025 als Podcast: Am Schluss erfrischend uneinig

    22/11/2025 | 1 h 17 min
    Mareike Winter von der Buchhandlung Taube in Waiblingen, Kristoffer Mauch von der Buchhandlung Back in Weinsberg, Fleur Hummel von der Stadtbibliothek Reutlingen und Michael Steffel von der Stadtbibliothek Aalen tauschten sich über die von ihnen ausgesuchten Bücher aus. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de moderierte den Abend und zog sich diesmal bewusst aus der Diskussion zurück, um - wie in der ersten Ausgabe 2016 - den vier Gästen das Feld zu überlassen.

    Die vier besprochenen Bücher
    Die vier besprochenen Bücher 2025

    Die vier diskutierten Titel spiegeln die große Bandbreite der aktuellen Bücher wider.

    »Nur für Mitglieder« von Thorsten Nagelschmidt (März Verlag) ist eine autobiografische Reisebeschreibung des Punk-Musikers Thorsten Nagelschmidt (Muff Potter), der vor der weihnachtlichen Depression nach Gran Canaria flüchtet und dort die TV-Serie »The Sopranos« durchbingt. Das Buch verbindet Gesellschaftsbeobachtung im All-inclusive-Resort mit persönlichen Reflexionen über Depression und kulturgeschichtlichen Exkursen über Weihnachten.
    »Monstergott« von Caroline Schmitt (Park/Ullstein) erzählt von den Geschwistern Ben und Esther, die in einer evangelikalen Freikirche aufwachsen. Das Buch untersucht die Auswirkungen repressiver Religiosität auf junge Menschen und ihren Weg zur Emanzipation. Je älter die beiden werden, desto mehr Zweifel kommen auf: Esther möchte mehr Verantwortung übernehmen, wird aber als Frau abgewiesen. Ben hadert mit seiner Homosexualität.
    »Jenseits der See« von Paul Lynch (Klett-Cotta, übersetzt von Eike Schönfeld) ist der 2023 mit dem Booker Prize ausgezeichnete Roman über zwei Männer, Bolivar und Hector, die 14 Monate auf einem sieben Meter langen Boot über den Atlantik treiben. Der irische Autor zeigt, wie Menschen mit existenzieller Bedrohung, Einsamkeit und dem täglichen Kampf ums Überleben umgehen.
    »Alchemised« von SenLinYu (Forever/Ullstein, übersetzt von Christiane Sipeer, Karen Gerwig, Lisa Kögeböhn und Sybille Uplegger) ist ein überarbeiteter und quasi »anonymisierter« Text einer ursprünglich auf der Fanfiction-Plattform Archive of Our Own veröffentlichten Harry-Potter-Fanfiction mit über 40 Millionen Aufrufen. Die Geschichte wurde für die Buchausgabe komplett überarbeitet und erzählt von der Hauptperson Helena Marino in einer düsteren Fantasy-Welt voller Nekromantie, Krieg und einer komplizierten Liebesgeschichte.

    Die Diskussion war teilweise von großer Einigkeit geprägt, besonders bei den ersten beiden Titeln. Kontroverser wurde es bei »Jenseits der See« und vor allem bei »Alchemised«.

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