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  • Was jetzt?

    Sirenen statt Pilger – Krieg in Jerusalem

    04/04/2026 | 13 min
    Zwei große religiöse Feierlichkeiten fallen in diesem Jahr zusammen, das
    jüdische Pessach und das christliche Ostern. Gerade um die Feiertage
    wird die Altstadt von Jerusalem normalerweise von vielen Pilgern und
    Touristen besucht. Sie beheimatet die heiligen Stätten von gleich drei
    Weltreligionen. Doch der amerikanisch-israelisch-iranische Krieg macht
    auch vor Jerusalems Altstadt nicht halt. Können die heiligen Stätten
    Schutz bieten? Der ZEIT-Politikredakteur Jan Roß berichtet aus Jerusalem
    und ist dieser Frage nachgegangen.

    Ein Krematorien-Betrieb aus Baden-Württemberg möchte als alternative
    Bestattungsmethode die alkalische Hydrolyse anbieten. Dabei wird der
    tote Körper in Lauge verflüssigt. Bislang darf in Deutschland nur
    zwischen Erd- und Feuerbestattung gewählt werden. Bei der sogenannten
    Lavation wird der tote Körper in einem geschlossenen Stahlbehälter mit
    heißer Lauge besprüht und Schicht für Schicht bis auf die Knochen
    aufgelöst. Das Verfahren sei, im Vergleich zum Begräbnis oder zur
    Einäscherung, die etwa 80 Prozent der Verstorbenen in Deutschland
    erwartet, kostengünstiger und umweltfreundlicher. Seit 2024 wird die
    Lavation bei Tierkadavern angewandt. Ist es realistisch, dass diese
    Bestattungsform auch für Menschen zugelassen wird? Die
    Wissen-Chefreporterin der ZEIT, Dagny Lüdemann, hat dazu recherchiert.

    Und sonst so? Jonathan, die älteste Schildkröte der Welt, lebt noch.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Mathias Peer und Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Altstadt von Jerusalem: Viel Gott und keine Bunker

    Ostern und Pessach: Auf das Leben!

    Jerusalem: "Die Rakete, direkt über meinem Haus"

    Alternative Bestattungsmethode: "Auflösen tun wir uns doch alle
    irgendwann"

    Bestattungen: Fruchtbares Ende auf dem Friedhof

    Naturbestattungen: Letzte Ruhe im Wald

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  • Was jetzt?

    War Opa ein Nazi? Und was es bedeutet, wenn ja

    03/04/2026 | 13 min
    Waren Ihr Vater, Ihre Großmutter oder Ihr Uropa in der NSDAP? Ein neu
    aufbereiteter Datensatz der ZEIT macht sichtbar, was lange nur über
    aufwendige Archivanfragen möglich war: Millionen von Karteikarten
    ehemaliger NSDAP-Mitglieder sind nun online durchsuchbar. Grundlage sind
    unter anderem Mikrofilmkopien des US-Nationalarchivs und Bestände aus
    deutschen Archiven, die von der ZEIT gebündelt und ausgewertet wurden.
    Insgesamt traten zwischen 1925 und 1945 rund 10,2 Millionen Menschen in
    die NSDAP ein, etwa 90 Prozent davon lassen sich in den erhaltenen
    Mitgliedskarteibeständen wiederfinden. Doch was sagt das über ihre Rolle
    im Nationalsozialismus, wenn eigene Vorfahren in diesen Listen
    auftauchen? Wie sich familiäre Verstrickungen in die NSDAP einordnen
    lassen und welche Grenzen die neuen Daten bei der historischen Bewertung
    haben, erklärt Christian Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT.

    Infolge des Irankriegs steigen die Energiepreise weltweit – blockierte
    Öltanker in der Straße von Hormus machen sich auch an deutschen
    Zapfsäulen bemerkbar. Diesel kostete am Donnerstag im bundesweiten
    Schnitt 2,33 Euro pro Liter, so viel wie noch nie. Die Regierung in
    Spanien reagierte auf den Preisschock mit einem milliardenschweren
    Hilfspaket, das Benzin-, Strom- und Gaspreise deckeln soll. In
    Deutschland streitet die Politik noch über Entlastungen. Kommt Spanien
    besser durch die Krise? Julia Macher berichtet für die ZEIT aus Spanien.
    Im Podcast erklärt sie, wie sich die Energiekrise dort im Alltag
    bemerkbar macht und was andere Länder von Spanien lernen können. 

    Und sonst so? Warum Schockosterhasen nun mehr kosten

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    NSDAP-Mitgliederkartei: Recherchieren Sie hier die NSDAP-Vergangenheit
    Ihrer Familie

    NSDAP-Mitglieder: "Wir müssen uns die Mitläufer und Täter ansehen.
    Besser spät als nie"

    NS-Vergangenheit: Jetzt liegen alle Fakten offen

    Sangría – und sonst? Der Spanien-Podcast

    Auswirkungen des Irankriegs: Spritkosten nach Einführung neuer
    Tankstellenregel gestiegen

    Fossile Energie: Wie lange reicht das Erdöl?

    Lebensmittelpreise in Europa: Preise wie in Bulgarien

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  • Was jetzt?

    Update: Das neue Wettrennen zum Mond

    02/04/2026 | 11 min
    Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen
    werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei
    der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung
    für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will
    das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort
    vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA
    Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das
    mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem
    ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines
    Tages Touristen mitfliegen könnten.

    Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten
    Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer
    Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden
    Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht.
    Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen
    stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der
    USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
    ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA
    tatsächlich denkbar wäre.

    Außerdem im Update:

    Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in
    Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er
    Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin
    und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung
    religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das
    Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine
    Rechtswirkung.

    Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie
    Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Mondmission: Erste bemannte Raumfähre seit 50 Jahren ist unterwegs
    Richtung Mond

    Artemis 2: Erleben Sie hier bereits die komplette Mondmission

    Artemis 2: Hatten wir das nicht schon mal?

    Liveblog: Irankrieg

    Nato: Donald Trump droht mit Austritt aus der Nato

    Nato: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Donald Trump in die USA

    Jacques Tilly: Russisches Gericht verurteilt Karnevalist Tilly zu
    Haftstrafe

    Kirschblüte / Our World in data: Japan’s cherry trees have been
    blossoming earlier due to warmer spring temperatures

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  • Was jetzt?

    Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    02/04/2026 | 13 min
    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den
    Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach
    verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen
    und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue
    Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der
    Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden.
    Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die
    Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des
    geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei
    Cannabiskonsumenten gibt.

    Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus
    und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA
    zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich
    die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche
    Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das
    Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese
    Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im
    Podcast.

    Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

    Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des
    Cannabisgesetzes

    Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor
    US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt

    Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils

    Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent"

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  • Was jetzt?

    Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    01/04/2026 | 11 min
    Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
    Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
    den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
    wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
    Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
    die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
    Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
    der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
    analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast.

    Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
    die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
    sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
    Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
    dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
    stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
    Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
    sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen. 

    Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
    dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
    früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
    Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.

    Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
    2,80 Euro kosten"

    Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    USA: Donald Trump erlässt per Dekret Vorgaben für Briefwahl

    Midterms in den USA: Das Wahlrecht ist sein nächstes Projekt

    WM-Qualifikation: Italien qualifiziert sich wieder nicht für die
    Fußball-WM

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Generated: 4/4/2026 - 12:24:38 PM