2000 episodios
- Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das
Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um
die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden.
Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten
in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in
dieser Folge aus dem Westjordanland.
Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in
Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus
beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder
gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten,
Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann
und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota,
Politikredakteurin der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob
Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und
Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker,
Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen
wird.
Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen
über freie Schifffahrt beraten
Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus
Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee
Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt
Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«
Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende
umbringen«
Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des
Westjordanlands an
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei
versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in
Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive
Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern
gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über
Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen.
Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und
wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder?
Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop.
In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in
Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch
zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen
wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig
gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab
es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr
als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam
Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern
vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem
Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen
Stand.
Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler
Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s
Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht
Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches
Ausmaß an Gewalt«
Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der
S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten,
die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die
Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als
technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten
dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im
Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der
ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch
öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat.
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit
Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den
Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel
gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die
extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt
werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen,
beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die
Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist.
Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der
militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll
Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben.
Und sonst so? Achtung, Rote Bete!
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser
Mitarbeit: Constanze Kainz
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von
Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten
könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern.
Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die
Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen
Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.
Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen
für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so
entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.
In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen.
Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche
unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt
werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte
Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten,
ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot
bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild
sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ein.
Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?
OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer
schwächer
Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs
100-Tage-Programm
Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der
Senatswahl
US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden?
Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar
für Wahlkampf
USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will
Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode?
Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
reicht
Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch
Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren
Wohnungsbau?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und
Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale
Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land
wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren
sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in
den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas
Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.
Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der
momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad
Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue
Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das
1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es
trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra
Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.
Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt
eingestellt.
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
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Weitere Links:
Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot
Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu
Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron
Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten
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