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  • Was jetzt?

    Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa

    31/07/2026 | 12 min
    In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den
    vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten
    angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in
    die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den
    Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische
    Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin
    geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum
    gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu
    gelangen.

    US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA
    initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der
    Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe.
    Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen
    ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der
    Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter
    welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte,
    erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun
    auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen
    bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine
    fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf
    das Internet ermöglicht habe.

    Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das
    jetzt einfacher

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten
    Menschen auf fast 60.000

    Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre
    Grenzkontrollen

    Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in
    Ceuta

    Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und
    Netanjahu

    Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im
    Gazastreifen

    Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump
    verkündeter Einigung

    Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen

    Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den
    wahren Problemen in Gaza ab

    Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von
    KI-Modell Claude

    KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle?

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  • Was jetzt?

    Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?

    31/07/2026 | 13 min
    Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur
    Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue.
    Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von
    Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse
    Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue
    überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von
    der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«.
    Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der
    Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein
    Schaden für die Demokratie ist.

    Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren
    erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister
    Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im
    Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser
    der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die
    Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die
    hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg
    der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin
    Pradnya Bivalkar.

    Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Philip Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg
    zugelassen

    Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein
    Verfassungsfeind?

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens
    Bildungssystem reformieren

     »Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten
    zurück

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen
    Regierung

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  • Was jetzt?

    Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? (Update)

    30/07/2026 | 9 min
    Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die
    Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise
    nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum
    das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen,
    erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. 

    Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben
    Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im
    Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der
    Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss,
    erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist
    mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt.
    Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen
    gezielten Angriff auf Polen.

     

    Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen
    mich fassungslos

    Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf?

    Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers

    Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro
    Gewinn

    Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit
    gemessen"

    Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent

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  • Was jetzt?

    Hitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?

    30/07/2026 | 12 min
    Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können
    am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen
    Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die
    Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen
    keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In
    Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst
    deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann
    aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft
    der Hitze in Deutschland und Europa erzählen.

    Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im
    Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen
    Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und
    Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister
    Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels
    gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den
    USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten
    gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für
    Außenpolitik bei der ZEIT .

    Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT 

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Hannah Grünewald

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    Weitere Links: 

    Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland

    Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag

    Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler
    noch lebten

    Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen«

    Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme?

    USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran

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  • Was jetzt?

    Der Regierungsumbau ist beendet, die Kritik auch? (Update)

    29/07/2026 | 10 min
    Die CDU-Bundestagsfraktion hat Thorsten Frei mit rund 92 Prozent zu
    ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Bundespräsident hat außerdem
    mehrere Minister der Bundesregierung neu ernannt. Damit ist der
    Personalwechsel in der Bundesregierung und innerhalb der CDU zu einem
    vorläufigen Höhepunkt gekommen. Zuletzt hatte es scharfe Kritik an Merz’
    Personalpolitik gegeben, insbesondere an seinem Umgang mit dem
    bisherigen Verkehrsminister Patrick Schnieder. Ob die Fraktion die
    Kritik an den Bundeskanzler herangetragen hat, beantwortet
    ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto.

    BMW will weltweit rund 8.000 Stellen abbauen. Das ist aus
    Unternehmerkreisen bekannt geworden. BMW ist damit der letzte große
    deutsche Autohersteller, der ein Sparprogramm auflegen muss. Volkswagen,
    Mercedes und Co. haben ihre Programme bereits im vergangenen Jahr
    angekündigt. Die deutsche Automobilbranche erhält insbesondere bei
    Elektroautos starke Konkurrenz aus China. Wieso es jetzt auch BMW trifft
    und wie die Bundesregierung auf diesen Druck reagiert, weiß Max Hägler
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Im Iran protestieren immer mehr Gefangene gegen Hinrichtungen und Gewalt
    in den Gefängnissen. Allein in der größten Haftanstalt des Landes sollen
    iranischen Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 1.500 Personen die
    Nahrung verweigern. Der Iran hat die Todesstrafe zuletzt immer öfter
    verhängt, um vor allem Teilnehmer der Proteste im vergangenen Winter zu
    bestrafen. Wieso das iranische Regime so brutal vorgeht, berichtet Omid
    Rezaee, Volontär und Iranexperte der ZEIT.

    Und sonst so? Sechs Gedankenspiele für die freie Zeit.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Thorsten Frei: Der neue Fraktionschef

    Friedrich Merz: Es hat bereits begonnen

    Stellenabbau bei BMW: Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst,
    umarme ihn

    Strukturkrise in Deutschland: Dieser Auto-Trip will einfach nicht
    aufhören

    Iran: Dieses Regime ist gegen das Leben

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