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  • Was jetzt?

    Serbiens Studentenliste: Von der Straße ins Parlament (Update)

    26/10/2026 | 10 min
    Die sogenannte Studentenliste hat die vorgezogene Parlamentswahl in
    Serbien am Wochenende überraschend klar gewonnen. Wofür die Liste steht
    und wie sie den Protest von der Straße in Regierungsarbeit überführen
    möchte, erklärt Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner im
    Nachrichtenpodcast.

    Bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat sich dagegen der
    Amtsinhaber durchgesetzt. Der linksgerichtete Luiz Inácio Lula da Silva
    bekam bei der Stichwahl am Sonntag 51,8 Prozent der Stimmen und setzte
    sich somit gegen den rechten Kandidaten Flávio Bolsonaro durch. Der Sohn
    des ultrarechten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro forderte im Anschluss,
    das Wahlergebnis zu annullieren. Ob ein Gericht das Ergebnis noch kippen
    könnte und ob Brasilien ähnliche Unruhe droht wie nach der
    Wahlniederlage von Bolsonaro gegen Lula im Jahr 2022, ordnet Azadê
    Peşmen ein.

    Außerdem im Podcast: Bundeskanzler Friedrich Merz ist zur bislang
    längsten Auslandsreise seiner Amtszeit nach Ostasien aufgebrochen.

    Und sonst so? Gemüse auf Rezept.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weiterführende Links:

    Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend

    Stichwahl in Brasilien: Lula triumphiert. Doch der Bolsonaro-Clan gibt
    nicht auf

    Friedrich Merz: Merz bricht zu mehrtägiger Reise nach Asien auf

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  • Was jetzt?

    Wie Marine Le Pen versucht, die Proteste für sich zu nutzen

    26/10/2026 | 13 min
    In Frankreich war an diesem Wochenende viel los. In der Nähe von Paris
    kam es am Freitag zu einem mutmaßlich rechtsextremen Anschlag. Im rund
    100 Kilometer südlich von Paris gelegenen Orléans hat die
    rechtsnationale Partei Rassemblement National ihren Parteitag mit
    Auftakt zum Präsidentschaftswahlkampf abgehalten. Parallel sind im
    gesamten Land – trotz teilweise erteilten Protestverbots – Demonstranten
    auf die Straße gegangen. Bei hunderttausenden Demonstranten kam es am
    Samstag landesweit zu mehr als 1.300 Festnahmen. Das Wochenende vor Ort
    beobachtet hat der ZEIT-Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. Er weiß
    auch, wie Marine Le Pen die andauernden Proteste für sich nutzt.

    Der Audi-Vorstandschef Gernot Döllner auf der Bühne einer
    Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump. Dieses Bild hat sich am
    Wochenende in Perry, Georgia gezeigt. Gemeinsam mit Trump hat Döllner
    verkündet, dass Audi dort in Georgia ab Anfang 2027 sein erstes Werk in
    den USA bauen will. Umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro Investition
    sollen laut Audi in den Standort fließen und dann ab Anfang der 2030er
    Jahre jährlich 200.000 Premium-SUVs gebaut werden. Die Verkündung kommt
    in einer Zeit, in der Trump vor den anstehenden Midterms unter Druck
    steht, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Audi wiederum steht unter
    dem Druck amerikanischer Zölle und liebäugelt schon seit einigen Jahren
    mit einem Werk in den USA. Wie es dazu kommt, dass eine solche
    Verkündung auf Trumps Wahlkampfbühne stattfindet und ob die Produktion
    in den USA Audi aus der Krise hilft, weiß Max Hägler aus dem
    Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Und sonst so? Pilze suchen als Bildungsurlaub

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Anneke Rietkerken, Susanne Hehr

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

     

    Weitere Links zur Folge:

    Frankreich: Drei weitere Festnahmen nach tödlichen Schüssen nahe Paris

    RN-Parteitag in Orléans: Proteste bei Parteitag der Rechtspopulisten in
    Frankreich erwartet

    Proteste in Frankreich: 1.300 Festnahmen bei Demonstrationen in
    Frankreich

    Proteste in Frankreich: »Diese Wut wird sich nicht so leicht wieder
    legen«

     

    Autoindustrie: Audi kündigt auf Wahlkampfveranstaltung von Trump erstes
    US-Werk an

    Subventionen: Audi plant E-Auto-Fabrik in den USA

    Autoindustrie: Audi senkt Prognose für 2026 und hofft auf das zweite
    Halbjahr

    Deutsche Autoindustrie: »Jetzt sind wir wieder da: in der völligen
    Unsicherheit«

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  • Was jetzt?

    Hilft Meta Bolsonaro 2.0 an die Macht?

    25/10/2026 | 13 min
    Am Sonntag treten Lula da Silva und Flávio Bolsonaro in Brasilien zur
    Stichwahl an. Obwohl Bolsonaro im ersten Wahlgang vorn lag, könnte es
    knapp werden. Für das »Was jetzt?«-Team berichtet Azadê Peşmen aus
    Brasilien, wie Lulas Anhänger online mobilisieren und warum der
    Facebook-Konzern Meta in der Kritik steht.

    In mehreren türkischen Städten haben zahlreiche Menschen für
    Pressefreiheit demonstriert. Zuvor wurde das Nachrichtenportal T24
    gesperrt und der Fernsehsender Halk TV unter staatliche Zwangsverwaltung
    gestellt. Warum geht die Regierung gerade jetzt gegen kritische Medien
    vor? Hannah Grünewald berichtet für »Was jetzt?« aus der Türkei.

     

    Und sonst so? Hitlers »Teehaus« am Obersalzberg durch Feuer weitgehend
    zerstört

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Stichwahl in Brasilien: Kommt jetzt der nächste Bolsonaro an die Macht?

    Halk TV: Türkische Regierung übernimmt Kontrolle eines oppositionsnahen
    Senders

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  • Was jetzt?

    Spezial »Der Wahlkreis«: Ist das Establishment am Ende – oder kommt da noch was?

    24/10/2026 | 1 h 3 min
    Derzeit ist jede Wahl eine Anti-Establishment-Wahl: gegen die da oben,
    die immer schon an der Macht sind, die uns den ganzen Schlamassel
    überhaupt erst eingebrockt haben. Von rechts gibt es diese Kritik seit
    Jahren. Nun gibt es sie auch von links. Keine gute Zeit für Parteien der
    Mitte – weder in Deutschland noch sonst wo im Westen.

    In der aktuellen Folge des Wahlkreis-Podcasts gehen unsere Hosts Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch der Frage nach, wer das
    Establishment eigentlich ist, warum man sich dort in bestimmten Dingen
    lange so einig war und wie es dazu kommen konnte, dass plötzlich alle
    dagegen sind. Aber es gibt auch Hoffnung für die Gescholtenen:
    Mitte-Politiker in den USA und im Vereinigten Königreich gehen neue
    Wege.

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  • Was jetzt?

    Wann wird’s mal wieder richtig pünktlich?

    24/10/2026 | 12 min
    Wer mit dem Zug von Berlin über Hannover nach Nordrhein-Westfalen reisen
    will, muss in den nächsten 14 Monaten deutlich mehr Zeit einplanen. Denn
    im Rahmen der sogenannten Generalsanierung erneuert die Deutsche Bahn
    die ICE-Strecke zwischen Hannover und Berlin. Die Idee dahinter: Während
    der Vollsperrung erledigt die Bahn alle notwendigen Bauarbeiten auf
    einmal. Dafür haben die Reisenden zumindest auf dieser Strecke danach
    für ein paar Jahre Ruhe. Ist das marode Schienennetz erst mal saniert,
    verbessern sich auch die Pünktlichkeitswerte, so das Kalkül der Bahn.
    Doch auch auf den Strecken, die bereits generalsaniert sind, gibt es
    Kritik an weiterhin unpünktlichen Zügen. Und auch der Zeitplan des
    Gesamtprojekts hat sich als zu ehrgeizig erwiesen, weshalb die Bahn
    ihn anpassen musste. Statt bis 2031 wird sich die Generalsanierung bis
    in die Mitte der Dreißigerjahre hinziehen. Warum es auch nach der
    Sanierung noch nicht überall pünktlich läuft und was Hoffnung für die
    Zukunft macht, erklärt Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der
    ZEIT.

    Endet in Serbien an diesem Wochenende die Ära Vučić? Oder sichert sich
    der autokratische Ex-Präsident ein weiteres Mal die Macht? Bei der
    Parlamentswahl am Sonntag fordert ausgerechnet eine studentische Liste
    die sogenannte Fortschrittspartei von Vučić, die Serbien seit 14 Jahren
    regiert, erstmals ernsthaft heraus. Schon seit zwei Jahren protestiert
    die oppositionelle Studentenbewegung gegen Korruption und
    Machtmissbrauch der serbischen Regierung. Auslöser war der Einsturz
    eines Bahnhofsvordachs in der Stadt Novi Sad im November 2024. Die
    Katastrophe, bei der 16 Menschen getötet wurden, ist bis heute nicht
    aufgeklärt und hat in Serbien zu den größten Protesten seit dem Zerfall
    Jugoslawiens geführt. Wie die Protestbewegung die Wahl gewinnen und wie
    sie ihr Land verändern will, erklärt die freie Journalistin Lucia
    Steinwender. Sie beobachtet die Proteste und die Wahl in der serbischen
    Hauptstadt.

    Und sonst so? Das Schönste am Herbst

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Anneke Rietkerken

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutsche Bahn: So wird die Bahn zur Zumutung

    Philipp Nagl: Die Bahn saniert. Danach sind Züge immer noch unpünktlich.
    Warum?

    Schienensanierung: Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger Kernstrecken

     

    Unglück: Weitere Tote nach Einsturz von Bahnhofsvordach in Serbien

    Proteste in Serbien: Von der Uni auf die Straße – ins Parlament?

    Serbien: Der Autokrat kämpft ums Überleben

    Serbien: Zehntausende protestieren in Belgrad gegen serbische Regierung

     

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