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  • Was jetzt?

    Was kostet der Frieden im Iran?

    18/06/2026 | 12 min
    Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
    Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
    Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
    Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
    einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
    Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
    außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
    freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
    womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. 

    Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
    für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
    Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
    weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
    ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
    Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
    Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
    Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
    Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Adidas geht das V aus.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt

    Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
    Sanktionen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
    beim Klimaschutz

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es
    einführt

    Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten
    beteiligt werden

    Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des
    Stromverbrauchs weltweit

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  • Was jetzt?

    Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)

    17/06/2026 | 9 min
    In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
    auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
    fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
    Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
    Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
    Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
    globaler Migrationspolitik forscht.

    Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
    Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
    antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
    stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
    Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
    Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.

    Außerdem im Update:

    Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
    Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
    Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
    Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
    Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.

    Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
    Flüchtlinge senken

    Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
    jahrelang

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
    8.700 antisemitische Vorfälle

    Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?

    Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
    Ukraine hervor

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  • Was jetzt?

    Essen wir bald Genfood, ohne es zu wissen?

    17/06/2026 | 13 min
    Die EU steht kurz vor einer grundlegenden Reform des Gentechnikrechts,
    die den Umgang mit sogenannten neuen genomischen Techniken erleichtern
    soll. Dabei geht es vor allem um Verfahren wie die Genschere CRISPR-Cas,
    mit denen das Erbgut von Pflanzen gezielt verändert werden kann.
    EU-Kommission, Parlament und Rat stimmen nun darüber ab, ob genetisch
    veränderte Pflanzen künftig weniger streng reguliert werden sollen.
    Besonders Pflanzen mit wenigen Eingriffen ins Erbgut würden dabei
    weitgehend wie konventionelle Züchtungen behandelt, ohne umfassende
    Risikoprüfung oder Kennzeichnungspflichten. Befürworter der Reform
    erhoffen sich schnellere Züchtungsfortschritte und besser angepasste
    Pflanzen für den Klimawandel. Kritiker warnen vor möglichen
    Umweltfolgen, Risiken für die Biodiversität und fehlender Transparenz
    für Verbraucher. Was das für die Sicherheit von Lebensmitteln bedeutet,
    erklärt Andreas Sentker, geschäftsführender Redakteur der ZEIT.

    Union und SPD diskutieren weiterhin über eine Reform der
    Einkommensteuer, mit der vor allem mittlere Einkommen entlastet werden
    sollen. Die SPD setzt dabei auf Entlastungen für mittlere Einkommen und
    höhere Beiträge von Spitzenverdienern, während die Union
    Steuererhöhungen ablehnt und zusätzlich Entlastungen für Unternehmen
    fordert. Der Ökonom Stefan Bach vom DIW hat einen Kompromissvorschlag
    vorgelegt, der Elemente beider Positionen aufgreift. Was der Vorschlag
    konkret vorsieht, was er für wen bedeuten würde – und ob er Chancen auf
    Umsetzung hat, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Wirtschaftsressort
    der ZEIT.

    Und sonst so? Cat content bei »Romeo und Julia«

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    EU-Gentechnik: Kommt jetzt die neue Gentechnik?

    Crispr/Cas9: Evolution aus dem Labor

    Grüne Gentechnik: Was sind schon 20 Eingriffe in die DNA?

    Klimakrise: Klimaerwärmung verringert Ernte in den nächsten Jahren um
    acht Prozent

    Gentechnik: Wem gehört der Brokkoli?

    Reform der Einkommensteuer: Warum die Steuerreform so schwierig ist

    Steuerreform: Klingbeil strebt Entlastung für mittlere Einkommen an

    Einkommensteuer: Lars Klingbeil fordert Beitrag von Spitzenverdienern

    Einkommenssteuerreform: Die Lösung für das Steuerproblem der Koalition?

    Beiträge zur Krankenkasse: So teuer wird Ihre Krankenversicherung in
    diesem Jahr

    Sozialabgaben: Besserverdienende sollen ab 2026 höhere Sozialbeiträge
    zahlen

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  • Was jetzt?

    Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)

    16/06/2026 | 10 min
    Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
    einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
    die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
    mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
    geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
    Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
    Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
    demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
    Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
    wichtigsten Themen des Gipfels ein. 

    Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
    Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
    dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
    Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
    Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
    Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
    Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
    die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
    ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
    ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
    soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
    Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
    Früherkennung solcher Angriffe.

    In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
    russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
    wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
    wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
    für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
    Wladimir Putin. 

     

    Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut
    sind

     

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in
    den USA vor

    Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
    US-Stützpunkte

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
    außenpolitisches Engagement Deutschlands

    Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße
    von Hormus ab

    G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest
    gegen G7-Gipfel

    Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen
    gegen Russland

    Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los

    G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider
    Bedrohungen

    Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen
    erschossen

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  • Was jetzt?

    Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt

    16/06/2026 | 12 min
    Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
    Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
    sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
    Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
    von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
    wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
    demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
    oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
    schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
    tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
    Podcast.

    Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
    Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
    verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
    Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
    weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
    tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
    auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
    Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.

    Und sonst so? Beschwerdechor

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    KI in der Politik: Demokratische Automaten

    Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
    Erzählung«

    Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
    man in sich – und nicht ins Netz

    Öffnung der Straße von Hormus: Iran

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«

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