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    Höcke provoziert erneut - und scheitert

    04/2/2026 | 10 min
    Das Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsidenten Mario
    Voigt (CDU) ist gescheitert. Der Chef der thüringischen AfD, Björn
    Höcke, bekam keine Mehrheit. Den Antrag begründete Höcke mit dem
    Rechtsstreit über Voigts Doktortitel und damit, dass die Thüringer kein
    Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten mehr hätten. Wie lief die Debatte
    ab? Und wem hat Voigt den Machterhalt zu verdanken? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reist am heutigen Mittwoch nach
    Saudi-Arabien. Von dort wird es für ihn weiter nach Katar und in die
    Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Auf der Kanzler-Agenda stehen
    diverse Themen, vor allem Energie und Rüstung. Spricht Merz in den
    autoritär regierten Staaten auch die Menschenrechtslage an? Und was
    bringen enge Verbindungen in die Region wirklich? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Ein ungarisches Gericht hat die Deutsche Maja T. zu acht Jahren Haft
    verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit
    weiteren Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene
    in Budapest angegriffen zu haben. Alexander Kauschanski,
    Auslandsredakteur der ZEIT, hat den Prozess begleitet und weiß, ob Maja
    T. die Haftstrafe doch in Deutschland ableisten kann. Außerdem teilt er
    Details aus seinem Gespräch mit Majas Vater.

    Ein 36-jähriger Zugbegleiter ist nach einem Angriff in einem
    Regionalexpress verstorben. Gegen den mutmaßlichen Täter, einen
    26-jährigen Mann, wurde Haftbefehl erlassen. Laut der Eisenbahn- und
    Verkehrsgewerkschaft habe der Mann den Zugbegleiter bei einer
    Ticketkontrolle angegriffen und ins Koma geprügelt.

    Und sonst so? Hundewelpen gegen Flugangst

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Constanze Kainz und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Misstrauensvotum der AfD gegen Mario Voigt ist gescheitert

    Mario Voigt: Mehr als eine Fußnote

    Friedrich Merz: Ihn bloß nicht beim Namen nennen

    Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
    ihr 24 Jahre Haft

    Rheinland-Pfalz: Zugbegleiter nach Angriff bei Ticketkontrolle gestorben

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  • Was jetzt?

    Der Fall Epstein und die Deutsche Bank

    04/2/2026 | 11 min
    In den Epstein-Akten taucht neben allerlei internationaler Prominenz
    auch ein großes deutsches Unternehmen auf: die Deutsche Bank. Der
    prominente Jeffrey Epstein war von 2013 bis 2018 Kunde der Bank. Er
    betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring. Hat die Deutsche Bank
    von seinem Menschenhandel profitiert? Und was findet sich zu der Bank in
    den neuesten Veröffentlichungen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Ingo Malcher, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. 

    In Ungarn fällt im Laufe der Woche das Urteil gegen die
    antifaschistische und mutmaßlich linksextreme Person Maja T. Laut einem
    Urteil des Bundesverfassungsgerichts hätte der Prozess allerdings nie
    stattfinden sollen. Denn Maja T. ist zu Unrecht an die ungarischen
    Behörden ausgeliefert worden. Nina Monecke, Politikredakteurin der ZEIT,
    rekonstruiert die Auslieferung von Maja T. und analysiert, was in dem
    Fall schiefgelaufen ist und wer verantwortlich ist. 

    Und sonst so? Ein Engel mit den Gesichtszügen der italienischen
    Ministerpräsidentin Meloni.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Matthias Peer und Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Epstein-Files: Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht

    Jeffrey Epstein: Insel der Unseligen

    Urteil gegen Maja T.: Sie wurde zu Unrecht ausgeliefert. Jetzt drohen
    ihr 24 Jahre Haft

    Maja T.: Eine willkommene Anklage

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  • Was jetzt?

    Update: CO₂ gesagt – ADAC-Posten weg

    03/2/2026 | 11 min
    Der Verkehrspräsident des Automobilklubs ADAC, Gerhard Hillebrand, hatte
    in einem Interview die CO₂-Bepreisung als ein sinnvolles Instrument im
    Klimaschutz bezeichnet. Nach Kritik von Mitgliedern, Medien und
    AfD-Politikern trat er am Montag von seinem Amt zurück. Laut dem
    Automobilklub kündigten im Zuge der Debatte rund 60.000 Menschen ihre
    Mitgliedschaft. Hillebrands Aussage entspricht den Beschlüssen der
    Bundesregierung und der Europäischen Union. Auch nach Einschätzung von
    Experten sei es eine gute Idee, mit einem CO₂-Preis Benzin und Diesel
    teurer zu machen, um die Klimaziele zu erreichen. War der ADAC-Chef mit
    seiner Positionierung zu weit von der Stimmung im eigenen Verband
    entfernt? Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im
    Podcast ein, welche Bedeutung der Rücktritt hat und ob er für einen
    größeren gesellschaftlichen Backlash steht.

    Techmilliardär Elon Musk hat die Raumfahrtfirma SpaceX und seinen
    KI-Entwickler xAI zusammengelegt. Gemeinsam sollen die Unternehmen unter
    anderem Rechenzentren im All bauen, wie Musk ankündigte. Der Schritt
    ermöglicht es Musk, die kapitalintensive KI-Firma xAI mit Milliarden aus
    den Kassen von SpaceX zu finanzieren. Da beide Firmen nicht
    börsennotiert sind, gilt die Fusion als unkompliziert, dürfte aber
    Aufsichtsbehörden beschäftigen. Musk schätzt, dass Rechenzentren im All
    in zwei bis drei Jahren der günstigste Weg sein könnten, um
    Rechenleistung für künstliche Intelligenz zu generieren. Dabei soll die
    Starship-Rakete seines Raumfahrtunternehmens zum Einsatz kommen und
    künftig stündlich starten. Wie realistisch dieser Plan ist und ob die
    Fusion tatsächlich so umgesetzt wird, erklärt Stefan Schmitt, Redakteur
    aus dem Wissensressort der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby,
    ist kurz vor Beginn seines Prozesses festgenommen worden, wegen
    Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und dem Verstoß gegen ein
    Kontaktverbot. Ihm werden unter anderem mehrere Vergewaltigungen und
    Gewalttaten vorgeworfen. Kronprinzessin Mette-Marit selbst taucht in den
    neu veröffentlichten Akten über den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
    auf.

     

    Und sonst so? Ein 13-Jähriger schwimmt vier Kilometer und rettet seine
    Familie. 

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Automobilklub: ADAC-Funktionär Hillebrand tritt nach
    Klimaschutzäußerungen zurück

    ADAC: Zu woke für seine Mitglieder

    Raumfahrt und KI: Elon Musk legt SpaceX und xAI zusammen

    Marius Borg Høiby: Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit
    festgenommen

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    Deutschlands Energiedilemma

    03/2/2026 | 12 min
    Bundeskanzler Friedrich Merz mahnt angesichts einer "neuen Weltordnung"
    zu mehr europäischer Eigenständigkeit. Doch für seine
    Parteifreundin, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, ist die
    Ausgangslage komplex: Die heimischen Gasspeicherstände liegen bei
    niedrigen 35 Prozent, und die starke Abhängigkeit von Gasimporten –
    unter anderem aus den USA – wird zunehmend als strategisches Risiko
    bewertet. Um die Versorgung breiter aufzustellen, hat Reiche am
    gestrigen Montag einen Energiedeal mit Saudi-Arabien ausgehandelt. In
    dessen Zentrum steht grüner Wasserstoff. Kritiker halten dagegen:
    Kosteneffizienz erreiche man vor allem durch Ausbau bei Wind und Sonne.
    Wie passt die Suche nach neuen fossilen Lieferanten zum Ziel der
    Unabhängigkeit? Und warum macht die Wirtschaftsministerin derzeit vor
    allem mit Debatten über Rente und Teilzeit von sich reden? Petra Pinzler
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT analysiert die Pläne der Ministerin
    im Podcast.

    Die USA unverwundbar machen – das ist das Ziel von US-Präsident Donald
    Trump. Mit dem Golden Dome, einem weltraumgestützten Abwehrschirm, soll
    das Land künftig vor Raketen und Drohnen geschützt werden. Angelehnt ist
    das Projekt – zumindest dem Namen nach – an den Iron Dome, den wohl
    bekanntesten Baustein der israelischen Luftverteidigung. Der Zeitplan
    ist ambitioniert: Bis zum Ende seiner Amtszeit im Januar 2029 soll das
    175 Milliarden Dollar schwere Projekt einsatzbereit sein. Doch Fachleute
    zweifeln an der Machbarkeit. Sie warnen vor enormen technologischen
    Hürden und der Verwundbarkeit von Satelliten im All. Wie das Projekt mit
    Trumps Grönlandplänen zusammenhängt und inwiefern der Golden Dome ein
    Vorbild für einen europäischen Schutzschirm gegen Bedrohungen aus der
    Luft sein könnte, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

    Und sonst so? Das passiert, wenn KI-Bots ihre eigene
    Social-Media-Plattform bekommen.

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Simone Gaul und Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Katherina Reiche: Standortrisiko Ministerin

    Gasspeicher: Katherina Reiche befürchtet keine Knappheit bei der
    Gasversorgung

    Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres
    Rentenalter und weniger Teilzeit

    Golden Dome: Trumps Illusion vom Weltraum-Schild

    Raketenabwehr: Trump will mit Golden Dome Angriffe aus dem All abwehren

    Donald Trump und Grönland: Der Weg ins postamerikanische Zeitalter ist
    eingeschlagen

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  • Was jetzt?

    Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

    02/2/2026 | 9 min
    Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda
    für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche
    Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung
    diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim
    Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am
    Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich
    nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte
    Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den
    Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre
    einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft?
    Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im
    Podcast ein.

    Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht
    zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim
    meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen
    Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff
    geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch
    nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht
    bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
    hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen
    europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen
    einstufen werde.

    Außerdem im Update: 

    In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen
    rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an
    Rüstungsunternehmen.

    Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance

    "Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des
    CDU-Wirtschaftsrates "verstörend"

    Forderung des CDU-Wirtschaftsrates: Bundesregierung plant keine
    Privatisierung der Zahnarztkosten

    Konflikt zwischen dem Iran und den USA: USA und Iran planen offenbar
    Wiederaufnahme von Gesprächen

    EU-Terrorliste: Iran bestellt Botschafter aller EU-Länder ein

    Konflikt mit den USA: Iran zeigt sich zu Verhandlungen mit den USA
    bereit

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Generated: 2/4/2026 - 8:33:34 PM