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  • Was jetzt?

    Welche Krankschreibung kommt denn jetzt? (Update)

    03/07/2026 | 11 min
    Die Bundesregierung will die telefonische Krankschreibung abschaffen.
    Wie genau Arbeitnehmer sich künftig krankmelden sollen, ist aber
    offenbar noch nicht klar. Die Hausärzte warnen vor einen enormen Ansturm
    auf ihre Praxen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte in der Sendung
    Maybrit Illner am Donnerstagabend: »Sie müssen nicht am ersten Tag in
    die Arztpraxis, sie müssen vom ersten Tag an eine
    Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung haben.«  Wie könnte also eine
    Krankschreibung künftig aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet
    Carla Neuhaus, Gesundheitsredakteurin der ZEIT.

    Die Bundesregierung möchte den Zugang zu staatlichen Informationen
    erschweren. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Reformpapier
    hervor. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit,
    Louisa Specht-Riemenschneider, nennt das Vorhaben einen »Angriff auf die
    Pressefreiheit«. Das bisherige Informationsfreiheitsgesetz hilft
    besonders Journalistinnen und Journalisten, Korruption oder
    Machtmissbrauch von staatlichen Akteuren nachzuvollziehen. Wie stark die
    Reform hier tatsächlich eingreift, weiß Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts der ZEIT.

    Fußballbundestrainer Julian Nagelsmann tritt zurück. Das hat der
    Deutsche Fußballbund (DFB) am Freitagnachmittag bekannt gegeben. Der DFB
    bestätigte außerdem, dass er »das Gespräch mit Jürgen Klopp suchen
    wird«. Der ehemalige Dortmund- und Liverpool-Trainer wird als möglicher
    Nachfolger Nagelsmanns gehandelt. Die Nationalmannschaft war am
    vergangenen Dienstag überraschend früh aus der Fußball-WM in Nordamerika
    ausgeschieden. Im Podcast gibt ZEIT-Sportredakteur Oliver Fritsch seine
    Einschätzung zum Rücktritt.

    Außerdem im Update: Außenminister Johann Wadephul beendet nach Besuchen
    in Paraguay, Argentinien und Brasilien seine Südamerikareise. Wieso
    Wadephul das Politische auf seiner Reise ausgeklammert und so stark auf
    Wirtschaft gesetzt hat, weiß Alice Bota, Politikredakteurin der ZEIT.

    Und sonst so? Stuttgart baut ein mobiles Schwimmbad.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Weitere Link zur Folge:

    Krankheitstage in Deutschland: Strengere Regeln, seltener krank?

    Krankschreibung: Die Attestpflicht ab dem ersten Tag ist Wahnsinn

    Informationsfreiheitsgesetz: Demokratie braucht Transparenz

    Bundestrainer: Nagelsmann war ein Fehler. Der DFB darf ihn nicht
    wiederholen

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  • Was jetzt?

    Reformpaket: Was haben Arbeitnehmer davon?

    03/07/2026 | 13 min
    Das neue Reformpaket der Bundesregierung hält für Arbeitnehmer einige
    Veränderungen bereit: Die telefonische Krankschreibung wird abgeschafft
    und Unternehmen können einfacher und länger Verträge befristen. Bei den
    Gewerkschaften ist die Resonanz aber eher gemischt. Was bedeuten die
    Einschnitte für die Arbeitnehmer? Und wo profitieren sie von den
    Reformen? Diese und weitere Fragen beantwortet Hannah Scherkamp aus dem
    Arbeitsressort der ZEIT.

    Die Weimarer Republik gilt bis heute als abschreckendes Beispiel für
    politische Instabilität. Mit 14 Wahlen, die manchmal nur wenige Monate
    nacheinander stattfanden, ging die Republik langsam dem Ende entgegen.
    Die politische Mitte verlor kontinuierlich an Zustimmung, und die NSDAP
    wuchs. Wo genau die NSDAP die Wahlen gewonnen hat, können Leserinnen und
    Leser in einer neuen interaktiven Karte der ZEIT entdecken. Christian
    Staas, Leiter des Geschichtsressorts der ZEIT, hat an der Karte
    mitgearbeitet und spricht im Podcast über den Erfolg der NSDAP und ob
    heute in Deutschland ähnliche Gefahren drohen. 

    Und sonst so? Taylor Swift heiratet (vielleicht) im Madison Square
    Garden.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Christian Vooren und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets

    Weimarer Republik: Wie die Demokratie ihre Mehrheit verlor

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  • Was jetzt?

    Was die Regierung bei Steuern, Arbeit und Bürokratie ändern will

    02/07/2026 | 10 min
    Die Koalition aus CDU/CSU und SPD hat sich auf ein umfassendes
    Reformpaket geeinigt. Es betrifft unter anderem Rente, Steuerpolitik,
    den Arbeitsmarkt und den Bürokratieabbau. Der Grünen-Vorsitzende Felix
    Banaszak spricht von einem »Misstrauensvotum gegen die Bürger« und die
    AfD von einer »herben Enttäuschung«. Ist die Reform vergleichbar mit der
    Agenda 2010? Und wird sie die gewünschten Effekte bringen? Diese und
    weitere Fragen zum Reformpaket beantwortet Mark Schieritz,
    stellvertretender Chef des Politikressorts der ZEIT.

    Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten nochmals
    gestiegen. Insgesamt sind bisher rund 2.300 Menschen tot aus Trümmern
    geborgen worden. Auch das deutsche Technische Hilfswerk (THW) ist vor
    Ort und unterstützt die Rettungsarbeiten, Kai Pietsch berichtet darüber.
    Er koordiniert für das THW den Einsatz in Venezuela.

    Russland hat die Ukraine in der Nacht auf Donnerstag mit massiven
    Angriffen überzogen. In der Hauptstadt Kyjiw wurden 18 Menschen getötet
    und 90 weitere verletzt, darunter zwei Kinder und ein Sanitäter. Der
    ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor
    einem russischen »Großangriff« gewarnt.

    Und sonst so? Ab sofort kann man sich für ein Volontariat bei der ZEIT
    bewerben.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Koalitionsausschuss: Ein kleines bisschen Neoliberalismus

    Daten und Visualisierung: Mehr oder weniger Netto? Das bedeutet die
    Steuerreform für Sie

    Koalitionsausschuss: Das sind die Kernpunkte des Reformpakets

    Erdbeben in Venezuela: »Beim kleinsten Knall fangen die Leute an zu
    rennen«

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  • Was jetzt?

    Neue Kinder braucht das Land

    02/07/2026 | 11 min
    Die Geburtenrate in Deutschland ist 2025 auf durchschnittlich 1,32
    Kinder pro Frau gesunken. Das ist der niedrigste Wert seit 1997.
    Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 654.000 Kinder geboren, so
    wenige wie noch nie seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Dabei werden in
    Ostdeutschland insgesamt weniger Kinder geboren als in Westdeutschland.
    Auch nach Staatsangehörigkeit unterscheiden sich die Werte. Zudem werden
    Menschen in Deutschland immer später Eltern. Was diese Entwicklung für
    Deutschland bedeutet und welche Folgen sie haben könnte, erklärt Johanna
    Schoener, Redakteurin im Familienressort der ZEIT. 

    Deutschland hat zwei Vertreter der Taliban als Konsularbeamte in der
    afghanischen Botschaft in Berlin und im Generalkonsulat in Bonn
    zugelassen. Obwohl die Bundesregierung die Talibanregierung in
    Afghanistan offiziell nicht anerkennt, vertreten die beiden Männer die
    Interessen ihrer Regierung und übernehmen konsularische Aufgaben, etwa
    die Ausstellung von Dokumenten. Die Entscheidung hängt auch damit
    zusammen, dass die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart
    hat, mehr Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Warum Deutschland die
    beiden Männer ins Land gelassen hat, erläutert Nina Monecke, Redakteurin
    im Politikressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Ein höchst romantischer Heiratsantrag

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Geburtenrückgang: Ja, Kinder wären schön, aber ...

    Geburtenrate in Deutschland: Deutsche Geburtenrate fällt auf tiefsten
    Stand seit 1997

    Globale Geburtenrate: Mehr Kinder – mehr Lachen!

    Geburten in Deutschland: Geburtenzahl sinkt auf niedrigsten Stand seit
    Nachkriegszeit

    Geburtenrückgang: Bitte nicht weinen!

    Kindererziehung: Kinder, was für ein Stress!

    Abschiebungen nach Afghanistan: Gültige Papiere? Stellt in Deutschland
    jetzt ein Taliban aus

    Talibanvertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich Europa
    erpressen

    Afghanistan: EU-Vertreter empfangen Talibandelegation in Brüssel

    Afghanistan: Das bisschen Leben

    Migrationspolitik: Dobrindt will deutlich mehr Menschen nach Afghanistan
    abschieben

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  • Was jetzt?

    Sozialarbeit: Gewalt als Berufsrisiko (Update)

    01/07/2026 | 10 min
    Am Montag wurden in Stade, einer Kleinstadt westlich von Hamburg, sechs
    Menschen erschossen. Die Tat ereignete sich in einer
    Jugendhilfeeinrichtung, in der die drei Monate alte Tochter des
    mutmaßlichen Täters sowie deren Mutter leben. Er tötete sechs
    Mitarbeitende der Wohngruppe und des Jugendamts Hannover. Livia Sarai
    Lergenmüller aus dem Familienressort der ZEIT hat mit mehreren
    Sozialarbeitenden über ihren Berufsalltag sowie die damit verbundenen
    Gefahren gesprochen. Sie erklärt, wie diese Berufsgruppe besser
    geschützt werden kann und welche strukturellen Veränderungen dafür nötig
    sind.

    Das Regierungskabinett hat das Reservestärkungsgesetz beschlossen, um
    die Zahl der fest eingeplanten Reservisten bis 2035 von derzeit 66.000
    auf 200.000 zu erhöhen. Künftig sollen Truppenübungen verpflichtend
    sein, Arbeitgeber müssen die Einsätze ihrer Beschäftigten in der Regel
    akzeptieren.

    Gestern wurde das offizielle Porträt von Ex-Bundeskanzlerin Angela
    Merkel enthüllt. Gemalt hat es der relativ unbekannte 28-jährige
    deutsch-französische Künstler Jérémie Queyras. Hanno Rauterberg aus dem
    Feuilleton der ZEIT berichtet, warum Merkels Wahl ausgerechnet auf
    Queyras fiel und wie er die ehemalige Regierungschefin auf der Leinwand
    in Szene gesetzt hat.

    Und sonst so? Mit einem Amen Geld sparen.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Asha Hedayati: »Sie fühlen sich durch die Trennung um ihre
    Anspruchshaltung betrogen«

    Schüsse in Stade: »Was die gesehen haben, hinterlässt Spuren«

    Schüsse in Stade: Mutmaßlicher Täter aus Stade soll Tochter geschüttelt
    haben

    Bundeswehr: Verteidigungsministerium plant erweiterte Einsätze von
    Reservisten

    Verteidigung des Baltikums: »Wenn der Tag kommt, werden wir gemeinsam
    kämpfen«

    Kanzlerinnenporträt von Angela Merkel: Das neue Bild der Angela Merkel

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