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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)

    04/06/2026 | 11 min
    Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
    Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
    die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
    der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
    die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
    Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
    UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
    in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
    Feuilleton, ein. 

    Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
    wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
    einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
    in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
    Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
    und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
    deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
    verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
    dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
    aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
    gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.

     

    Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert

     

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche
    Diplomatie«

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz

    Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal

    Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt

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  • Was jetzt?

    Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie

    04/06/2026 | 12 min
    Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
    Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
    die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
    und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
    Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
    zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
    Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
    präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
    Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
    als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
    bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden

    Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt

    Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
    von unliebsamen Personen streikt

    Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
    den Rest

    Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
    von USA und China werden

    Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller

    Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen

    Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

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  • Was jetzt?

    Recyclen gegen die Krise? (Update)

    03/06/2026 | 8 min
    Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
    Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
    2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
    und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
    Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
    betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
    Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
    internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
    erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
    Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.

    Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
    Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
    der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
    wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
    Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
    Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.

    Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
    Völkerrecht in UN

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
    Kreislaufwirtschaft

    Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"

    Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"

    Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt

    Krim: Kein Frieden ohne die Krim

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
    Luhansk an Russland vor

    Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu
    erreichen«

    Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss

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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will

    03/06/2026 | 12 min
    Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
    Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
    bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
    Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
    Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
    Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
    noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
    blockiert.

    Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
    entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
    zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
    einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
    eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
    US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
    OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
    andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
    ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
    einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte. 

    Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint

    Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

    Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition

    KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein

    Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI

    KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg

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  • Was jetzt?

    Abgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)

    02/06/2026 | 10 min
    Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte
    Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer
    Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des
    EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach
    Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der
    Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge
    abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden,
    zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen
    kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit
    Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems
    GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.

    Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag
    anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin
    besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen
    Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in
    der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue
    Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag
    hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener
    Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner
    bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der
    Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.

    Außerdem im Update:

    Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen
    von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die
    Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung
    der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder
    für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin
    keinen Eintritt zahlen.

    Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Asylsystem: Bringt das die Wende?

    Migration: EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei

    Migration in Deutschland: Ist die Migrationskrise wirklich erledigt?

    Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft

    Ungarn nach der Wahl: »Ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar
    ist«

    EU-Gelder: EU gibt eingefrorene 16 Milliarden Euro für Ungarn frei

    Eintrittsgeld für Kirchen: Besuch des Kölner Doms kostet bald zwölf Euro

    Enzyklika »Magnifica Humanitas«: Der Papst gegen die Maschine

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