2032 episodios
- Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ein Atomabkommen mit
Saudi-Arabien unterzeichnet. Es ermöglicht US-Unternehmen,
Nukleartechnologie für den Aufbau eines saudischen Atomenergieprogramms
zu liefern. Nach ersten Angaben sah das Abkommen nur wenige
Einschränkungen vor. Später stellte Trump zusätzliche Bedingungen in
Aussicht. Demnach soll Saudi-Arabien dem sogenannten Abraham-Abkommen
beitreten und die Beziehungen zu Israel normalisieren. Das Abkommen
sorgt international für Kritik, da Saudi-Arabien und der Iran regionale
Rivalen sind. Was genau in dem Vertrag steht und was er für die Region
bedeutet, erklärt ZEIT-Redakteurin Lea Frehse.
Die EU-Kommission hat gegen Google eine Strafe von 890 Millionen Euro
verhängt. Der US-Konzern soll mit seiner Suchmaschine und dem
App-Marktplatz Google Play gegen europäische Wettbewerbsregeln verstoßen
haben. Konkret wirft die EU Google vor, eigene Dienste in den
Suchergebnissen bevorzugt darzustellen und Konkurrenten dadurch zu
benachteiligen. EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erklärte, die
besten Produkte sollten sich durchsetzen, weil sie besser seien, und
nicht, weil sie dem Unternehmen gehörten, das die Suchmaschine betreibe.
Neben der Geldstrafe muss Google seine Dienste anpassen.
Außerdem im Update: Norwegens Fußballverband will im Fall des
US-Nationalspielers Folarin Balogun eine Beschwerde bei der Fifa
einreichen. Hintergrund ist die aufgehobene Rotsperre des Stürmers
während der Fußball-WM. Balogun durfte trotz einer Roten Karte im
Achtelfinale gegen Belgien antreten.
Und sonst so: Ein Dorf zum Preis einer Stadtwohnung
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Trumps Irankrieg: Ein »Scharmützel«, das außer Kontrolle gerät
Atomdeal mit Saudi-Arabien: Bombe im Business-Gewand
Atomabkommen mit Saudi-Arabien: Trump knüpft Atomabkommen mit
Saudi-Arabien an Annäherung zu Israel
Irankrieg: Trump droht mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke
Finanzierung des Iran: Wo bekommt der Iran noch sein Geld her?
Naher Osten: USA unterzeichnen Atomabkommen mit Saudi-Arabien
EU-Strafe gegen Google: Eine milliardenschwere Machtdemonstration
Google: EU verhängt 890 Millionen Euro Strafe gegen Google
EU-Kommission gegen Google: EU-Kommission stärkt Konkurrenten gegenüber
Google
Teresa Ribera: »Wir müssen diese verdammte Angst überwinden«
Folarin Balogun: Norwegens Fußballverband will Beschwerde in
Balogun-Fall einreichen
Donald Trump und Gianni Infantino: Zwei Männer, vereint im selben
Beutereflex
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Tausende Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben sich am
Montag zu Protesten in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi versammelt, um
den Rücktritt des Bildungsministers zu fordern. Dabei ist die Polizei
mit Gewalt gegen die Regierungskritiker vorgegangen. Einsatzkräfte
hätten Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt, um Tausende
Demonstrierende an einem geplanten Marsch zum Parlamentsgebäude zu
hindern, berichteten der Sender NDTV und andere indische Medien. Die
Cockroach Janta Party (CJP) entstand im Mai als Reaktion auf Äußerungen
des Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs Indiens, der arbeitslose
junge Menschen als »Kakerlaken« bezeichnet hatte. Warum sie den
Rücktritt des indischen Bildungsministers fordern und ob die Bewegung
noch viel größer werden könnte, erklärt ZEIT-Auslandsredakteurin Fiona
Weber-Steinhaus.
Am Freitag wurde in Shanghai das open-source-basierte, also kostenfrei
nutzbare, KI-Modell Kimi K3 vorgestellt. Es wurde von dem chinesischen
Start-up Moonshot AI entwickelt und kann technisch mit den führenden
US-Modellen mithalten. Der Ansturm auf das Modell war in den ersten 24
Stunden nach Erscheinen so enorm, dass Moonshot AI die Abos stoppen
musste, weil die Rechenleistung nicht ausreichte. Die kostenfreie
Nutzbarkeit fördert die Verbreitung in den Ländern des Globalen Südens.
Ob China in Sachen KI nun die Führung übernimmt und wie sich Kimi K3 von
US-Modellen unterscheidet, ordnet die Digital-Ressortleiterin der ZEIT,
Lisa Hegemann, ein.
Und sonst so? Diddl-Comeback 2.0
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Proteste in Neu-Delhi: Indische Polizei geht mit Gewalt gegen junge
Demonstranten vor
Indien: Tausende Anhänger der »Kakerlaken«-Bewegung protestieren in
Neu-Delhi
Indien: Im weltpolitischen Abseits
KI-Konferenz in Shanghai: Wie die KI-Welt in zwei Blöcke zerfällt
Suresh Venkatasubramanian: »Europa kann digital souverän werden – aber
es braucht Ausdauer«
KI und Kinder: »KI ist mächtig wie eine Motorsäge«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Kanzleramtschef Thorsten Frei von der CDU soll neuer Vorsitzender der
Unionsfraktion im Bundestag werden. Darauf haben sich CDU-Chef Friedrich
Merz und CSU-Chef Markus Söder laut Medienberichten verständigt. Die
Fraktion muss Frei noch wählen. Wer könnte auf Frei an der Spitze des
Kanzleramts folgen? Seine Einschätzung dazu teilt der Redakteur im
Politikressort der ZEIT, Ferdinand Otto.
Frankreich hat als erstes EU-Land ein Verbot sozialer Medien für Kinder
unter 15 Jahren beschlossen. Bei der Umsetzung des Gesetzes sind jedoch
noch Fragen offen. ZEIT-Journalistin Annika Joeres ordnet ein, ob
Frankreich mit diesem Verbot zum Vorbild für andere EU-Staaten werden
könnte.
Außerdem im Update:
Der US-Konzern OpenAI hat die Verantwortung für einen KI-gesteuerten
Cyberangriff auf die Systeme einer anderen KI-Firma übernommen. Was über
den Vorfall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft, erklärt die
KI-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel.
In München haben Hinterbliebene sowie Politikerinnen und Politiker an
die neun Menschen erinnert, die vor zehn Jahren bei dem rassistischen
Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum getötet wurden. Auch in Norwegen
wurde der Opfer rechten Terrors gedacht: Vor 15 Jahren tötete der
Rechtsextremist Anders Behring Breivik 77 Menschen in Oslo und auf der
Insel Utøya.
Und sonst so? Imax-Odyssee für »Die Odyssee«
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
Nachfolger von Jens Spahn: Thorsten Frei soll Unionsfraktionschef werden
Unionsfraktion: Neuer Schub oder nächster Fehler
Kabinettsumbau: Wer auf Jens Spahn folgen könnte
Soziale Medien: Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für unter
15-Jährige
Social-Media-Verbot in Australien: Kommt die unbeschwerte Kindheit
zurück?
Mindestalter für Social Media: Braucht es ein Social-Media-Verbot für
Kinder?
Künstliche Intelligenz: OpenAI übernimmt Verantwortung für
KI-gesteuerten Cyberangriff
OEZ-Anschlag in München: Es geht ums richtige Erinnern
OEZ-Anschlag: Gegen die Stille
Anschläge in Norwegen 2011: Das Trauma von der eigenen Insel
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Seitdem öffentlich wurde, dass Jens Spahn und sein Mann mithilfe einer
Leihmutterschaft in den USA ein Kind bekommen haben, wird in Deutschland
wieder über Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin debattiert.
Während die CDU die Leihmutterschaft weiterhin ablehnt, wollen der
Deutsche Ethikrat und die Grünen das Thema neu diskutieren. Befürworter
einer Reform verweisen auf den unerfüllten Kinderwunsch vieler Paare.
Kritiker warnen hingegen vor der Gefahr der Ausbeutung von Frauen.
Parallel rückt auch die Eizellspende wieder in den Fokus, die in
Deutschland ebenfalls verboten ist. Ob die schwarz-rote Bundesregierung
das Embryonenschutzgesetz nun reformieren könnte, ordnet Kaja Klapsa,
Politikredakteurin der ZEIT, ein.
US-Präsident Donald Trump setzt weiter auf Zölle als politisches und
wirtschaftliches Druckmittel. Zuletzt kündigte seine Regierung neue
Abgaben gegen Kanada und Brasilien an, auch die Europäische Union könnte
erneut betroffen sein. Gleichzeitig laufen bestehende Zölle auf viele
Importe aus, nachdem der oberste US-Gerichtshof frühere Maßnahmen für
ungültig erklärt hatte. Trump hatte seine Zollpolitik mit dem Schutz der
amerikanischen Industrie und zusätzlichen Einnahmen für den
Staatshaushalt begründet. Wie viel Geld die Zölle tatsächlich
eingebracht haben und welche Folgen die neuen Abgaben haben könnten,
erklärt Heike Buchter, Finanzkorrespondentin der ZEIT.
Und sonst so? Gärtner findet fast 70 Jahre alte Flaschenpost am Rhein.
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Frauke Brosius-Gersdorf: »Wer Frauen als ›Brutkästen‹ bezeichnet, will
nicht diskutieren«
Leihmutterschaft: Es ging nicht nur um Doppelmoral
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Was jetzt? / Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt
kostet
Leihmutterschaft: CDU will an Verbot für Leihmutterschaft festhalten
Leihmutterschaft: Ethikratsvorsitzender fordert offene Debatte über
Leihmutterschaft
Leihmutterschaft: Prien hält Kurswechsel der CDU bei Leihmutterschaft
für abwegig
Unerfüllter Kinderwunsch: »Manchmal wollen die Paare belogen werden, so
hart das klingt«
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Eizellspende: Mit den Eizellen einer 19-Jährigen
Zölle der USA: Und dafür hat er den Welthandel terrorisiert?
Donald Trump: Trump droht Kanada wegen Luftverschmutzung durch
Waldbrände mit Zöllen
Waldbrände: Waldbrandrauch aus Kanada vernebelt New York und Chicago
Zölle: USA kündigen Importzölle für Brasilien an
USA: Oberster Gerichtshof der USA stoppt Großteil von Donald Trumps
Zöllen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In mehreren italienischen Städten ist es zu Protesten und teils zu
Zusammenstößen gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines
42-jährigen Mannes während eines Polizeieinsatzes am Sonntag in Bologna.
Abderrahim Fakir starb mit auf dem Rücken gefesselten Händen auf einer
Straße, wo er von zwei Polizisten auf den Boden gedrückt wurde und um
Hilfe rief. Das zeigt ein Video, in dem auch zu sehen ist, dass die
Beamten erst nach mehreren Minuten von ihm abließen, als er sich bereits
nicht mehr bewegte. Wie groß die Parallelen zu der Ermordung George
Floyds sind und ob Italien ein Problem mit rassistischer Polizeigewalt
hat, ordnet ZEIT-Autorin Almut Siefert ein.
2025 gab es über 20.000 registrierte Fälle sexualisierter Gewalt
gegen Kinder und Jugendliche in Deutschland. Das zeigt das Lagebild
»Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen« des
Bundeskriminalamts (BKA), das Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
(CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat. 2025 wurden mit 17.126
Fällen der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und 1.239 an Jugendlichen
nicht nur mehr festgestellt als 2024, sondern auch mehr als im
Fünfjahresdurchschnitt. Woran dieser Anstieg liegt, erklärt Livia Sarai
Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.
Außerdem im Update:
Der 45-Jährige, der vor rund drei Wochen sechs Menschen in einer
Jugendhilfeeinrichtung in Stade getötet haben soll, hat sich im
Gefängnis suizidiert. Das teilte das niedersächsische Justizministerium
mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.
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Redaktion: Imre Balzer
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Hier finden Sie Hilfe
Menschen, die Suizidgedanken haben, finden bei der Telefonseelsorge
unter www.telefonseelsorge.de oder bei den kostenlosen Hotlines 0800 111
0 111 und 0800 111 0 222 rund um die Uhr Hilfe.
Weitere Links zur Folge:
Italien: Zusammenstöße bei Protesten nach tödlichem Polizeieinsatz
Italien: 42-Jähriger stirbt bei Polizeieinsatz in Bologna
Black Lives Matter: Eine Polizei, die ihre Bürger vor laufenden Kameras
umbringt
Bundeskriminalamt: Mehr als 20.000 minderjährige Opfer sexuellen
Missbrauchs gezählt
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Jede fünfte Frau wurde als
Minderjährige Opfer sexualisierter Gewalt
Stade: Verdächtiger von Stade begeht Suizid
Angriff in Stade: Gegen Verdächtigen von Stade liegt Haftbefehl in der
Türkei vor
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