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  • Was jetzt?

    Spezial: Wie die Wohnungskrise entstand – und was dagegen hilft

    14/03/2026 | 43 min
    Die Wohnungssuche in Deutschland ist für viele Menschen zur Odyssee
    geworden: Hunderte Mails an Makler, Anzeigen auf Immobilienportalen, die
    nach Minuten wieder verschwinden, und lange Schlangen bei
    Wohnungsbesichtigungen. Am Ende steht oft eine Absage oder gar keine
    Antwort. Familien leben beengt, getrennte Paare bleiben aus finanzieller
    Not zusammen wohnen, Jobanfänger zahlen überteuerte Zwischenmieten.

    Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt zur Miete, doch in
    vielen Städten fehlen vor allem bezahlbare Mietwohnungen. Besonders in
    Großstädten treibt die hohe Nachfrage die Preise in die Höhe.
    Gleichzeitig bremsen hohe Baukosten und strengere Anforderungen an
    Energieeffizienz den Bau neuer Wohnungen. Politiker verschiedener
    Parteien bezeichnen den Wohnungsmangel seit Jahren als eine der
    zentralen sozialen Fragen des Landes: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    im Jahr 2025, Olaf Scholz (SPD) im Jahr 2021 und Horst Seehofer (CSU)
    als Bauminister im Jahr 2018.

    Warum ändert sich dann so wenig? Darüber spricht Rita Lauter in dieser
    Spezialfolge von "Was jetzt?" mit Caterina Lobenstein. Die Redakteurin
    im Dossier-Ressort der ZEIT recherchiert seit Jahren zum Wohnungsmarkt
    und zum Wohnungsbau. Im Podcast rekonstruiert sie die Dimensionen der
    heutigen Wohnungsnot und zeigt den eklatanten Kontrast dazu auf, wie es
    in den Anfangsjahren der Bundesrepublik gelang, die damals noch viel
    verheerendere Wohnungskrise zu lösen.

    Transparenzhinweis: In der Folge kommt auch eine Vermieterin im O-Ton
    vor. Wir haben ihre Stimme auf ihren Wunsch hin leicht verfremdet.

    Moderation und Skript: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Immobilienmarkt: Mieten oder kaufen?

    Interaktiver Rechner: Mieten oder Kaufen? Der endgültige Rechner

    Mietpreise in Deutschland: So teuer sind die Mieten in Ihrer Stadt im
    Deutschland-Vergleich

    Wohnungsnot: Wie man ein Wohnwunder schafft – und wie nicht

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  • Was jetzt?

    Wie gut ist das Krisenmanagement von Katherina Reiche?

    14/03/2026 | 13 min
    Die neue Wirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche steht wegen
    stark steigender Energiepreise unter Druck. Auslöser ist der Krieg mit
    dem Iran, der die Ölpreise nach oben treibt. Katherina Reiche hatte im
    Wahlkampf einen klaren Bruch mit der Energiepolitik ihres Vorgängers
    Robert Habeck angekündigt. Nun sieht sie sich jedoch mit ähnlichen
    Problemen konfrontiert wie er während der Energiekrise nach dem Angriff
    Russlands auf die Ukraine. Welche Herausforderungen Katherina Reiche
    jetzt bewältigen muss, analysiert Marlies Uken, stellvertretende
    Leiterin im Politikressort der ZEIT.

    Die stark gestiegenen Spritpreise wecken bei vielen Menschen das
    Interesse an Elektroautos. Laut dem Vergleichsportal Carwow stieg der
    Anteil der Anfragen seit Kriegsbeginn von 55 auf 63 Prozent. Die
    staatliche Kaufprämie kann den Einstieg erleichtern, ist aber an
    Bedingungen geknüpft. Wer zu Hause lädt, zahlt mit durchschnittlich
    37 Cent pro Kilowattstunde deutlich weniger als beim Benzin.
    Öffentliches Schnellladen kann dagegen bis zu 89 Cent kosten.  Für wen
    sich der Kauf lohnt, ordnet ZEIT-Autor Christoph M. Schwarzer im Podcast
    ein. 

     

    Und sonst so? Defekte Rolltreppen wieder repariert

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Moses Fendel 

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche

    Was jetzt? / Ölpreis: Neue Regeln gegen Spritpreissprünge

    Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der
    Spritpreisbremse

    Deutsche Wirtschaft: Habeck erklärt Energiekrise in Deutschland für
    beendet

    Katherina Reiche: Das ist jetzt ihre Krise

    Katherina Reiche: Sie gehen lieber dahin, wo es schön ist

    Spritpreise: "Wird halt weniger gegessen"

    Preis eines Elektroautos: Erst der Spritpreisschock, dann das E-Auto?

    Öffentliche und private Ladeinfrastruktur: Wer E-Auto fahren will,
    sollte zu Hause laden können? Stimmt nicht!

    Günstige E-Autos: Es geht auch unter 25.000 Euro

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  • Was jetzt?

    Update: Müssen Reiche bald mehr Steuern zahlen?

    13/03/2026 | 10 min
    Bis zur Mitte der Wahlperiode will die schwarz-rote Bundesregierung
    kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im
    Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht, weil
    sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun kommt Bewegung
    in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein höherer
    Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach schließt die
    Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr kategorisch aus.
    Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt entgegenkommen, um eine
    große Steuerreform zu ermöglichen. Der Steuerexperte Stefan Bach vom
    Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den
    starken Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den
    Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der
    Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz,
    stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt im
    Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon profitieren
    würde.

    Deutsche Politikerinnen und Politiker kritisieren die Entscheidung der
    US-Regierung, angesichts stark gestiegener Energiepreise vorübergehend
    wieder den Verkauf von russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für
    falsch, die Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz
    (CDU). Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen,
    weil Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte
    davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus
    Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt Anlass
    zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der Ukraine. Fabian
    Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, begleitet den
    Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im Podcast ordnet er ein,
    welche Auswirkungen die Entscheidung auf den Krieg in der Ukraine haben
    könnte und warum der Bundeskanzler den US-Präsidenten ungewohnt deutlich
    kritisiert.

    Außerdem im Update: 

    - Abwehrsysteme der Nato haben nach türkischen Angaben eine dritte
    iranische Rakete zerstört. Diese sei vom Iran in Richtung Türkei
    abgeschossen worden, teilte das türkische Verteidigungsministerium
    mit. Es ist bereits der dritte Angriff auf den Nato-Bündnispartner
    Türkei seit Beginn des Irankriegs.
    - Das Auswärtiges Amt plant vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge
    für Deutsche aus der Golfregion.

     

    Und sonst so? Wie eine Kolonie von Königspinguinen von der Erderwärmung
    profitiert

     

    Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Einkommensteuertarif: Was ein höherer Spitzensteuersatz für Sie bedeuten
    könnte

    Wirtschaftspodcast: "Ist das eine Blase?": Wie entlasten wir die
    Mittelschicht?

    Irankrieg: Merz kritisiert US-Entscheidung zu russischem Öl als "falsch"

    Irankrieg: Nato-Abwehrsystem fängt weitere Rakete aus dem Iran über der
    Türkei ab

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  • Was jetzt?

    Das Regime ist noch da, die Weltwirtschaft bedroht

    13/03/2026 | 12 min
    Der Krieg der USA gegen den Iran könnte bereits entschieden sein. Zwar
    wurden iranische Militäreinrichtungen zerstört und Teile der Führung
    ausgeschaltet, doch ein politischer Umbruch im Iran ist bislang
    ausgeblieben. Zudem fehlen klare Kriegsziele der US-Regierung. Der
    Konflikt beschränkt sich bislang weitgehend auf Luftangriffe, die zwar
    große Schäden verursachen, aber kaum nachhaltige Veränderungen bewirken.
    Auch wirtschaftlich hat der Krieg Folgen: Angriffe auf die Straße von
    Hormus treiben die Energiepreise weltweit nach oben und belasten die
    Weltwirtschaft. Gleichzeitig könnten Länder wie Russland und China
    geopolitisch profitieren. Haben die USA den Krieg bereits verloren?
    Michael Thumann ist außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und sagt:
    Ja, haben sie. Und China und Russland werden das für sich nutzen.

    Ein Jahr nach dem Beschluss für ein großes Schuldenpaket zeigt eine neue
    Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW):
    Die Bundesregierung investiert zwar mehr in die Zukunft, aber vor allem
    über neue Sondertöpfe für Infrastruktur und Klimaschutz. Im regulären
    Haushalt, dem Kernhaushalt, sinken die Ausgaben für Zukunftsthemen wie
    Bildung, Forschung oder Digitalisierung weiter. Nur etwa ein Drittel der
    125 Milliarden Euro Neuverschuldung fließt in langfristige
    Investitionen. Die Forscher warnen, dass die geplante Zukunftspolitik
    ohne dauerhaft höhere Ausgaben im Kernhaushalt nicht nachhaltig sein
    wird. Gleichzeitig bleiben große Haushaltslücken bestehen, weil die
    Regierung bisher weder Ausgaben gesenkt noch Steuern reformiert hat.
    Jurik Caspar Iser, Redakteur im Politikressort der ZEIT, erklärt, was in
    der Studie steht.

    Und sonst so? Minesweeper ist wieder da, aber in einer bizarren, realen
    Version

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Der Krieg gegen den Iran: Sie bomben weiter. Und jetzt?

    USA und Iran: Die USA haben schon verloren

    USA und Iran: Willkürlich und gefährlich

    Iran-Überblick: USA zerstören Minenleger nahe Straße von Hormus,
    Angriffe in Teheran

    Energiekrise: Vorsicht, hochentzündlich!

    Finanzpaket von Union und SPD: Bundestag stimmt für Schuldenpaket von
    Union und SPD

    Finanzpolitik der Bundesregierung: Es geht um die Zukunft? Na ja,
    teilweise

    Bundeshaushalt: So droht das Sondervermögen zu versickern

    Staatsschulden: Regierung will sich 2026 erstmals mehr als 500
    Milliarden Euro leihen

    Was jetzt? / Haushalt der Bundesregierung: Mehr Schulden – und trotzdem
    fehlt das Geld

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  • Was jetzt?

    Update: Victor Orbán und der beschlagnahmte Geldtransporter

    12/03/2026 | 9 min
    Ungarn und die Ukraine sind immer mehr im Konflikt. Hintergrund ist das
    enge Verhältnis des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zum
    russischen Machthaber Wladimir Putin. Zuletzt spitzte sich der Konflikt
    um einen ukrainischen Geldtransporter aus Österreich zu, den ungarische
    Behörden beschlagnahmten und bislang zurückhalten. Hinzu kommt die
    Druschba-Ölpipeline, durch die russisches Öl über die Ukraine nach
    Ungarn gelangt. Die Ukraine meldet Schäden durch russische Angriffe,
    Ungarn vermutet hingegen politische Verzögerungen. Ob die Parlamentswahl
    in Ungarn in einem Monat eine Rolle in diesem Konflikt spielt, ordnet
    Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT, ein.

    Der neue oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat sich erstmals
    seit seiner Ernennung öffentlich geäußert. In einer im Staatsfernsehen
    verlesenen Stellungnahme forderte er Rache für die Opfer des Krieges,
    insbesondere für die Schülerinnen, die mutmaßlich durch einen
    US-Luftangriff getötet wurden. Zudem sprach er sich dafür aus, die
    strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen zu halten, um sie als
    Druckmittel gegen die USA und Israel einzusetzen.

    Außerdem im Update: Die Benzin- und Dieselpreise bleiben mit zwei Euro
    pro Liter hoch. Die Bundesregierung kündigte Maßnahmen gegen einen
    weiteren Anstieg an. Unter anderem dürfen Tankstellen künftig Preise nur
    noch einmal täglich erhöhen.

    Seit der Eskalation im Irankrieg sind nach Angaben des
    UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als drei Millionen Menschen auf der
    Flucht. 

    Und sonst so? Skulptur zeigt Trump und Epstein in Titanic-Pose

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Ole Pflüger

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    Weitere Links zur Folge: 

    Ungarn und Ukraine: EU-Kommission nennt ukrainische Drohung gegen Ungarn
    "inakzeptabel"

    Missbrauchsskandal in Ungarn: In Bedrängnis

    Ungarn: Viktor Orbán startet informelles Referendum gegen Ukrainehilfen

    Krieg in der Ukraine: Ukrainischer Angriff unterbricht Druschba-Pipeline
    nach Ungarn

    Wahl in Ungarn: Putins Mann soll Orbán retten

    Iran-Überblick: Tote bei Drohnenangriff im Iran, Attacken auf Ölsektor
    in Golfstaaten

    Institut der deutschen Wirtschaft: Iraner sind laut Studie gut in
    deutschen Arbeitsmarkt integriert

    Krieg in Nahost: Linke fordert sichere Fluchtwege für Iraner nach Europa

    Liveblog: Irankrieg: Rund drei Millionen Menschen im Iran seit
    Kriegsbeginn auf der Flucht

    Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Modschtaba Chamenei laut Irans
    Regime leicht verletzt

    Modschtaba Chamenei: Oberster Führer Irans will Straße von Humus als
    Druckmittel einsetzen

    Energiekrise: Ölpreis steigt trotz Freigabe von Reserven deutlich

    Krieg im Iran: Internationale Energieagentur gibt 400 Millionen Barrel
    Öl frei

    Straße von Hormus: Welche Auswirkungen hat der Krieg im Nahen Osten auf
    die Schifffahrt?

    Preise an Tankstellen: Geht doch, Frau Reiche

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Generated: 3/14/2026 - 6:53:18 PM