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  • Was jetzt?

    Hat sich Infantino mit seinen Fifa-Plänen verkalkuliert?

    01/08/2026 | 12 min
    Die Fifa hatte geplant, eine neue Tochtergesellschaft zu gründen, die
    künftig alle Fußballturniere organisiert und vermarktet. 20 bis 30
    Prozent der Anteile sollten an private Investoren verkauft werden. Damit
    wollte der Weltverband zusätzliche Einnahmen erzielen. Die Pläne waren
    auf Kritik gestoßen: Die Uefa, die nord- und mittelamerikanische
    Concacaf sowie der asiatische Fußballverband lehnten das Vorhaben ab.
    Die Uefa drohte sogar mit einem Boykott der Weltmeisterschaften. Ob
    sich Fifa-Präsident Gianni Infantino mit seinen Plänen verschätzt hat,
    schätzt Fabian Scheler ein, Redakteur im Sportressort der ZEIT.

    Mit Wedium ist eine neue deutsche Videoplattform gestartet, die eine
    europäische Alternative zu TikTok bieten will. Dabei setzt Wedium nach
    eigenen Angaben auf mehr Jugendschutz, Datenschutz und eine verifizierte
    Community. Die Plattform will verhindern, dass Hass, Hetze und
    Falschinformationen durch den Algorithmus verstärkt werden. Kinder und
    Jugendliche ab 13 Jahren sollen die App nur mit einem Konto nutzen
    können, das mit einem Erwachsenen verbunden ist. Wie die Chancen stehen,
    dass Wedium sich gegen die etablierten sozialen Netzwerke durchsetzt,
    hat sich Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT,
    angeschaut.

     

    Und sonst so? Tipps gegen Langeweile im Stau

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge: 

    Absage der Concacaf und Uefa: Fifa wirft Medien »fehlerhafte
    Berichterstattung« vor

    Fußball: Was wir über Gianni Infantinos WM-Plan wissen

    Fifa Forward Enterprise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt aus
    Protest zurück

    Concacaf: WM-Gastgeberländer stellen sich gegen Fifa-Investorenpläne

    Gianni Infantino: »Maximale Eskalationsstufe« und »totale Krise«

    Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«

    Gianni Infantino: Der Fußball lässt sich nicht für dumm verkaufen

    Wedium: Erstes Gebot: Du sollst nicht hetzen

    Social Media: EU-Kommission wirft TikTok unzureichenden Schutz von
    Kindern vor

    Handynutzung von Kindern: Wir Erwachsenen machen uns schuldig

    Social Media und Kinder: Ist Social Media zu gefährlich für Kinder?

    Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente
    haben

    Der unendliche Interviewpodcast: »Alles gesagt?«

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  • Was jetzt?

    Mit nichts als einem Schwimmring nach Europa

    31/07/2026 | 12 min
    In den spanischen Exklaven mit Grenzen zu Marokko sind in den
    vergangenen Tagen laut örtlichen Behörden rund 60.000 Migranten
    angekommen. Viele von ihnen sind an den Küsten entlanggeschwommen, um in
    die Städte Ceuta und Melilla zu gelangen. Marokko hat an den
    Grenzübergängen nach Ceuta Wasserwerfer eingesetzt, die spanische
    Regierung das Militär zur Unterstützung der Gendarmerie dorthin
    geschickt. Anastasia Tikhomirova aus dem Politikressort erklärt, warum
    gerade so viele Menschen versuchen, in die spanischen Exklaven zu
    gelangen.

    US-Präsident Donald Trump hat bekannt gegeben, dass der von den USA
    initiierte Friedensrat eine Einigung zur vollständigen Entwaffnung der
    Hamas und anderer bewaffneter Gruppen im Gazastreifen erzielt habe.
    Die Hamas will der Entwaffnung nur zustimmen, wenn Israel das Abkommen
    ebenfalls akzeptiert. Israel hat sich bisher nicht geäußert. In der
    Vergangenheit waren ähnliche Ankündigungen gescheitert. Ob und unter
    welchen Bedingungen die Hamas ihre Waffen tatsächlich abgeben könnte,
    erklärt Jan Roß, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Nach einem Vorfall bei der KI-Firma OpenAI gibt nun
    auch der Konkurrent Anthropic an, dass Systeme von anderen Unternehmen
    bei Testläufen von KI gehackt wurden. Als Grund nennt Anthropic eine
    fehlerhafte Einstellung bei den Tests, die den KI-Modellen Zugriff auf
    das Internet ermöglicht habe.

    Und sonst so? Dinge reparieren statt wegwerfen – ein Gesetz macht das
    jetzt einfacher

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle und Lena Herrmann

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Spanische Exklave: Spanien schätzt Zahl der nach Ceuta gelangten
    Menschen auf fast 60.000

    Spanische Exklave Ceuta: Frankreich und Italien verstärken ihre
    Grenzkontrollen

    Zuwanderung: Spanien mobilisiert Militär nach Andrang von Migranten in
    Ceuta

    Washington, D. C.: Trump führt »produktive« Gespräche mit Selenskyj und
    Netanjahu

    Krieg in Gaza: Trump verkündet Abkommen zur Entwaffnung der Hamas im
    Gazastreifen

    Krieg in Gaza: Hamas fordert israelische Zustimmung zu von Trump
    verkündeter Einigung

    Gazastreifen: Sie wollen endlich aufräumen

    Humanitäre Lage im Gazastreifen: Trumps Friedenszirkus lenkt von den
    wahren Problemen in Gaza ab

    Künstliche Intelligenz: Anthropic gesteht ebenfalls Hackerangriff von
    KI-Modell Claude

    KI-Vorfall bei OpenAI: Unter Kontrolle?

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  • Was jetzt?

    Wer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?

    31/07/2026 | 13 min
    Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur
    Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue.
    Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von
    Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse
    Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue
    überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von
    der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«.
    Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der
    Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein
    Schaden für die Demokratie ist.

    Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren
    erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister
    Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im
    Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser
    der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die
    Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die
    hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg
    der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin
    Pradnya Bivalkar.

    Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Philip Moser

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg
    zugelassen

    Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein
    Verfassungsfeind?

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens
    Bildungssystem reformieren

     »Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten
    zurück

     »Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen
    Regierung

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  • Was jetzt?

    Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? (Update)

    30/07/2026 | 9 min
    Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die
    Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise
    nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum
    das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen,
    erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT. 

    Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben
    Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im
    Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der
    Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss,
    erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist
    mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt.
    Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen
    gezielten Angriff auf Polen.

     

    Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

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    Weitere Links zur Folge: 

    Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen
    mich fassungslos

    Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf?

    Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers

    Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro
    Gewinn

    Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit
    gemessen"

    Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent

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  • Was jetzt?

    Hitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?

    30/07/2026 | 12 min
    Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können
    am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen
    Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die
    Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen
    keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In
    Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst
    deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann
    aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft
    der Hitze in Deutschland und Europa erzählen.

    Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im
    Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen
    Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und
    Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister
    Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels
    gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den
    USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten
    gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für
    Außenpolitik bei der ZEIT .

    Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT 

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann

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    Weitere Links: 

    Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland

    Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag

    Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler
    noch lebten

    Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen«

    Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme?

    USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran

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