2027 episodios
- Noch ist nicht klar, wer neuer Fraktionsvorsitzender der Union wird.
Gehandelt werden unter anderem: Thorsten Frei, Kanzleramtschef (CDU),
Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Gesundheitsministerin Nina
Warken (CDU). Alle drei würden einen Ministerposten frei machen – und
damit einen Umbau des Kabinetts anstoßen. Spahn war am 18. Juli von dem
Amt zurückgetreten. Grund war die Kritik an ihm, nachdem bekannt
geworden war, dass er über eine Leihmutter in den USA Vater geworden
ist. Als Fraktionschef im Bundestag war Spahn der wichtigste Mann im
Machtgefüge der Union unterhalb der Kanzlerebene. Der Fraktionsvorsitz
der Union wird traditionell mit dem CSU-Chef abgestimmt, das letzte Wort
hatte der Bundeskanzler. Wer auf Spahn folgt und welche
Herausforderungen auf den neuen Fraktionsvorsitzenden zukommen, erklärt
Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Pflege im Heim kostet inzwischen im Schnitt 3.364 Euro im Monat, die die
Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem ersten Aufenthaltsjahr anteilig
selbst zahlen müssen. Das sind monatlich 256 Euro mehr als 2025, und die
geplante Pflegereform sieht vor, die Leistungen der gesetzlichen
Pflegeversicherung drastisch zu kürzen. Eine private Zusatzversicherung
für die Pflege kann sinnvoll sein, wenn die eigene Rente, das Vermögen
und die Leistungen der Pflegekasse eine mögliche Lücke nicht schließen
würden. Für wen lohnt es sich, eine private Pflegezusatzversicherung
abzuschließen? Dazu hat die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll
recherchiert.
Und sonst so? WM-Babys
Transparenzhinweis: Wir haben wegen eines Fehlers im Newsblock eine
Nachricht aus der Folge entfernt.
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch und Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?
Rücktritt von Jens Spahn: Zur Geburt gratuliert, zum Rücktritt gedrängt
Jens Spahn: Warum gerade die Leihmutterschaft Spahn das Amt kostet
Private Pflegezusatzversicherung: Wie sinnvoll ist eine private
Pflegezusatzversicherung?
Pflegereform: Ein harter Schlag für die alternde Gesellschaft
Pflege: Das würde die Pflegereform für Sie bedeuten
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach dem Rücktritt von Keir Starmer wird Andy Burnham britischer
Premierminister. Mit einem Reformpaket will er die Regionen stärken, das
Wirtschaftswachstum außerhalb Londons fördern und die
Lebenshaltungskosten senken. Was ihn von Starmer unterscheidet und vor
welchen Herausforderungen er steht, erläutert ZEIT-Korrespondent Jochen
Bittner.
Millionen Beschäftigten in Deutschland könnte im Alter eine Rente auf
oder unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze drohen. Rund 39 Prozent der
Vollzeitbeschäftigten verdienen derzeit weniger als die dafür nötigen
3.771 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland mehr als die Hälfte, wie
aus einer Abfrage aus der Linkspartei hervorgeht. Ob tatsächlich
Millionen Menschen von Altersarmut bedroht sind, erklärt David
Gutensohn, stellvertretender Leiter des Arbeitsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update: Die EU-Kommission hat gegen den chinesischen
Onlinehändler AliExpress eine Geldstrafe von 550 Millionen Euro
verhängt. Nach Angaben der Behörde wurden gefälschte Kleidung,
unsicheres Spielzeug und gefährliche Kosmetikprodukte nicht konsequent
genug von der Plattform entfernt.
Und sonst so: Deutsche löschen am meisten Google-Bewertungen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / Rücktritt von Keir Starmer: Wer folgt auf Keir Starmer?
Andy Burnham: Der König des Nordens
Rücktritt von Keir Starmer: Starmer geht, Labours Probleme bleiben
Rücktritt von Keir Starmer: Und jetzt der Siebte
Armut im Alter: Linke warnt vor Armutsrente für Millionen Beschäftigte
in Deutschland
Achim Truger: »Es gibt keinen Grund, ausgerechnet bei Pflege und Rente
zu kürzen«
Altersarmut: 2025 war jede fünfte Person im Rentenalter armutsgefährdet
Altersarmut: Immer mehr alte Menschen sind von Armut betroffen
Rentenvorschläge: Diese Rentenreform ist eine verpasste Chance
Pläne gegen Altersarmut: Abschreckende Hürden, 22 Formularseiten und
hohe Dunkelziffer
AliExpress: EU verhängt 550-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler
AliExpress
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Trotz noch immer laufender Friedensverhandlungen setzen die USA und der
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. Aber obwohl Krieg herrscht und
Sanktionen die Wirtschaft beuteln, ist das Regime weiterhin aktiv, ein
Zusammenbruch ist nicht abzusehen. Die Armee kann weiter kämpfen und dem
US-Militär mit asymmetrischer Kriegsführung sogar Verluste zufügen. Wie
das iranische Regime den Krieg trotz internationaler Sanktionen
finanziert, wofür die Einnahmen verwendet werden und wie lange das Land
die wirtschaftliche Belastung noch tragen kann, erläutert ZEIT-Volontär
Omid Rezaee im Podcast.
Der versuchte Sturz des Naziregimes durch Widerstandskämpfer rund um
Claus Schenk Graf von Stauffenberg liegt bereits 82 Jahre zurück. Am 20.
Juli 1944 versuchte die Gruppe, mit einer Bombe den Diktator Adolf
Hitler zu töten. Aber der Versuch misslang. Die Familien der
Widerstandskämpfer wurden in Sippenhaft genommen, die Kinder in Heime
gesteckt. Jana Gioia Baurmann aus dem Ressort X der ZEIT hat mit drei
noch lebenden Kindern gesprochen. Alfred, Christa und Liselotte, heute
zwischen 87 und 94 Jahre alt, sind die Kinder von Cäsar von Hofacker,
einem an der Widerstandsaktion beteiligten Oberstleutnant der Wehrmacht.
Was sie erlebt haben und wieso die Nazis so hart gegen die Familien
vorgingen, erzählt Baurmann im Podcast.
Und sonst so? Ein Exoplanet mit Atmosphäre – wohnen dort Aliens?
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Mitarbeit: Susanne Hehr, Benjamin Probst
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn ist von seinem Amt zurückgetreten.
Auslöser war die Geburt seines Kindes durch eine Leihmutter in den USA.
Kritiker warfen Spahn vor, privat eine Möglichkeit genutzt zu haben, die
er politisch bislang nicht unterstützt hatte. Der Rücktritt folgt auf
mehrere Kontroversen während seiner politischen Laufbahn, darunter die
Diskussion um die Maskenbeschaffung in der Coronapandemie und die
gescheiterte Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin.
Warum ausgerechnet die Debatte um die Leihmutterschaft nun zum
entscheidenden Auslöser für seinen Rücktritt wurde, erklärt Nils
Markwardt, aus dem Ressort Politisches Feuilleton der ZEIT.
Mit dem Finale zwischen Spanien und Titelverteidiger Argentinien endet
die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anpfiff ist um 21 Uhr (MESZ) im
New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford. Spanien hat es nach dem
Vorrundenaus bei der WM 2022 ins Endspiel geschafft und trifft dort auf
den amtierenden Weltmeister. Nach der Partie werden US-Präsident Donald
Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal überreichen. Wie
das Finale ausgehen könnte und welche Bilanz sich nach fünf Wochen
Weltmeisterschaft ziehen lässt, ordnet Oliver Fritsch aus der
Sportredaktion der ZEIT ein.
Und sonst so? Eine Lederjacke für eine Million Dollar
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
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Leihmutter-Affäre: Jens Spahn tritt als Unionsfraktionschef zurück
Was jetzt? / Leihmutterschaft in den USA: Wenn das Private politisch
wird
Familienrecht: Das Familienrecht ist genauso scheinheilig wie Jens Spahn
Leihmutterschaft: Hier ist die Privatsache ein Politikum
Leihmutterschaft in Deutschland: Wie Leihmutterschaft in Deutschland
geregelt ist
Leihmutterschaft: Felix Banaszak wirft Jens Spahn mangelnde Integrität
vor
Jens Spahn: Warum macht er immer wieder denselben Fehler?
Liveblog: Fußball-WM: Brasiliens Menschenrechtsrat beklagt Rassismus bei
WM
Fußballweltmeisterschaft 2026: Livechat: Was bleibt von dieser WM?
WM 2026: Lionel Messi kann alles – außer Elfmeter
Infantino-Skandal: Der US-Präsident kann die WM nicht gewinnen, also
tritt er sie kaputt
Joseph Weiler: »Die Fifa ist eine hässliche Organisation«
Fußball-WM 2026: »Es ist das perfekte Finale«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Mitte Mai bestätigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Wieder einmal: Seit
dem ersten bekannten Ausbruch 1976 ist das oft tödliche Virus allein im
Kongo bereits 16-mal ausgebrochen. Es springt von Wildtieren auf
Menschen über, bevor es sich unter ihnen weiterverbreitet. Doch warum
passiert das immer öfter?
Der deutsche Anthropologe Sung-Joon Park vom Bernhard-Nocht-Institut in
Hamburg will genau das herausfinden. Im Mai reist er in das Epizentrum
des aktuellen Ausbruchs: nach Mongbwalu in der Provinz Ituri, eine
Goldgräberstadt mit rund 150.000 Einwohnern. Hierher kommen junge
Menschen unterschiedlichster Ethnien, um in den Minen nach Gold und
ihrem Glück zu suchen.
Park hat eine Mission: Patient null finden, den ersten Infizierten. Denn
wer weiß, wer sich zuerst angesteckt hat, kann möglicherweise
nachvollziehen, wie das Virus vom Tier auf den Menschen übergesprungen
ist. Die Hoffnung: solche Ausbrüche in Zukunft zu verhindern. Auf seiner
Suche stößt Park immer wieder auf verlassene Krankenstationen. Er
durchforstet Patientenregister und recherchiert auf Friedhöfen. Dabei
begegnet ihm auch ein tiefes Misstrauen der Bevölkerung gegenüber
Hilfsorganisationen und den weißen Helfenden.
Eine Spur führt Park schließlich zu einem jungen Goldgräber. Doch war er
wirklich der Erste?
Für die ZEIT hat Sung-Joon Park unterwegs Tagebuch geführt. In diesem
Was Jetzt?-Spezial spricht er mit Imre Balzer über seine Recherche – und
die Suche nach Patient null.
Skript und Moderation: Imre Balzer
Recherche: Lisa Pausch und Jonas Lüth
Schnitt und Produktion: Markus Gläser
Redaktion:Ole Pflüger
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Diese Recherche ist auch als Text erschienen, Sie finden ihn hier.
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