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  • Was jetzt?

    Netanjahu lässt die Tore schließen (Update)

    23/10/2026 | 11 min
    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will das
    Westjordanland vollständig abriegeln. Dazu sollen Kontrollpunkte rund um
    die Stadt Hebron und im restlichen Westjordanland geschlossen werden.
    Die Ankündigung folgt auf einen Schusswaffenangriff mit fünf Verletzten
    in der Nähe von Hebron. ZEIT-Auslandsredakteurin Lea Frehse berichtet in
    dieser Folge aus dem Westjordanland.

    Außenminister Johann Wadephul will bei einem diplomatischen Treffen in
    Istanbul über die Huthi-Miliz und die Lage in der Straße von Hormus
    beraten. Ab Freitag treffen sich die Außenminister der beiden Länder
    gemeinsam mit Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten,
    Frankreich, Großbritannien und Italien. Was das Treffen bewirken kann
    und ob das Format langfristig bleibt, ordnet Alice Bota,
    Politikredakteurin der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Beim CSU-Parteitag in München wird diskutiert, ob
    Ilse Aigner ihren Posten als bayerische Landtagspräsidentin aufgibt und
    Kandidatin für das Bundespräsidentenamt werden soll. Benedikt Becker,
    Politikredakteur der ZEIT, berichtet, worüber die CSU noch sprechen
    wird.

    Und sonst so? Der Giftnotruf rettet Leben – und Urlaube

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Außenministertreffen in Istanbul: Wadephul will bei Außenministertreffen
    über freie Schifffahrt beraten

    Häfen der Emirate: Sie bauen die Umgehungsstraße von Hormus

    Huthi-Angriff auf Riad: Mit Geschossen gegen eine Idee

    Saudi-Arabien: Warum Saudi-Arabien so wehrlos wirkt

    Heidi Levine: »Ich habe jeden Tritt gespürt«

    Combatants for Peace: »Wenn wir das nicht schaffen, wird es uns am Ende
    umbringen«

    Westjordanland: Netanjahu kündigt »vollständige Abriegelung« des
    Westjordanlands an

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  • Was jetzt?

    Was treibt die jungen Menschen auf die Straße?

    23/10/2026 | 11 min
    Gebäude stehen in Flammen, Geschäfte werden geplündert und die Polizei
    versprüht Tränengas: Seit Wochen gehen Bilder und Videos der Proteste in
    Frankreich um die Welt. Die französische Jugend protestiert für massive
    Veränderungen im Schulsystem. Doch auch in anderen europäischen Ländern
    gehen junge Leute vermehrt auf die Straße, um ihrem Frust über
    Lehrermangel, Wohnungsnot, Wehrpflicht und Co. Gehör zu verschaffen.
    Wieso ist der Protestdrang unter jungen Menschen momentan so stark? Und
    wie unterscheidet sich die Protestkultur der verschiedenen Länder?
    Darüber sprechen wir mit Protestforscherin Nina-Kathrin Wienkoop. 

    In Fällen von sehr schwerer Krankheit, besteht für Menschen in
    Deutschland die Möglichkeit, den assistierten Suizid in Anspruch
    zunehmen. Dafür können sich Betroffene an Sterbehilfeorganisationen
    wenden. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Anfragen stetig
    gestiegen. Aufseiten der Ärzte und des medizinischen Fachpersonals gab
    es bislang Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen. Nun haben sich mehr
    als 30 medizinische Fachgesellschaften zusammengeschlossen und gemeinsam
    Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Leitlinien sind gestern
    vorgestellt worden. Was steht darin? Anaïs Kaluza, aus dem
    Gesundheitsressort der ZEIT, gibt uns einen Überblick über den aktuellen
    Stand. 

    Und sonst so? Unternehmer gründen KI-Literaturpreis

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Constanze Kainz, Philip-Johann Moser, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Mathias Peer, Emilia Portwich

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links zur Folge:

    Proteste in Europa: Diesen jungen Menschen reicht’s

    Generationenkonflikt in Europa: Wenn die Geduld zu Ende geht

    Proteste in Frankreich: Frankreichs Premier verurteilt »entsetzliches
    Ausmaß an Gewalt«

    Assistierter Suizid: Ist das der freie Wille?

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  • Was jetzt?

    PHP: Was genau ist passiert und wie schwer wiegt das Problem? (Update)

    22/10/2026 | 10 min
    Die Webseite der Berliner Charité, die der Polizei in Thüringen oder der
    S-Bahn in der Hauptstadt – nur ein paar Beispiele von Internetseiten,
    die gestern vorsorglich vom Netz genommen wurden. Hintergrund ist die
    Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP, die als
    technisches Fundament für einen Großteil aller weltweiten Webseiten
    dient. Ganze Volkswirtschaften hängen davon ab, dass PHP läuft. Im
    Podcast erklärt Lisa Hegemann – sie leitet das Digitalressort bei der
    ZEIT –, wie es zu der Schwachstelle kam, die am gestrigen Mittwoch
    öffentlich gemacht wurde, und welche Rolle KI in dem Fall gespielt hat.

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will Regierungen mit
    Beteiligung der AfD oder der Linken kein Geld über den
    Länderfinanzausgleich geben. In seinen Worten: Die von ihm ins Spiel
    gebrachte sogenannte Extremismusklausel würde »besagen, dass Länder, die
    extremistisch regiert werden, nicht von den Geberländern unterstützt
    werden«. Während andere Ministerpräsidenten ihm klar widersprechen,
    beantwortet der Politik-Ressortleiter Heinrich Wefing im Podcast die
    Frage, ob eine solche Klausel rechtlich überhaupt möglich ist. 

    Außerdem im Update: Ermittler haben einen Ukrainer festgenommen, der
    militärische Informationen für Russland gesammelt haben soll. Er soll
    Kontakte in die Rüstungsindustrie gehabt haben.

    Und sonst so? Achtung, Rote Bete! 

     

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Fabian Scheler, Philip Moser

    Mitarbeit: Constanze Kainz

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  • Was jetzt?

    Was bei den Midterms für Trump auf dem Spiel steht

    22/10/2026 | 12 min
    Knapp zwei Wochen vor den US-Kongresswahlen geraten die Republikaner von
    Präsident Donald Trump zunehmend unter Druck, denn die Demokraten
    könnten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückerobern.
    Grund dafür sind vor allem Trumps schlechte Zustimmungswerte sowie die
    Unzufriedenheit vieler Amerikaner mit den gestiegenen
    Lebenshaltungskosten und den wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs.
    Obwohl Trump selbst nicht zur Wahl steht, könnte eine Niederlage Folgen
    für seine weitere Amtszeit haben. Warum die Zwischenwahlen für Trump so
    entscheidend sind, erklärt ZEIT-Redakteurin Juliane Schäuble.

    In Deutschland fehlen Schätzungen zufolge etwa 1,35 Millionen Wohnungen.
    Gleichzeitig wird seit Jahren zu wenig gebaut. Dabei gibt es zahlreiche
    unbebaute Grundstücke und Brachflächen, die für den Wohnungsbau genutzt
    werden könnten. Um diese Flächen zu mobilisieren, können Städte
    Grundstückseigentümer mit einem sogenannten Baugebot dazu verpflichten,
    ihre Grundstücke zu bebauen. Die Stadt Nürnberg nutzt das Baugebot
    bereits. Ob das Nürnberger Modell auch für andere Städte ein Vorbild
    sein könnte, ordnet Jurik Casper Iser, Redakteur im Wirtschaftsressort
    der ZEIT, ein.

    Und sonst so? »The Diplomat« ist zurück.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    US-Midterms: Leiten diese Wahlen Donald Trumps Ende ein?

    OK, America? / UN-Vollversammlung: Donald Trumps Stärke wirkt immer
    schwächer

    Midterm Elections: US-Demokraten planen für Fall eines Wahlsiegs
    100-Tage-Programm

    Midterms 2026: In diesen US-Bundesstaaten wird es knapp bei der
    Senatswahl

    US-Kongress: Kann der US-Kongress Trump gefährlich werden?

    Midterm-Wahlen: Trump meldet Ausgaben von mehr als 300 Millionen Dollar
    für Wahlkampf

    USA: Wie Trump eine Niederlage bei den Midterms verhindern will

    Was liest du gerade? / Wohnkrise: Mieten wir uns zu Tode?

    Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne: Warum Neubau allein nicht
    reicht

    Bauzwang: Wer bauen darf, der muss es auch

    Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren
    Wohnungsbau?

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  • Was jetzt?

    Warum bald Regionalzüge in ganz Deutschland wegfallen könnten (Update)

    21/10/2026 | 10 min
    Die Verkehrsminister von Bund und Ländern verhandeln am Mittwoch und
    Donnerstag auf einer Konferenz darüber, wie in Zukunft der regionale
    Nahverkehr finanziert werden soll. Verkehrsverbünde im ganzen Land
    wissen nicht, wie sie ihr Angebot in den kommenden Jahren finanzieren
    sollen. Finden die Minister keine Lösung, könnten viele Verbindungen in
    den kommenden Jahren eingestellt werden. Die Hintergründe erklärt Jonas
    Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT im Podcast.

    Die Erde steuert den Vereinten Nationen zufolge bei Beibehaltung der
    momentanen Klimapolitik bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2,8 Grad
    Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit zu. Das ergibt eine neue
    Berechnung aus dem Emissionsbericht des UN‑Umweltprogramms Unep. Ist das
    1,5-Grad-Ziel von Paris damit endgültig gescheitert? Und gibt es
    trotzdem positive Entwicklungen beim Klimaschutz? Das beantwortet Petra
    Pinzler aus der Politikredaktion der ZEIT.

    Und sonst so? Alice Schwarzers Zeitschrift »Emma« wird 50 – und jetzt
    eingestellt.

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links:

    Klimaziel der UN: 1,5-Grad-Ziel war gestern. Jetzt gilt der Overshoot

    Klimawandel: Erde steuert laut UN-Bericht auf 2,8 Grad Erwärmung zu

    Verbrenner-Aus: Vorwärts in die Vergangenheit mit Merz und Macron

    Regionalverkehr: Deshalb müssen Sie um Ihre Regionalzüge fürchten

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