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- Ende Januar wird ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Nach Informationen
der ZEIT und anderer Medien steht fest, dass Ilse Aigner (CSU) für die
Union als Bundespräsidentin kandidieren soll; auch die SPD und Teile der
Grünen unterstützen sie. Die offizielle Verkündung ist für Montag
geplant. Was bringt sie für das Amt mit? Das erklärt Patrik Schwarz,
Geschäftsführender Redakteur der ZEIT.
Der Konflikt um die Westsahara ist seit Jahrzehnten ungelöst. Nun haben
die UN ihre Beobachtungsmission beendet und ihre Beobachter abgezogen.
Was bedeutet das für die Menschen vor Ort, und welche Rolle spielen
wirtschaftliche Interessen? Das erklärt die Journalistin Vanessa
Barisch.
Und sonst so? Zwergplanetenstatus: in Bearbeitung
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Lisa Pausch, Emilia Portwich
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Ilse Aigner: CDU und CSU wollen Ilse Aigner als Bundespräsidentin
Ilse Aigner: Im Hubschrauber fliegen? Sie hat an einem mitgebaut
Thema: Westsahara
Westsahara-Konflikt: Afrikas letzte Kolonie
UN-Missionen: Vereinte Nationen beenden Einsätze in der Westsahara und
in Somalia
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Flávio Bolsonaro in Brasilien, Aleksandar Vučić in Serbien oder Viktor
Orbán in Ungarn. Sie alle sind Autokraten oder Rechtspopulisten, die in
den vergangenen Wochen und Monaten eine Wahl verloren haben. Mit seiner
Niederlage bei den Midterms ist auch Donald Trump jetzt einer von ihnen.
Beim Versuch, die US-Wahlergebnisse zu erklären, liegt ein Fokus auf dem
starken Anstieg der Lebensmittelpreise und den hohen
Lebenshaltungskosten. Allerdings hatten die Menschen nicht nur
ökonomische Gründe, gegen die Republikaner zu stimmen – und diese haben
auch bei den Wahlen in anderen Ländern eine entscheidende Rolle
gespielt. Warum wir die Wahlergebnisse nicht auf den Geldbeutel oder den
Einkaufswagen der Wählenden reduzieren sollten, erklärt Michael Thumann,
außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Bei »Was jetzt?« blickt er
außerdem auf kommende Wahlen in Europa und spricht darüber, welche
Lehren Demokratien wie Frankreich oder Deutschland jetzt ziehen sollten.
Sie gilt als effizient, störungsarm und kann das Klima
schonen: Fernwärme, die durch unterirdische Leitungen aus einem
Kraftwerk in die eigene Wohnung kommt, ist auf den ersten Blick
praktisch für Kundinnen und Kunden. Und spielt auch deshalb eine
zentrale Rolle für die Energiewende in Deutschland. Unter den regionalen
Betreibern gibt es aber keinen Wettbewerb – Verbraucher sind aktuell
also dem Monopol des jeweiligen lokalen Anbieters ausgeliefert. Wie aber
lässt sich die Macht der Monopolisten zumindest einhegen? Das erklärt
die freie Wirtschaftsjournalistin Anne-Sophie Lang im
Nachrichtenpodcast.
Und sonst so: (K)ein Verbrechen an der italienischen Küche
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer und Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr, Anneke Rietkerken
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Weitere Links zur Folge:
Midterm-Wahlen: Verluste quer durch alle Wählergruppen
Lebensmittelkosten: So viel kostet Ihr Einkauf in den USA
Midterms in den USA: Es ist die Korruption, stupid!
Zwischenwahlen: US-Demokraten wollen zeitnah erste Gesetzentwürfe
verabschieden
Brasilien: Bolsonaros Flucht vor der Niederlage
Parlamentswahl in Serbien: Dieser Sieg gehört der serbischen Jugend
Ungarn: Ex-Minister Viktor Orbáns wegen Korruption festgenommen
Fernwärmeversorgung: Ja, muss es wirklich eine Wärmepumpe sein
Heizungsrechner: Lohnt sich jetzt eine Wärmepumpe?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Ein Prozent der deutschen Bevölkerung reiche aus, um eine politische
Wende im Land herbeizuführen. Das ist der Kerngedanke des rechtsextremen
Vereins »Ein Prozent«. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft den
Verein seit 2023 als gesichert rechtsextremistisch ein. Nach außen
präsentiert sich der Verein als »patriotisches Bürgernetzwerk«,
organisiert Wahlbeobachtungen und publiziert Recherchen und Podcasts.
Zugleich ist er gut in der rechten Szene vernetzt. Sein erklärtes Ziel
ist der Aufbau einer völkischen Gegenkultur, um die kulturelle Hegemonie
im Land zu erobern. Doch woher kommt das Geld für seine
Kampagnen? Christian Fuchs, Autor im Investigativressort der ZEIT, hat
dazu recherchiert. Er erklärt im Podcast, wer hinter den Spenden steckt
und welche Rolle der Verein in der rechten Szene spielt.
Der Einsatz von K.-o.-Tropfen bei Vergewaltigungen und Raubüberfällen
soll künftig härter bestraft werden. Der Bundestag hat einer
Gesetzesverschärfung zugestimmt, nach der die Mindestfreiheitsstrafe von
drei auf fünf Jahre steigt. Dazu werden K.-o.-Tropfen im Strafgesetzbuch
künftig als gefährliche Tatmittel eingestuft – ähnlich wie Waffen.
K.-o.-Tropfen werden von Tätern häufig genutzt, um Frauen für sexuelle
Übergriffe wehrlos zu machen. In der Bundestagsdebatte erinnerten
Abgeordnete aller Fraktionen, die dem Vorschlag zugestimmt hatten, an
den Fall der Französin Gisèle Pelicot. Ihr Mann hatte sie jahrelang
betäubt und von anderen Männern vergewaltigen lassen.
Außerdem im Update:
Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner bekommt weitere Unterstützung
für eine Kandidatur als Bundespräsidentin. Neben der Ehrenvorsitzenden
der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz, sprachen sich auch
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und
Innenminister Manuel Hagel (CDU) für die CSU-Politikerin aus. Anfang
kommender Woche will die Union über ihre Kandidatin entscheiden. Die
Bundesversammlung wählt am 30. Januar 2027 die Nachfolge von
Frank-Walter Steinmeier.
Und sonst so? Tag der offenen Rechenzentren
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Imre Balzer, Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
AfD: Die geheimen Spender der Rechtsextremisten von »Ein Prozent«
“Ein Prozent": Die Wutmacher
Strafjustiz: Bundestag stimmt härteren Strafen für Einsatz von
K.o.-Tropfen zu
Ilse Aigner: Im Hubschrauber fliegen? Sie hat an einem mitgebaut
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Israel gestaltet sich die Regierungsbildung wie erwartet mühsam.
Nachdem die Parlamentswahl in der vergangenen Woche keinen klaren Sieger
hervorgebracht hat, ist es nun an Präsident Izchak Herzog, den
aussichtsreichsten Kandidaten mit der Bildung einer Regierung zu
betrauen. Die Likud-Partei von Amtsinhaber Benjamin Netanjahu ist zwar
stärkste Kraft geworden, seine bisherige Koalition hat aber ihre
Mehrheit verloren. Ein Bündnis mit den israelisch-arabischen Parteien,
die bei der Wahl Rekordergebnisse erzielt haben, lehnt Netanjahu ab.
Sein Herausforderer, Ex-Militärchef Gadi Eisenkot, schien zumindest am
Donnerstag die besseren Karten zu haben. Was Amtsinhaber Netanjahu seit
dieser Woche zusätzlich belastet, sind die Ergebnisse der
US-Zwischenwahlen. Von einer »zweiten Niederlage für Netanjahu«
spricht Jan Roß, Politikredakteur und früherer Israelkorrespondent der
ZEIT.
Mehr als fünfeinhalb Millionen Menschen sind in Deutschland
pflegebedürftig, mindestens mit Pflegegrad 1. Diese Zahl wird durch den
demografischen Wandel in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Laut
dem Statistischen Bundesamt werden zukünftig Hunderttausende Fachkräfte
fehlen, besonders stark betroffen ist demnach der ländliche Raum. Mit
ihrer geplanten Pflegereform versucht die Bundesregierung zuerst einmal,
die Beiträge zu stabilisieren und das System vor dem Kollaps zu
bewahren. Was aber könnte helfen, um die Versorgung pflegebedürftiger
Menschen langfristig sicherzustellen? Ein neuer Ansatz wird zurzeit im
bayerischen Landkreis Landsberg am Lech erprobt: Das Konzept
der Quartierpflege setzt auf Nachbarinnen und Nachbarn, die in ihrem
Umfeld bei der Pflege unterstützen. Was macht dieses Konzept so
besonders? Maike Rademaker hat es sich angeschaut und erklärt im
Nachrichtenpodcast, ob sich der Ansatz auch auf andere Regionen
ausweiten ließe.
Und sonst so? Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Susanne Hehr, Emilia Portwich
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Weitere Links zur Folge:
Parlamentswahl in Israel: Netanjahu-Block verfehlt Mehrheit bei Wahl in
Israel
Israel nach der Parlamentswahl: Netanjahu will breite
Koalitionsregierung unter seiner Führung bilden
Gesundheitsreform: Die Sparpläne von Nina Warken
Pflege auf dem Land: Bald pflegt der Nachbar
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach dem plötzlichen Tod von Bayerns stellvertretendem
Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zeigen sich Politiker aus ganz
Deutschland betroffen. Der 55-jährige Bundesvorsitzende der Freien
Wähler wurde am frühen Mittwochabend tot in einem Hotelzimmer in
Berlin-Mitte aufgefunden, Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.
Er sei ein »starker Bayer«, ein guter Wirtschaftsminister und ein
warmherziger Mensch gewesen, sagt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
in einem Statement. Auch in den eigenen Reihen trauert man um »einen
echten Freigeist«. Wie er mit seinem Auftritt als nahbarer
Anti-Establishment-Politiker eine Marktlücke besetzt hat, erklärt Martin
Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Er blickt zurück
auf Aiwangers politisches Erbe.
Wer in Deutschland einen Führerschein machen möchte, muss dafür viel
Geld bezahlen – im Schnitt 3.500 Euro kostet die Fahrerlaubnis
mittlerweile. Das will die Bundesregierung jetzt günstiger machen und
plant dafür ein Reformpaket. Vonseiten der Fahrlehrerverbände kommt
Kritik an den Reformplänen: Diese gingen zulasten der
Verkehrssicherheit. Und es gibt Zweifel, ob der Führerschein dadurch
tatsächlich weniger kostet. Der ADAC hingegen sieht die Reform als
Chance – solange bestimmte Kriterien eingehalten werden. Wie realistisch
es ist, dass der Führerschein günstiger wird, und wie es um die
Sicherheit auf den Straßen steht, erklärt Zacharias Zacharakis aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Die moralischen Grenzen einer Fernsehshow.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Imre Balzer
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Hubert Aiwanger: Politiker reagieren schockiert auf den Tod von Hubert
Aiwanger
Hubert Aiwanger: Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger ist tot
Zum Tod von Hubert Aiwanger: Hubert, der Freie
Hubert Aiwanger: Freie Wähler wollen Bundesparteitag nach Tod Aiwangers
verschieben
Tod Hubert Aiwangers: Leichnam Aiwangers wird im Tagesverlauf obduziert
Führerscheinreform: Fahrlehrer warnen vor Risiken durch
Führerscheinreform
Kosten für Führerschein: Führerschein für 1.800 Euro? In Frankreich
normal
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