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    Update: Das neue Wettrennen zum Mond

    02/04/2026 | 11 min
    Zum ersten Mal seit 54 Jahren fliegen wieder Menschen zum Mond. Landen
    werden sie nicht, die vier Astronautinnen und Astronauten sollen ihn bei
    der Mission Artemis 2 neun Tage lang umrunden. Der Flug ist Vorbereitung
    für eine geplante Mondlandung noch in diesem Jahrzehnt. Langfristig will
    das Artemis-Programm eine dauerhafte Basis am Mondsüdpol errichten, dort
    vermuten Wissenschaftler Wassereis in Kratern. Warum investieren die USA
    Milliarden in einen Flug, der nur am Mond vorbeizieht? Und was hat das
    mit dem Wettlauf gegen China zu tun? Stefan Schmitt aus dem
    ZEIT-Wissensressort erklärt, was hinter Artemis steckt – und ob eines
    Tages Touristen mitfliegen könnten.

    Nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump stehen die Vereinigten
    Staaten im Konflikt mit dem Iran kurz vor dem Erreichen ihrer
    Kriegsziele – gleichzeitig kündigte er an, das Land in den kommenden
    Wochen "sehr hart" anzugreifen. Ein konkretes Enddatum nannte er nicht.
    Die widersprüchlichen Signale setzten sich fort: Vor wenigen Tagen
    stellte Trump die Nato erneut infrage und drohte mit dem Austritt der
    USA – in seiner jüngsten Rede erwähnte er die Nato nicht. Jörg Lau,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie
    ernst Trumps Drohungen zu nehmen sind und ob eine Nato ohne die USA
    tatsächlich denkbar wäre.

    Außerdem im Update:

    Ein Gericht in Moskau hat den deutschen Bildhauer Jacques Tilly in
    Abwesenheit zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt – weil er
    Karnevalswagen gebaut hat, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin
    und den Ukrainekrieg kritisieren. Der offizielle Vorwurf: Beleidigung
    religiöser Gefühle und Falschinformationen über die russische Armee. Das
    Urteil gilt als politisch motiviert und hat in Deutschland keine
    Rechtswirkung.

    Und sonst so? Warum die Kirschblüte in Japan immer früher kommt und wie
    Sie in Deutschland den Beginn der Kirschblüte melden können.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Mondmission: Erste bemannte Raumfähre seit 50 Jahren ist unterwegs
    Richtung Mond

    Artemis 2: Erleben Sie hier bereits die komplette Mondmission

    Artemis 2: Hatten wir das nicht schon mal?

    Liveblog: Irankrieg

    Nato: Donald Trump droht mit Austritt aus der Nato

    Nato: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Donald Trump in die USA

    Jacques Tilly: Russisches Gericht verurteilt Karnevalist Tilly zu
    Haftstrafe

    Kirschblüte / Our World in data: Japan’s cherry trees have been
    blossoming earlier due to warmer spring temperatures

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  • Was jetzt?

    Bubatz-Bilanz: Weniger Schwarzmarkt, mehr Psychosen

    02/04/2026 | 13 min
    Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland schwächt den
    Schwarzmarkt, birgt jedoch große gesundheitliche Risiken. Demnach
    verzeichnen Kliniken einen deutlichen Anstieg an psychischen Problemen
    und Störungen im Zusammenhang mit dem Konsum. Das zeigt die neue
    Evaluierungsstudie des Forscherteams Ekocan. Die Studie war 2024 von der
    Ampelregierung parallel zur Gesetzesänderung in Auftrag gegeben worden.
    Und seitdem beobachtet Politikredakteur Tilman Steffen, wie sich die
    Teillegalisierung auswirkt. Im Podcast klärt er auf, warum es trotz des
    geplanten Gesundheitsschutzes mehr diagnostizierte Psychosen bei
    Cannabiskonsumenten gibt.

    Vor einem Jahr rief US-Präsident Donald Trump den "Liberation Day" aus
    und verhängte massive Zölle. Sein Ziel: Industriejobs in die USA
    zurückzuholen. Im Februar 2026 erklärte der Supreme Court schließlich
    die Zölle für verfassungswidrig. Wie fällt die gesamtwirtschaftliche
    Bilanz zu Trumps Zöllen bis jetzt aus? Hat er es geschafft, das
    Handelsdefizit auszugleichen und Jobs zurück ins Land zu holen? Diese
    Fragen beantwortet die Finanzkorrespondentin der ZEIT, Heike Buchter, im
    Podcast.

    Und sonst so? Log-in per Schädelbrummen.

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Cannabislegalisierung: Forscher warnen vor Psychosen durch
    Medizinalcannabis

    Teillegalisierung von Cannabis: BKA-Chef kritisiert Umsetzung des
    Cannabisgesetzes

    Cannabislegalisierung: Die Schweiz kifft vor
    US-Zölle: Das hat er sich anders vorgestellt

    Urteil zu US-Zöllen: Die unerwarteten Gewinner des Zollurteils

    Klage gegen US-Zölle: "Ich will mein Geld zurück. Jeden Cent"

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  • Was jetzt?

    Update: Wann schaltet die Regierung in den Krisenmodus?

    01/04/2026 | 11 min
    Der Irankrieg und seine Folgen bremsen das Wirtschaftswachstum in
    Deutschland. Nur noch um 0,6 Prozent soll die deutsche Wirtschaft laut
    den Berechnungen führender Wirtschaftsinstitute im laufenden Jahr
    wachsen. Vor einem halben Jahr lag die Wachstumsprognose noch bei 1,3
    Prozent. Hauptgrund für den Einbruch ist der Energiepreisschock durch
    die blockierte Straße von Hormus. Bundeswirtschaftsministerin Katherina
    Reiche fordert angesichts der düsteren Zahlen rasche Strukturreformen.
    Was die größte Sorge der Wirtschaftsforscher ist und ob die Reformideen
    der Bundesregierung ausreichen, um der Konjunktur Schwung zu geben,
    analysiert Wirtschaftsressortleiterin Ileana Grabitz im Podcast.

    Mit einem neuen Dekret will US-Präsident Donald Trump die Vorgaben für
    die Briefwahl verändern. Kernstück der Reform sind bundesweite
    sogenannte Bürgerlisten, die vom Heimatschutzministerium und der
    Sozialversicherungsbehörde erstellt werden sollen. Briefwahlunterlagen
    dürfen dann nur an Wähler versandt werden, die auf der genehmigten Liste
    stehen. Trump begründet den Schritt mit seinen bis heute unbelegten
    Betrugsvorwürfen zur Wahl 2020. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    erklärt, warum das Thema so umstritten ist und wie hoch die Chancen
    sind, dass Gerichte Trumps Vorstoß noch stoppen. 

    Der Traum von der Weltmeisterschaft ist für Italien nach einem
    dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina geplatzt. Trotz
    früher Führung und langem Kampf in Unterzahl muss der viermalige
    Weltmeister nun zum dritten Mal in Folge die WM verpassen.

    Und sonst so? Seid bloß nicht zu freundlich – warnt die KI.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Wirtschaftswachstum: "Dauert der Krieg länger, könnte ein Liter Diesel
    2,80 Euro kosten"

    Straße von Hormus: Die Torwächter von Hormus

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    USA: Donald Trump erlässt per Dekret Vorgaben für Briefwahl

    Midterms in den USA: Das Wahlrecht ist sein nächstes Projekt

    WM-Qualifikation: Italien qualifiziert sich wieder nicht für die
    Fußball-WM

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    Was bringt die Spritpreisbremse?

    01/04/2026 | 12 min
    An diesem Mittwoch tritt in Deutschland die sogenannte Spritpreisbremse
    in Kraft. Damit dürfen Tankstellen nur noch einmal am Tag – um 12 Uhr
    mittags – die Spritpreise erhöhen. Am vergangenen Donnerstag hatte der
    Bundestag vor dem Hintergrund des Irankriegs ein Maßnahmenpaket gegen
    hohe Spritpreise verabschiedet, welches neben der Spritpreisbremse auch
    mehr Befugnisse für das Bundeskartellamt beim Vorgehen gegen überhöhte
    Benzinpreise vorsieht. Viele Kritiker halten das für unzureichend und
    fordern eine höhere Pendlerpauschale, eine Übergewinnsteuer oder ein
    Tempolimit. Was bringt die Spritpreisbremse – und droht Deutschland bald
    auch eine Treibstoffknappheit wie in Asien? Das ordnet die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Marlies Uken ein.

    Seit dem Terroranschlag der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem
    Beginn des Gazakriegs ist der Gazastreifen von der Außenwelt so gut wie
    abgeriegelt. Internationale Reporter können kaum vor Ort recherchieren,
    aber der Investigativreporter der ZEIT, Yassin Musharbash, und sein Team
    haben es dennoch geschafft. Die Recherche zur Hungersnot in Gaza hat ihn
    zu einem Koch geführt. Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine
    Suppenküche. Bis er im November 2024 getötet wird. Im neuen
    ZEIT-Dokupodcast "Der Koch von Gaza" erzählt Yassin Musharbash die
    Geschichte eines ungeklärten Todesfalls inmitten des schwer umkämpften
    Gazastreifens. Die ersten beiden Folgen sind kostenlos hörbar, alle
    weiteren sind in einem gratis testbaren Podcast- oder Digitalabo der
    ZEIT inkludiert.

    Und sonst so? Warum wir weniger (oder mehr?) Worte verlieren

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Hannah Grünewald und Fabian Scheler

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ölknappheit: Kurz duschen, bitte

    Gasimporte: Diese Karte zeigt, warum Deutschland ein Problem hat

    Katherina Reiche: Preisregel für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten

    Dokupodcast: Der Koch von Gaza

    Gazastreifen: Humanitäre Notlage in Gaza

    Gazastreifen: Im Niemandsland von Gaza

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    Update: Könnten wirklich 80 Prozent der Syrer zurückgeschickt werden?

    31/03/2026 | 9 min
    Noch im Oktober hatte Außenminister Johann Wadephul bei einem Besuch in
    Syrien gesagt: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig
    leben." Es sähe schlimmer aus als Deutschland nach dem Zweiten
    Weltkrieg, kurzfristig könne hierhin niemand zurückkehren. Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) will aber nun, dass 80 Prozent der mehr als 900.000
    syrischen Geflüchteten in Deutschland in ihr Heimatland zurückkehren.
    Bei einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed
    al-Scharaa am Montag begründete er das mit einer veränderten Lage nach
    dem Ende des Bürgerkriegs und kündigte eine gemeinsame Taskforce sowie
    eine Delegationsreise nach Syrien an. Merz' Vorstoß hat eine breite
    Debatte ausgelöst, auch innerhalb der CDU. Es stellen sich grundlegende
    Fragen: Ist eine Rückkehr in diesem Ausmaß überhaupt realistisch? Und
    wäre sie rechtlich durchsetzbar? Merz hat am Tag nach der
    Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die "Zahl von 80 Prozent
    Rückkehrern" durch al-Scharaa selbst genannt worden sei. Christoph
    Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, analysiert Merz'
    Vorschlag im Podcast. 

    Außenminister Wadephul (CDU) und weitere EU-Spitzenpolitiker sind zum
    vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in die Ukraine gereist. An
    einer Gedenkzeremonie für die Opfer nahm auch die EU-Außenbeauftragte
    Kaja Kallas teil. Vor Ort erinnerte Wadephul an die Gräueltaten in
    Butscha und forderte, russische Kriegsverbrechen konsequent
    aufzuarbeiten. Zugleich sicherte er der Ukraine weitere Unterstützung
    zu. Die Kleinstadt Butscha war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022
    von russischen Truppen besetzt worden. Nach der Befreiung durch
    ukrainische Streitkräfte Ende März wurden in den Straßen getötete
    Zivilisten gefunden – teils mit Folterspuren und gefesselten Händen.
    Ukrainischen Angaben zufolge wurden in Butscha mehr als 400 tote
    Zivilisten registriert. Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT, hat Wadephul auf der Reise begleitet. Im Podcast erklärt sie, was
    hinter dem Besuch steckt und welche Signale Wadephul sendet.

    Außerdem im Update:

    Spanien hat seinen Luftraum für US-Militärflugzeuge im Irankrieg
    gesperrt und untersagt die Nutzung gemeinsamer Stützpunkte.
    US-Außenminister Marco Rubio kritisiert das scharf.

    Und sonst so? Schafe mähen wieder in Sanssouci

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald, Fabian Scheler

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Marco Fründt

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Syrien: Merz strebt Rückkehr von 80 Prozent aller syrischen Geflüchteten
    an

    Migration: Johann Wadephul schließt sich Merz' Aussage zu Rückkehr von
    Syrern an

    Butscha-Jahrestag: Johann Wadephul erinnert in Kyjiw an russische
    Kriegsverbrechen

    Ukraine: Die Gräuel von Butscha

    Irankrieg: Nato darf laut Marco Rubio "keine Einbahnstraße sein"

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Generated: 4/2/2026 - 10:18:35 PM