2025 episodios
- Der Deutsche Bauernverband erwartet wegen der Trockenheit in diesem Jahr
große Ernteausfälle. Bauernpräsident Joachim Rukwied geht von einer
unterdurchschnittlichen Ernte bis hin zum Totalausfall bei Getreide und
Raps aus. Auch Kartoffeln, Gemüse und Zuckerrüben sind betroffen. Dazu
kommt, dass auch kein Futter für die Tiere mehr wächst. Könnten
Bewässerungssysteme die Ernten in Zukunft sichern? Und was für Hilfen
erhoffen sich die Bauern? Diese und weitere Fragen beantwortet
ZEIT-Autorin Christiane Grefe.
Der Cambridge-Professor Jayson Arday ist tot. Er hat mutmaßlich Suizid
begangen. Arday war der bisher jüngste Schwarze Professor der englischen
Universität. Zuletzt hatte es mehrere Vorwürfe gegen ihn gegeben. In der
öffentlichen Debatte stand vor allem der Vorwurf im Raum, die Uni habe
Ardays Arbeit und Lebenslauf nicht ausreichend geprüft, weil er Schwarz
gewesen sei. Die Familie des Verstorbenen spricht von Mobbing und
Schikane gegen Arday. Was an den Vorwürfen dran ist, erklärt Anna-Lena
Scholz, Leiterin des Bildungs-Ressorts der ZEIT.
Hier finden Sie Hilfe:
- Menschen, die Suizidgedanken haben, bekommen bei der
Telefonseelsorge rund um die Uhr Hilfe – entweder unter
www.telefonseelsorge.de oder unter den Telefonnummern 0800 111 0 111
und 0800 111 0 222. Anrufe bei der Telefonseelsorge sind anonym und
kostenlos. Sie werden weder auf der Telefonrechnung noch im
Einzelverbindungsnachweis erfasst.
- Weitere Hilfsangebote listet das Nationale Suizidpräventionsprogramm
online auf.
- Auch Angehörige von Menschen in psychischen Krisen können sich an
die Telefonseelsorge wenden. Schriftliche und telefonische Beratung
bietet zudem der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter
Menschen an.
Und sonst so? Wieso das Dessert nach dem Essen immer noch Platz hat und
warum uns die Kalorien dabei weniger sorgen sollten.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Klimawandel: »Wir denken in einem zu engen Lösungsraum«
Wasserknappheit: Deutschland hat ein Wasserproblem, aber es ließe sich
lösen
Jason Arday: Der Verdacht: Wurde dieser Mann nur Professor, weil er
schwarz ist?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Onlineplattform Truth Social
geschrieben, er wolle die Militärübungen mit Südkorea »wesentlich
reduzieren«. Trump begründet seine Forderung mit seinem guten Verhältnis
zu Nordkoreas autoritärem Machthaber Kim Jong-un und damit, dass die
Übungen für die USA zu teuer seien. Wie Trumps Ankündigung in die
bisherige Strategie der US-Außenpolitik passt, ordnet Xifan Yang ein.
Sie ist Auslandsredakteurin der ZEIT.
Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir propagiert, mehr
Palästinenser im Gazastreifen gezielt zu töten – etwa 30 oder 40
Menschen pro Nacht. Weiter sagte er, es gehe ihm dabei nicht nur um
militante Hamaskämpfer. Die betrachte er, so Ben-Gvir offen, nicht
einmal als Menschen. Ob Ben-Gvirs Aussagen Konsequenzen haben und wie
sie die Verhandlungen um einen Frieden beeinflussen, ordnet Steffi
Hentschke ein. Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.
Außerdem im Update: Die Waldbrände in Deutschland und nahe der Grenze
sind weitgehend unter Kontrolle. So ist etwa der größte Waldbrand in der
Geschichte Nordrhein-Westfalens im Hürtgenwald so weit gelöscht, dass
die meisten Einsatzkräfte abgezogen werden konnten. Dort musste, ebenso
wie in Monschau an der Grenze zu Belgien, wegen der Waldbrände evakuiert
werden. (Stand: 17.08.26, 16 Uhr)
Und sonst so: Vogel imitiert perfekt einen Kamera-Shutter
Moderation und Produktion: Philip Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
US-Militärübungen mit Südkorea: Trump kündigt Verringerung der
Militärübungen mit Südkorea an
Nordkorea: Nordkorea feuert erneut ballistische Rakete ab
Wirtschaft in Nordkorea: Wie ist dieser Aufschwung zu erklären?
Gaza-Friedensgespräche: Israels Polizeiminister spricht sich für mehr
Tötungen in Gaza aus
US-Unterhändler: Kushner führt in Ägypten Gespräche über Gazastreifen
Entwaffnung der Hamas: Will die Hamas wirklich ihre militärische Macht
aufgeben?
Waldbrände in NRW und Belgien: Hürtgenwald-Brand unter Kontrolle –
Belgien fordert deutsche Hilfe an
Waldbrand im Hohen Venn: Bewohner in Monschau müssen vor Flammen und
Rauch fliehen
Großbrand im Hohen Venn: Zehn Stunden im Wald, zehn Stunden Pause, dann
wieder in den Wald
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die SPD-Bundesministerinnen und -minister haben am Wochenende mit einem
Aktionsplan gegen die Hitze einen neuen Vorstoß in Sachen Klimaanpassung
gemacht. Das Papier liegt der ZEIT vor. Für besonders viele Diskussionen
dürfte die Forderung sorgen, Klimaanpassung als »Gemeinschaftsaufgabe«
im Grundgesetz zu verankern. Zu einem entsprechenden Vorschlag von
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hatten sich Vertreter der
Union zuletzt zurückhaltend bis ablehnend geäußert – obwohl das Vorhaben
im Koalitionsvertrag vereinbart ist. ZEIT-Politikredakteurin Petra
Pinzler hat das Aktionspapier gelesen und erklärt im Podcast die
Position der Union – und welchen Unterschied die Vorschläge machen
würden.
Für den KI-Boom werden weltweit neue Rechenzentren gebaut, viele davon
in den USA. Landesweit formieren sich derzeit Proteste gegen diese
Vorhaben. So auch in Utah: In einer dünn besiedelten Region in der Nähe
des Great Salt Lake soll eines der größten Rechenzentren der Welt
entstehen, zweieinhalbmal so groß wie Manhattan. ZEIT-Korrespondentin
Juliane Schäuble war vor Ort und berichtet im Podcast, warum sich die
Menschen dort gegen den Bau wehren und warum die enormen
wirtschaftlichen Entwicklungsversprechen die Anwohner nicht überzeugen.
Und sonst so? Fast and Furious – im E-Rollstuhl
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Klimaanpassung: Carsten Schneider warnt vor hohen Kosten wegen fehlenden
Klimaschutzes
Klimapolitik: Wer kämpft hier noch fürs Klima?
Strafverschärfung für Brandstiftung: Nach Waldbränden fordert SPD
härtere Strafen für Brandstiftung
KI-Rechenzentrum in Utah: Das Monster in der Wüste
Rechenzentren: Hungrige Hirne
Künstliche Intelligenz: US-Stromverbrauch soll durch KI deutlich steigen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die AfD in den Umfragen vorne, die Regierungsparteien hinten – das ist
die Ausgangslage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern. Aber in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die
Situation etwas verändert: Die SPD hat dort seit Anfang des Jahres in
den Umfragen zugelegt, lag zuletzt bei 29 Prozent. Die Wahlkämpferin an
der Spitze der erstarkten SPD: Manuela Schwesig. Wie führt Schwesig
ihren Wahlkampf? Und was macht sie anders als Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)? Diese und weitere Fragen
beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Künstliche Intelligenz löst immer besser mathematische Rätsel, an denen
Menschen seit Jahrzehnten verzweifeln. Auf der internationalen
Mathematikkonferenz in Philadelphia wurde daher von der größten Krise
der Mathematik seit einem Jahrhundert gesprochen. Welche Arbeit
Mathematiker jetzt überhaupt noch leisten müssen und welche Chancen und
Gefahren von der KI für die Disziplin ausgehen, berichtet Christoph
Drösser. Er schreibt für die ZEIT über Wissenschaftsthemen.
Und sonst so? Bauarbeiter finden Gold im Wert von neun Millionen Euro.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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Reformen der Bundesregierung: Der Faktor Berlin
Künstliche Intelligenz: Wozu Mathe, es gibt doch KI?
Ideendiebstahl mit KI: Hören, sagen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich die
Sicherheitslage in Afghanistan zwar verbessert, allerdings bleibt die
humanitäre Situation schwierig. Die Bewohner des Landes leiden unter
Unterernährung, Dürren und Überschwemmungen. Seit September 2023 sind
zudem fast 5,9 Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt.
Gleichzeitig schränken die Taliban insbesondere die Rechte von Frauen
und Mädchen ein. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit ist
eingeschränkt. Die Taliban kontrollieren inzwischen weitgehend das
gesamte Land. Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT,
ordnet ein, wie es den Menschen in Afghanistan geht.
Das Niedrigwasser führt derzeit zu Einschränkungen für die Schifffahrt
auf dem Rhein. Zwar fahren weiterhin Schiffe, allerdings weniger als
üblich. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Rhein an
einigen Stellen für die Schifffahrt unpassierbar werden. In diesem Fall
wäre der Rhein erstmals in zwei Abschnitte geteilt: Schiffe aus dem
Süden könnten noch bis Mainz fahren, Schiffe aus dem Norden bis Köln.
Güter müssten an diesen Punkten auf andere Verkehrsmittel umgeladen
werden. Was das bedeutet und in welchem Umfang die Situation
Auswirkungen auf Verbraucher haben könnte, erklärt ZEIT-Autorin Maike
Rademaker im Podcast.
Und sonst so? Hund wird nach acht Jahren über Facebook wiedergefunden
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Save the Children: Fast jedes zehnte Kind in Afghanistan hungert
Taliban-Vertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich
Europa erpressen
Angriffe von Pakistan: Worum es im Konflikt zwischen Pakistan und
Afghanistan geht
Taliban: UN-Frauenorganisation besorgt über Taliban-Dekret
Niedrige Pegelstände: Binnenschifffahrt fordert wegen Niedrigwasser
schnellere Maßnahmen
Niedrigwasser im Rhein: Endstation! Bitte alle umladen
Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins
Deutsche Bahn: Bahn bietet wegen Niedrigwasser mehr Güterzüge zum
Transport an
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