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    Update: Das Urteil, das Social Media für immer verändern könnte

    26/03/2026 | 10 min
    Zum ersten Mal hat ein Gericht in den USA die Techkonzerne Meta und
    YouTube mitverantwortlich für psychische Schäden bei Jugendlichen
    gemacht. Das Urteil aus Los Angeles gilt als möglicher Präzedenzfall für
    Tausende ähnliche Klagen in den USA und wird bereits als potenzieller
    Wendepunkt im Umgang mit großen Techkonzernen gewertet. Die Unternehmen
    selbst weisen den Vorwurf zurück und betonen, problematische Nutzung sei
    individuell und nicht eindeutig als Sucht definierbar. Was sich durch
    das Urteil künftig ändern könnte, analysiert Lisa Hegemann, Leiterin des
    Digitalressorts der ZEIT.

    Das EU-Parlament hat für ein Verbot von KI-Systemen gestimmt, die
    täuschend echte Porno-Deepfakes ohne Einwilligung der Betroffenen
    erstellen. Ziel ist es, vor allem Frauen und Kinder besser vor
    sexualisierter Gewalt im Netz zu schützen. Konkret sollen Anwendungen
    untersagt werden, die intime Darstellungen realer Personen künstlich
    erzeugen oder verändern. KI-Systeme, die Material über Kindesmissbrauch
    generieren, sollen vollständig verboten werden. Das Gesetz ist Teil
    einer Reform des KI-Regelwerks der Europäischen Union und muss mit den
    Mitgliedsstaaten noch endgültig abgestimmt werden. 

    Außerdem im Update: Der Bundestag hat eine Spritpreisbremse beschlossen,
    um steigende Benzin- und Dieselpreise zu dämpfen. Tankstellen dürfen
    Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen, Senkungen bleiben
    jederzeit möglich. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000
    Euro. 

     

    Und sonst so? Wie ein Patient einen Terroranschlag verhinderte

     

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Neustart / Digitalwelt in Europa: Europa gegen die Techkonzerne – wer
    gewinnt?

    Klage gegen Meta und Google: Von diesem Urteil könnten wir alle
    profitieren

    Social Media und Depressionen: Wie TikTok mit der Psyche tanzt

    Social-Media-Sucht: US-Gericht verurteilt Instagram und YouTube zu
    Millionenzahlung

    US-Prozess zu Social-Media-Sucht: Dieses Verfahren ist besser als jedes
    Verbot

    Spritpreispaket: Bundestag beschließt Maßnahmen wegen hoher Spritpreise

    Tanken: Koalitionspolitiker fordern zügige Umsetzung der
    Spritpreisbremse

    Hohe Spritpreise: Warum sind nur in Deutschland die Benzinpreise so
    explodiert?

    KI-Systeme und Deepfakes: EU will KI-Systeme für Porno-Deepfakes
    verbieten

    Sexualisierte Deepfakes: "Gerade im Internet fühlen sich Täter sehr
    sicher – oft zu Recht"

    Deepfakes: "Digitale Gewalt" – was strafbar ist und was nicht

    Kindesmissbrauch im Netz: Warum es so schwer ist, gegen
    Kindesmissbrauchsbilder vorzugehen

    Neustart / Digitale Gewalt: Warum es so schwer ist, gegen Deepfakes
    vorzugehen

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  • Was jetzt?

    90 Vorhaben, um das Klima zu retten

    26/03/2026 | 12 min
    Deutschland steuert derzeit darauf zu, seine Klimaziele deutlich zu
    verfehlen. Deshalb hat das Bundeskabinett auf Vorschlag von
    Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ein neues
    Klimaschutzprogramm beschlossen. Es umfasst 67 Maßnahmen zur
    Emissionsreduktion und soll dafür sorgen, dass 2030 25 Millionen Tonnen
    CO₂ zusätzlich eingespart werden. Ergänzend sind 23 Maßnahmen zum Schutz
    von Wäldern, Mooren und Böden vorgesehen. Laut aktuellem
    Emissionsbericht der Bundesregierung und des Umweltbundesamts kommt die
    Verringerung des Treibhausgasausstoßes kaum noch voran, in den Sektoren
    Verkehr und Gebäude steigen die Emissionen sogar. Dabei schreibt das
    Klimaschutzgesetz vor, dass Deutschland seine Emissionen bis 2030 im
    Vergleich zu 1990 um 65 Prozent senken soll. Um dieses Ziel zu
    erreichen, wären jährliche Einsparungen von durchschnittlich 42
    Millionen Tonnen nötig. Die Grünen kritisieren das Klimaschutzprogramm
    als unzureichend. Was steckt konkret in dem Klimaschutzpaket, und wie
    bewerten Fachleute dessen Maßnahmen? Darüber spricht Elena Erdmann,
    Redakteurin für Forschungsdaten im Wissensressort der ZEIT, im Podcast.

    Die israelische Armee rückt im Süden des Libanon weiter vor. Seit die
    proiranische Hisbollah Anfang März Raketen auf Israel abgefeuert hat,
    attackiert Israel täglich Ziele im Nachbarland – vor allem Viertel und
    Dörfer, in denen die Miliz besonders präsent ist. Nach den Worten von
    Verteidigungsminister Israel Katz will Israel bis auf Weiteres das
    Gebiet bis zum Litani-Fluss im Südlibanon kontrollieren und dort eine
    „Sicherheitszone“ einrichten. Die Angriffe haben weitreichende Folgen
    für die Zivilbevölkerung. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind rund
    eine Million Menschen innerhalb des Libanon auf der Flucht, viele
    weitere sind ins benachbarte Syrien geflohen. Seit Anfang März wurden
    bei den Angriffen nach Angaben des Ministeriums über tausend Menschen
    getötet, darunter auch Kinder. Andrea Backhaus, Nahostkorrespondentin
    der ZEIT, war im Süden des Landes unterwegs. Im Podcast berichtet sie,
    was sie dort erlebt hat und wie sie die Strategie der israelischen Armee
    einordnet.

    Und sonst so? Der Mann, der selbst im Ozean noch verlorene Eheringe
    findet

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Christina Felschen, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Klimawandel: Bundeskabinett beschließt Klimaschutzprogramm

    Klimaziele der Bundesregierung: Wie soll diese Rechnung jemals aufgehen?

    Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende"

    Liveblog: Irankrieg

    Krieg mit Israel: Im Libanon sind laut UN mehr als eine Million Menschen
    auf der Flucht

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    Update: Eine neue Agenda 2010?

    25/03/2026 | 11 min
    Der Vizekanzler und SPD-Parteichef Lars Klingbeil hat am Mittwoch eine
    Grundsatzrede mit dem Titel "Reformen für ein starkes Land" bei der
    Bertelsmannstiftung in Berlin gehalten. Darin kündigte er weitreichende
    Reformen wie die Abschaffung des Ehegatten-Splittings bei künftig
    geschlossenen Ehen und, in bestimmten Fällen, die Lockerung des
    Kündigungsschutzes an. Es soll mehr gearbeitet werden. Durch die
    Reformen soll die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung kommen, so die
    Hoffnung von Klingbeil. Doch er hat zwei Rollen, die sich womöglich
    nicht so gut vertragen: die des SPD-Chefs und die des Finanzministers.
    Wie bringt er diese beiden zusammen? "Wir sind alle gefordert,
    Gewohnheiten aufzugeben", sagte Klingbeil in seiner Rede. Was das heißt
    und ob die geplanten Maßnahmen an die Agenda 2010 von Gerhard Schröder
    erinnern, das erklärt der stellvertretende Politikressortleiter der
    ZEIT, Mark Schieritz.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich bei einer
    Regierungsbefragung im Bundestag in Berlin am Mittwochnachmittag den
    Fragen der Abgeordneten gestellt. Darin ging es unter anderem um mehr
    Transparenz für die Preise an Tankstellen. Das "beste Mittel" gegen die
    hohen Preise sei eine Beendigung des Krieges im Iran. Merz zeigte sich
    außerdem offen für eine höhere Pendlerpauschale. Wie auch sein
    Vizekanzler Lars Klingbeil schwor er die Bundesbürger und -bürgerinnen
    auf anstehende Reformen ein. Außerdem sprach er von einer
    "explodierenden" Gewalt in der deutschen Gesellschaft, sowohl im
    analogen als auch im digitalen Raum – und stellte diese in einen
    Kausalzusammenhang mit Zuwanderern.

    Die US-Regierung hat Medienberichten zufolge einen 15-Punkte-Plan zur
    Beendigung des Irankriegs vorgelegt. Der Iran dementiert,
    Friedensverhandlungen mit den USA zu führen. Über die Inhalte des Plans
    und seine Auswirkungen auf den Kriegsverlauf spricht der Iran-Experte
    der ZEIT, Omid Rezaee.

    Und sonst so? Fußballstar Erling Haaland schenkt seiner Heimatstadt
    etwas sehr Kostbares.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Fabian Scheler

    Mitarbeit: Marco Fründt und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Sozialstaatsreform: Flucht ins Regieren

    Grundsatzrede: Lars Klingbeils Pläne

    Schwarz-rote Koalition: Markus Söder fordert Bundesregierung zu Reformen
    bis Pfingsten auf

    Friedrich Merz: Der Erfolg des Parteichefs ist ein Problem für den
    Kanzler

    Regierungsbefragung: Friedrich Merz sieht wenig Spielraum für Ausgleich
    hoher Spritpreise

    Regierungsbefragung im Bundestag: Friedrich Merz stellt sich den Fragen
    der Abgeordneten

    Friedrich Merz: Stimmt es, dass der Kanzler Habecks Wirtschaftspolitik
    macht?

    Regime im Iran: Die Eskalation gilt dem Regime als Erfolg

    Krieg im Iran: US-Regierung legt dem Iran offenbar Bedingungen für
    Kriegsende vor

    Iranüberblick: USA stellen offenbar Bedingungen für Kriegsende, Tote im
    Libanon

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    Soll Deutschland wieder eigenes Gas fördern?

    25/03/2026 | 12 min
    Derzeit wird etwa ein Viertel des deutschen Energiebedarfs durch Gas
    gedeckt. Rund 95 Prozent des Gases werden aus dem Ausland, größtenteils
    aus den USA, importiert. Wegen der steigenden Gaspreise fordern
    Ökonomen, in Deutschland wieder mehr eigenes Gas zu fördern. Berater
    empfehlen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu diesem
    Zweck wieder Fracking zu legalisieren. Beim Fracking wird unterirdisch
    kilometerweit Flüssigkeit in Gesteinsschichten gepresst, um
    gespeichertes Erdgas freizusetzen. Das Verfahren ist seit 2017 in
    Deutschland verboten und hochumstritten, das Umweltbundesamt befürchtet
    eine Vergiftung des Grundwassers durch Fracking. 2016 schätzte die
    Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dass sich mit
    Fracking in der Theorie zwischen 380 Milliarden und 2,34 Billionen
    zusätzliche Kubikmeter Gas erschließen lassen könnten. Ist es
    realistisch, dass Fracking wieder erlaubt wird? Das erörtert die
    ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang.

    Parallel zu den Angriffen auf den Iran hat dort eine neue Welle der
    Repression eingesetzt. Seit dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf
    Teheran am 28. Februar werden Ziele im Iran kontinuierlich mit
    Luftanschlägen angegriffen. Der Alltag der Menschen dort ist aber von
    einer weiteren Bedrohung geprägt: den Sicherheitskräften. In den
    vergangenen zwei Wochen wurden in zahlreichen Regionen Hunderte Menschen
    festgenommen. Die Verhaftungen betreffen nicht nur Aktivisten in
    Teheran, es geraten unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen ins
    Visier der Sicherheitskräfte. Das Geheimdienstministerium und der
    Geheimdienst der Revolutionsgarde teilten mit, Personen festgenommen zu
    haben, die Bilder von Angriffen aufgenommen oder weitergeleitet hätten.
    Was bezweckt das iranische Regime mit den Repressionen? Dazu hat der
    Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, recherchiert.

    Und sonst so? 30 Jahre USB-Kabel.

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gasförderung in Deutschland: Bohr, ey

    Veronika Grimm: "Wir werden immer abhängig sein von Energieimporten"

    Fracking: Warum Fracking in Deutschland keine Option ist

    Krieg im Iran: "Das System hat weniger Angst vor dem Krieg als vor den
    Menschen"

    Iranisches Regime: Wer hält das iranische Regime jetzt zusammen?

    Krieg im Iran: Sie hoffen sich um den Verstand

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    Update: Die USA und Iran verhandeln – oder doch nicht?

    24/03/2026 | 11 min
    Der Iran widerspricht US-Präsident Donald Trump, der behauptet hatte,
    beide Länder führten Gespräche. "Es haben keine Verhandlungen mit den
    USA stattgefunden", schrieb Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher
    Ghalibaf auf X. Der US-Präsident hatte am Dienstag ein Ultimatum an den
    Iran verlängert, da es einen "guten und produktiven" Austausch zwischen
    den Ländern gebe. Finden die Gespräche tatsächlich statt – und welche
    Forderungen stellt Trump an den Iran? Das erklärt Omid Rezaee.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält den Krieg der USA und
    Israels gegen den Iran für völkerrechtswidrig. In seiner Rede zum 75.
    Jahrestag der Neugründung des Auswärtigen Amtes sagte er: Daran, dass
    der Krieg völkerrechtswidrig sei, gebe es "wenig Zweifel“. Bundeskanzler
    Friedrich Merz hatte nach Kriegsbeginn von einem völkerrechtlichen
    "Dilemma“ gesprochen. Wieso wird Steinmeier deutlicher als der Kanzler?
    Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ordnet die Aussage
    Steinmeiers ein.

    Die Polizei hat im Zusammenhang mit einem Stromausfall in Berlin im
    September 2025 mehrere Häuser durchsucht. Mutmaßliche Linksextremisten
    hatten damals einen Brandanschlag auf einen Strommast in
    Berlin-Adlershof verübt und Starkstromkabel weitgehend zerstört. Bis zum
    Anschlag im Januar dieses Jahres galt der Ausfall in Adlershof als der
    längste in der Berliner Nachkriegsgeschichte. Was den Verdächtigen
    vorgeworfen wird und warum die Ermittlungen schwierig verlaufen, erklärt
    Christoph Heinemann, Politikredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Vogelgesang macht glücklich. Probieren Sie es aus …

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

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    Weitere Links zur Folge:

    Krieg im Nahen Osten: Bundespräsident Steinmeier nennt Irankrieg
    "völkerrechtswidrig"

    Ultimatum an Iran: Ausweg, verzweifelt gesucht

    Razzien nach Brandanschlag: Polizei durchsucht Wohnungen nach Anschlag
    auf Strommast in Berlin

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Generated: 3/26/2026 - 9:45:09 PM