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  • Was jetzt?

    Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot

    19/10/2026 | 13 min
    Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
    Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
    Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
    Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
    mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
    bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
    Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
    (JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
    des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
    Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
    welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
    ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT.

    Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
    fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
    sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
    ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
    sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
    strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
    Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
    Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
    sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
    Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
    holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
    Arbeitsressorts der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin

    Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als
    »Kulturbruch«

    Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier
    »Kapitulationserklärung«

    Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro!

    Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil

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  • Was jetzt?

    Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt

    18/10/2026 | 13 min
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
    Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
    gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
    kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
    gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
    Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
    ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
    auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
    Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
    oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
    lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
    Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
    Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
    Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
    nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
    funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
    Extremismus«

    Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
    »Deutschlandtag« in Bonn

    Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
    Reformvorschläge

    Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
    einer

    Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage

    Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall

    Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im
    Kriegsfall

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  • Was jetzt?

    Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2)

    17/10/2026 | 34 min
    Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
    Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
    in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
    beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
    soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
    die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
    Tiefe sabotiert haben sollen.

    Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
    Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
    ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
    Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
    verschwunden.
    Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
    Alle Folgen finden Sie hier.

    Host: Luisa Hommerich
    Skript: Fritz Zimmermann
    Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
    Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
    Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
    Fact-Checking: Sascha Venor
    Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
    Winkler
    Musik: Michael Dommes
    Redaktion NDR: Lena Gürtler
    Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
    Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
    Distribution: Nils Kinkel (NDR)
    Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.

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  • Was jetzt?

    Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen?

    17/10/2026 | 12 min
    Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
    künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
    vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
    sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
    Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.

    In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
    aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
    Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
    Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
    Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
    für die Robert-Bosch-Stiftung.

    Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

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    Weitere Links:

    Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
    Nvidia

    Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
    Demokratie«

    Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
    »Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen

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  • Was jetzt?

    Verbrenner aus, Verbrenner an (Update)

    16/10/2026 | 10 min
    Deutschland und Frankreich haben sich im Streit über das geplante
    Verbrenner-Aus ab 2035 auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach sollen
    Autohersteller den Kohlendioxidausstoß ihrer Neuwagen ab 2035 nur noch
    um 90 statt um 100 Prozent senken müssen. Damit könnten auch nach 2035
    weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Befürworter
    sehen in dem Vorstoß eine Entlastung für die angeschlagene
    Autoindustrie. Kritiker warnen hingegen, dass die Hersteller dadurch den
    Umstieg auf Elektroautos weiter verzögern könnten. Nach der Einigung
    kann die EU weiter in Brüssel verhandeln. Wie wahrscheinlich ist es,
    dass sich der deutsch-französische Vorschlag in der EU durchsetzt? Und
    hilft die Lockerung der deutschen Autoindustrie langfristig oder
    verschiebt sie deren Probleme nur? Darüber sprechen wir mit Petra
    Pinzler, Politikredakteurin der ZEIT.

    Zehn Euro pro Monat vom Staat für jedes Kind ab sechs Jahren, die am
    Aktienmarkt angelegt werden können: Das ist die Idee hinter der
    sogenannten Frühstartrente, die der Bundestag an diesem Freitag
    beschlossen hat. Vonseiten der Opposition wird diese Maßnahme zur
    Altersvorsorge mit Blick auf Chancengleichheit kritisiert. Denn: Je nach
    finanzieller Aufstellung der Familie können Eltern das Depot zusätzlich
    anfüttern. Wie viel dabei am Ende rauskommen könnte, zeigt ein Rechner,
    den die ZEIT entwickelt hat. Wer am Ende von der Frühstartrente
    profitiert und ob das Ganze einen spürbaren Unterschied machen kann,
    erklärt Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT.

    Außerdem im Update: 

    Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei ihrem
    Gipfel in Brüssel weitere Unterstützung zugesichert. Zudem arbeitet die
    EU an einem weiteren Sanktionspaket gegen Russland. US-Präsident Donald
    Trump hatte zuvor seine Kritik an Selenskyj verschärft. 

    Und sonst so? Warum unsere Uhren eine Sekunde verlieren werden.

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Anneke Rietkerken

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Verbrenner-Aus in der EU: Deutschland und Frankreich wollen
    Verbrenner-Verbot lockern

    Elektromobilität: Endlich weg vom Sprit

    Altersvorsorge: Bundestag beschließt Frühstartrente

    Frühstartrente: Können zehn Euro in ETFs im Monat die Rente retten?

    Sozialer Aufstieg: Aufsteigen war in Deutschland nie leicht. Doch es
    wird noch schwerer

    Frühstartrente: So viel könnte Ihr Kind im Alter von der Frühstartrente
    haben

    EU-Gipfel: Treffen der Staats- und Regierungschefs

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