2008 episodios
- Nach US-Medienberichten soll die Regierung von Präsident Donald Trump
die Lieferung wichtiger Patriot-Abfangraketen an die Ukraine
zurückhalten. Zugleich beklagt die Ukraine ausbleibende Warnungen der
US-Geheimdienste vor russischen Angriffen und Einschränkungen bei
Satellitenverbindungen. Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj zuletzt wiederholt kritisiert. Russlands Präsident Wladimir
Putin hat zudem ein mögliches Treffen mit Trump und Chinas Präsident Xi
Jinping ohne Beteiligung Selenskyjs vorgeschlagen. Welche Ziele die
US-Regierung mit ihrem Kurs verfolgt, erklärt Jörg Lau, internationaler
Korrespondent der ZEIT.
Die Bundesregierung will Deutschland als Wirtschaftsstandort stärken und
mehr private Investitionen anziehen. Beim Investitionsgipfel in Berlin
warben Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil
vor rund 200 internationalen und deutschen Unternehmenschefs für den
Standort Deutschland. Im Mittelpunkt standen künstliche Intelligenz,
technologische Innovationen und der Ausbau der Infrastruktur.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche verkündete Investitionszusagen
von mehr als 225 Milliarden Euro. Kritik kommt vom Institut der
deutschen Wirtschaft. Direktor Michael Hüther warnt vor zu hohen
Erwartungen an den Gipfel.
Außerdem im Update: Die Deutsche Post plant, das Porto für einen
Standardbrief ab Januar 2027 um 20 Cent auf 1,15 Euro anzuheben. Die
neuen Preise sollen für zwei Jahre gelten, müssen aber noch von der
Bundesnetzagentur genehmigt werden. Die Post begründet die geplanten
Preiserhöhungen mit sinkenden Briefmengen und steigenden Kosten.
Und sonst so? Apu ist mit neuer Stimme zurück!
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Ukraine-Überblick: Spannungen zwischen Trump und Selenskyj –
Raketenlieferungen im Fokus
Dreiergipfel zur Ukraine: US-Präsident zeigt sich offen für Treffen mit
Putin und Xi
Beziehungen der USA zur Ukraine: Selenskyj spricht mit Rubio über
Starlink-Drosselung und Abfangraketen
USA und Russland: Marco Rubio weist Vorwurf gezielter
Starlink-Drosselung zurück
Ukrainekrieg: USA liefern der Ukraine wieder Geheimdienstinformationen
Donald Trump: Gefährliche Verzweiflungstaten
Wolodymyr Selenskyj in Brüssel: Selenskyj warnt vor Lockerung der
Sanktionen gegen Russland
Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der
Ukraine
Lage in der Ukraine: Ein Partner für Putin
Gipfeltreffen zwischen USA, China und Russland: Russland bestätigt
Gespräche über Dreiergipfel mit Putin, Xi und Trump
KI-Investitionen: Wenigstens Jensen Huang glaubt an Deutschland
Investitionsgipfel in Berlin: Bundesregierung spricht von
Investitionszusagen in Milliardenhöhe
Investitionsgipfel: Amazon plant Investitionen von 16 Milliarden Euro in
Deutschland
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In mehreren europäischen Ländern sind am Wochenende Hunderttausende
Menschen auf die Straße gegangen. In Frankreich, Italien, Belgien,
Portugal und Albanien demonstrierten sie unter anderem gegen steigende
Lebenshaltungskosten, hohe Studiengebühren und Sparmaßnahmen im
Bildungsbereich. Auch die Wohnungskrise in europäischen Metropolen war
eines der Themen. Dabei kam es teilweise zu gewaltsamen
Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. In
Frankreich und Italien wurden Geschäfte geplündert und Gebäude
beschädigt. Was eint die Proteste in den verschiedenen Ländern und worin
unterscheiden sie sich? Und welche politischen Folgen könnte die
Protestwelle für Europa haben, die von mehreren Politikern wie Donald
Trump und Alexander Dobrindt mit der Migrationspolitik in Verbindung
gebracht wurde? Das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der
ZEIT in Brüssel.
Im Pazifik entwickelt sich derzeit ein besonders starker El Niño. In
diesem Jahr ist das Wasser vor Südamerika außergewöhnlich warm, ein
Rekord-El-Niño baut sich auf. Die Folgen sind bereits in verschiedenen
Teilen der Welt spürbar: In Indonesien haben Waldbrände zugenommen. In
Teilen Afrikas und Asiens könnte das Phänomen Ernteausfälle und
Hungerkrisen verschärfen. Seinen Höhepunkt dürfte El Niño rund um den
Jahreswechsel erreichen. Welche Auswirkungen das Klimaphänomen haben
könnte und wie sich die Menschen in einer der stark betroffenen
Regionen, in Ostafrika, darauf vorbereiten, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? In Germany, we say »Berufsorientierungspraktikum«, in New
York gibt es den 16-jährigen Avi.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Europaweite Demonstrationen: Tausende bei Protesten in Italien,
Portugal, Belgien und Albanien
Jugendproteste: Proteste auf Europas Straßen
Welthunger: Hilfsorganisation warnt vor größerer Hungerkrise durch El
Niño
El Niño: Godzilla-El-Niño ist nicht mal eine Übertreibung
Was jetzt? / Nachrichtenpodcast zu El Niño: Sozialpartner im Kanzleramt:
Warum erst jetzt?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende
Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude
beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt
in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der
Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende
und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen
angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der
ZEIT.
In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der
Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden
voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich
in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der
Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem
Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist
und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.
Außerdem im Update:
In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz.
Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines
internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der
weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen
die Barrikaden
Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von
Innenminister Nuñez ab
Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte
Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen
Koalition mit Linken in Berlin ab
UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von
unzureichendem Natur- und Artenschutz
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
(JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT.
Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
Arbeitsressorts der ZEIT, ein.
Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin
Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als
»Kulturbruch«
Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier
»Kapitulationserklärung«
Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro!
Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
Extremismus«
Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
»Deutschlandtag« in Bonn
Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
Reformvorschläge
Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
einer
Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage
Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall
Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im
Kriegsfall
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