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  • Was jetzt?

    Recyclen gegen die Krise? (Update)

    03/06/2026 | 8 min
    Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
    Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
    2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
    und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
    Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
    betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
    Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
    internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
    erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
    Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.

    Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
    Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
    der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
    wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
    Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
    Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.

    Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
    Völkerrecht in UN

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
    Kreislaufwirtschaft

    Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"

    Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"

    Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt

    Krim: Kein Frieden ohne die Krim

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
    Luhansk an Russland vor

    Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu
    erreichen«

    Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss

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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will

    03/06/2026 | 12 min
    Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
    Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
    bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
    Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
    Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
    Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
    noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
    blockiert.

    Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
    entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
    zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
    einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
    eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
    US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
    OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
    andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
    ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
    einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte. 

    Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint

    Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

    Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition

    KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein

    Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI

    KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg

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  • Was jetzt?

    Abgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)

    02/06/2026 | 10 min
    Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte
    Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer
    Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des
    EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach
    Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der
    Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge
    abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden,
    zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen
    kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit
    Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems
    GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.

    Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag
    anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin
    besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen
    Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in
    der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue
    Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag
    hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener
    Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner
    bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der
    Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.

    Außerdem im Update:

    Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen
    von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die
    Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung
    der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder
    für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin
    keinen Eintritt zahlen.

    Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    EU-Asylsystem: Bringt das die Wende?

    Migration: EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei

    Migration in Deutschland: Ist die Migrationskrise wirklich erledigt?

    Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft

    Ungarn nach der Wahl: »Ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar
    ist«

    EU-Gelder: EU gibt eingefrorene 16 Milliarden Euro für Ungarn frei

    Eintrittsgeld für Kirchen: Besuch des Kölner Doms kostet bald zwölf Euro

    Enzyklika »Magnifica Humanitas«: Der Papst gegen die Maschine

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  • Was jetzt?

    Warum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut

    02/06/2026 | 12 min
    Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie
    rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung
    Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt,
    die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr
    privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung
    laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum
    das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden
    sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena
    Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT.

    Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen
    mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat
    des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium
    sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische
    Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime
    bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus
    konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an
    Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte,
    die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau
    funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den
    aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für
    internationale Politik bei der ZEIT.

    Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform

    Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester
    umsetzen

    Studienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken

    Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft

    Straße von Hormus: Die mächtigste Waffe des Regimes

    Irankrieg: Chinas Freund ist: China

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  • Was jetzt?

    Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)

    01/06/2026 | 11 min
    Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im
    Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen
    worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive
    Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das
    Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die
    strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert?
    Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im
    Podcast.

    Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland
    ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden.
    Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was
    würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?

    Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die
    Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT
    liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung
    vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.

    Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang
    der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch
    der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien
    wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden
    Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.

    Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein

    Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?

    Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen

    Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern

    Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?

    Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten

    Äthiopien: Parlamentswahl in Äthiopien beginnt

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