2003 episodios
- Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben
grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter
anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter
wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen. Im Jahr 2024
wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt
wurden nur 512 Täter. Und die Dunkelziffer an Vergewaltigungen ist
Studien zufolge deutlich höher. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres
Lebens sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten
erstatten keine Anzeige.
Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen, und begab sich damit in
einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen
musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist. Wieso
zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum
gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung?
In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen
Antworten zu finden.
Moderation und Skript: Alicia Kleer
Redaktion: Constanze Kainz
Produktion und Sounddesign: Markus Gläser
Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessi
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Unter anderem Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Kanzler Friedrich
Merz sprechen sich für ein gemeinsames Vorgehen der EU gegen den
rechtsextremen israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir aus.
Ben-Gvir hatte Menschen im Gazastreifen die Menschlichkeit abgesprochen
und zu Tötungen aufgerufen. Ob sich ein Kurswechsel der Union in der
Israelpolitik abzeichnet, ordnet Alice Bota aus dem Politikressort der
Zeit ein.
Eine Recherche der Zeit zeigt, dass einige ukrainische Militärrekruten
offenbar während ihrer Ausbildung in Deutschland desertierten. In
Sachsen-Anhalt sind bislang rund 80 Fälle von Deserteuren bekannt, gibt
das dortige Innenministerium an. Im fünften Kriegsjahr melden sich kaum
noch Ukrainer freiwillig für die Armee. Was bedeutet diese Entwicklung
für die Wehrhaftigkeit des Landes? Und welche Perspektiven haben die
Desertierten in Deutschland? Das erzählt Maxim Kireev, der den Fall
recherchiert hat.
Und sonst so? Platsch! Würden Sie bei der Arschbombenmeisterschaft
gewinnen?
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer
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Weitere Links:
Israelischer Polizeiminister: Bundesregierung will gemeinsames
EU-Vorgehen gegen Itamar Ben-Gvir
Itamar Ben-Gvir: Minister des Hasses
Itamar Ben-Gvir: Friedrich Merz verurteilt Aussagen von israelischem
Polizeiminister
Itamar Ben-Gvir: Politiker fordern EU-Sanktionen gegen Israels Minister
Ben-Gvir
Deserteure aus der Ukraine: Er will nicht kämpfen
Russland: Noch längst nicht am Ende
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Ein CDU-Kommunalpolitiker aus Sachsen-Anhalt hat der AfD 10.000 Euro
gespendet. Bernd Prange ist aktuell Bürgermeister der Gemeinde
Altmärkische Höhe und sitzt seit 2004 für die CDU im Kreistag Stendal.
Er habe das Geld der AfD gespendet, weil seine eigene Partei ihm zu
links geworden sein. Die CDU Sachsen-Anhalt hat den Vorgang als »sehr
schwerwiegend« bezeichnet und Prange mit Konsequenzen gedroht. Sogar ein
Parteiausschluss scheint möglich. CDU-Ministerpräsident und
Spitzenkandidat Sven Schulze bedauerte den Vorfall, will sich aber auf
die Themen im Wahlkampf konzentrieren. Was droht Prange jetzt? Und ist
er innerhalb der CDU ein Einzelfall, was die Zuneigung zur AfD angeht?
Diese und weitere Fragen beantwortet Tilman Leicht, Volontär der ZEIT.
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der bisher
tödlichste in der Geschichte des Landes. Und er breitet sich gerade
offenbar ungebremst aus. Die Vereinten Nationen melden, dass knapp die
Hälfte der rund 5.000 infizierten Menschen gestorben ist. Noch nie hat
sich das Ebolavirus so schnell ausgebreitet wie dieses Mal.
Nachbarländer haben ihre Grenzen geschlossen, ein Impfstoff ist auf dem
Weg in die Region. Fritz Habekuß leitet das Büro der ZEIT in Nairobi und
hat Uganda besucht. Im Podcast berichtet er, wie sich das östliche
Nachbarland der DR Kongo gegen die Epidemie wappnet und wie Ebola das
Leben der Menschen dort schon jetzt verändert.
Die Staatsschulden der USA haben ein neues Rekordhoch erreicht. Laut
US-Finanzministerium sind sie in den vergangenen Tagen auf mehr als 40
Billionen US-Dollar gestiegen. Und damit schneller, als Fachleute bisher
angenommen haben, und obwohl US-Präsident Donald Trump eigentlich sparen
wollte. Zu den Gründen für die hohen Schulden zählen Trumps
Zollpolitik und der Irankrieg. Welche Folgen das für Deutschland haben
könnte, erklärt Victor Gojdka, Redakteur im Geldressort der ZEIT.
Und sonst so? Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Sonnenfinsternis –
zumindest in Spanien.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Den Tabubruch verhindern
Sachsen-Anhalt: Bernd Prange und die AfD
Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind
sie schnell genug?
Ebola-Ausbruch im Kongo: »Heute ist der erste Überlebende entlassen
worden«
Anleihen im Ausverkauf: Was hinter dem Beben am Anleihemarkt steckt
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Rund 300 deutsche Städte sind aktuell an den Fernverkehr angebunden.
Aber: In einigen Städten ist das Angebot zuletzt reduziert worden,
andere haben ihren ICE-Anschluss komplett verloren. Die
Eisenbahn-Gewerkschaft EVG warnt, dass künftig weitere Städte wie
Aachen, Augsburg, Bamberg, Magdeburg, Osnabrück oder Münster betroffen
sein könnten. Hintergrund ist der geplante Einstieg privater Anbieter
wie Italo in den deutschen Fernverkehr. Die Grünen haben deshalb einen
Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem der Bund den Fernverkehr stärker planen
und steuern soll. Was dieser Plan genau vorsieht, erklärt Jonas Schulze
Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Am Donnerstag hat Liberia 20 Menschen aufgenommen, die aus den USA
abgeschoben worden sind – darunter Venezolaner, Kolumbianer und Kubaner.
Grundlage ist eine Migrationsvereinbarung zwischen beiden Ländern, nach
der die USA auch Menschen in das westafrikanische Land abschieben
können, die Staatsbürger anderer Länder sind. Seit dem Amtsantritt von
US-Präsident Donald Trump haben die USA ähnliche Vereinbarungen mit
mehreren afrikanischen Staaten getroffen. Was hinter diesen Deals steckt
und welche Interessen die USA und die afrikanischen Staaten dabei
verfolgen, ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
ein.
Und sonst so? Die philosophische Flaschenpost des Merz-Sprechers
Sebastian Hille.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Einstieg von Italo: Deutsche Bahn klagt gegen Wettbewerbsvorgaben der
Bundesnetzagentur
Fernverkehr: Was, wenn kein ICE mehr in Münster und Bamberg hält?
Italo gegen Deutsche Bahn: Gleis frei für Signor La Rocca
Flixtrain: Herr Müller gegen die Bahn
Westafrika: Liberia nimmt 1.200 von den USA abgeschobene Migranten auf
Ruanda und DR Kongo: Ein bisschen Frieden und viel Profit
Donald Trump: America First funktioniert in Afrika nicht so einfach
Z+: »Die Menschen in Afrika wollen Demokratie, aber keine Belehrungen«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der Hitzetoten in diesem
Sommer besonders hoch. In seinem Wochenbericht gibt das Institut an,
dass seit April bis Anfang August mindestens 14.000 Menschen
hitzebedingt verstorben sind. Wie das RKI auf diese Zahlen kommt und was
sie bedeuten, weiß Elena Erdmann aus dem Wissenschaftsressort der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einem »Wirtschaftskrieg.«
Zuvor haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Verbündete der USA, den
gesamten Handel und Finanzgeschäfte mit dem Iran gestoppt. Wie steht es
um die Wirtschaft im Iran? Die Antwort auf diese Frage gibt Omid Rezaee.
Außerdem im Update: Der US-Impfstoffhersteller Moderna meldet positive
Ergebnisse bei der Suche nach einem Impfstoff für schwarzen Hautkrebs.
Schwarzer Hautkrebs ist eine der gefährlichsten Formen von Hautkrebs.
Der Impfstoff könne verhindern, dass der Krebs nach einer Behandlung
wieder auftritt oder sich ausbreitet. Was das für den Kampf gegen den
Krebs bedeutet, erklärt Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort der ZEIT.
Und: Katja Wolf, Vorsitzende des BSW in Thüringen, stellt sich gegen die
Haltung der Parteigründerin Sahra Wagenknecht zur AfD. Wagenknecht hatte
sich dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund,
angenähert. Damit habe Wagenknecht »eine Grenze überschritten«, sagte
Wolf im ZEIT-Interview.
Und sonst so? Verstehen wir uns noch? Finden Sie es heraus bei
»Deutschland spricht«
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Elise Landschek
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Weitere Links:
Krebstherapie: Moderna meldet positive Ergebnisse in Studie zu
Hautkrebs-Impfstoff
Robert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals
gestiegen
Lebensmittelpreise: Teuer, teurer, unbezahlbar
Biotechnologie: Ihre Arznei könnte Leben retten. Doch bei Patienten
kommt sie nicht an
Liveblog: Irankrieg: Trump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg«
Katja Wolf: »Sahra Wagenknecht hat eine Grenze überschritten«
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