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  • Was jetzt?

    Pflegereform: Mehr zahlen, weniger bekommen?

    05/06/2026 | 12 min
    Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat einen Entwurf für eine
    Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Ziel ist es, das
    milliardenschwere Defizit der Pflegekassen zu begrenzen und weitere
    Beitragserhöhungen zu vermeiden. Geplant sind höhere Einnahmen durch
    zusätzliche Beiträge, etwa von Gutverdienenden, Kinderlosen und
    Minijobbern. Gleichzeitig sollen die Ausgaben sinken. Dafür sieht der
    Entwurf unter anderem strengere Regeln bei der Einstufung von
    Pflegebedürftigkeit vor. Ob die Reform das Pflegesystem langfristig
    absichern kann, erläutert Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der
    ZEIT.

    Erstmals seit mehreren Jahren nehmen deutsche Unternehmer wieder
    offiziell am Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg teil.
    Vertreter der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer begründen dies
    damit, wirtschaftliche Kontakte nach Russland aufrechterhalten und
    deutsche Investitionen im Land schützen zu wollen. Auch eine Delegation
    der AfD reist zu dem Forum. Für den russischen Präsidenten Wladimir
    Putin ist das Forum eine wichtige Bühne, auf der er heute seine
    Grundsatzrede halten wird. Welche Botschaften er dort vermitteln will
    und welche Rolle die deutschen Teilnehmer spielen, ordnet Michael
    Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Premiere für einen KI-Film in New York

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Nina Warken: Alle reden, eine macht was

    Pflegereform: Warken will Beitragsbemessungsgrenze bei
    Pflegeversicherung anheben

    Pflegeversicherung: Warken will Besserverdienende bei Pflegebeiträgen
    stärker belasten

    Pflegeversicherung: Beamte in die gesetzliche Pflegeversicherung!

    Gesundheitsreform: Kassenärzte kritisieren Pläne für
    Teilarbeitsunfähigkeit

    Pflegereform: Schwesig und DAK kritisieren geplante Pflegereform als
    unsozial

    Pflege: Das einzige, was explodiert, sind die Pflegekosten

    Pflegekosten: Müssen Sie Ihr Zuhause verkaufen, um Ihre Pflege zu
    finanzieren?

    Collien Fernandes und Christian Ulmen: Herr Ulmen möchte nun doch nicht

    Schauspielerin: Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen
    Christian Ulmen

    Ist das eine Blase? / Deepfake-Videos: »So was kann massiv
    imageschädigend sein«

    Christian Ulmen: Ein Protagonist postet Bilder seiner Freundin. In
    Sex-Chatgruppen

    Christian Ulmen: Ulmen bestreitet Vorwürfe seiner Ex-Frau Collien
    Fernandes

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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)

    04/06/2026 | 11 min
    Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten
    Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für
    die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem
    der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch
    die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt.
    Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste
    UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle
    in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen
    Feuilleton, ein. 

    Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf
    wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für
    einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch
    in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten
    Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert
    und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff,
    US-Korrespondent der ZEIT ein.

    Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass
    deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht
    verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte
    dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber
    aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung
    gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.

     

    Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert

     

    Moderation und Produktion: Henrik Oerding

    Redaktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche
    Diplomatie«

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz

    Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal

    Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt

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  • Was jetzt?

    Drei Schritte vorwärts in der Krebstherapie

    04/06/2026 | 12 min
    Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen
    Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch
    die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar
    und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche
    Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende
    zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von
    Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs
    präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der
    Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend
    als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs
    bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der
    ZEIT.

    Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden

    Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt

    Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto
    von unliebsamen Personen streikt

    Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und
    den Rest

    Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger
    von USA und China werden

    Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller

    Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen

    Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken

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  • Was jetzt?

    Recyclen gegen die Krise? (Update)

    03/06/2026 | 8 min
    Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere
    Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende
    2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung
    und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260
    Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD)
    betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen.
    Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von
    internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit
    erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra
    Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.

    Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von
    Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei
    der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten
    wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen
    Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die
    Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.

    Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger

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    Weitere Links zur Folge: 

    Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat will

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für
    Völkerrecht in UN

    UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen
    Österreich

    UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im
    UN-Sicherheitsrat optimistisch

    Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für
    Kreislaufwirtschaft

    Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"

    Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"

    Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt

    Krim: Kein Frieden ohne die Krim

    Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und
    Luhansk an Russland vor

    Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu
    erreichen«

    Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss

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  • Was jetzt?

    Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will

    03/06/2026 | 12 min
    Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im
    UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten
    Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte
    bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann
    Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche
    Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale
    Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland
    noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig
    blockiert.

    Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude
    entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse
    zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für
    einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC)
    eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden
    US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen
    OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das
    andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des
    ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von
    einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte. 

    Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint

    Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

    Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition

    KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein

    Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI

    KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg

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