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Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Basler Zeitung
Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast
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  • Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

    Der Nasenwegmord (1/3)

    03/03/2026 | 33 min
    Im Breitequartier am östlichen Rand Grossbasels bricht am Nachmittag des 8. August 2024 Hektik aus. Es läuft ein grosser Polizeieinsatz, Rettungskräfte sind vor Ort, die Strassen und Gassen rund um den Nasenweg sind grossräumig abgesperrt.

    Im Treppenhaus eines Wohngebäudes, zwischen Hochparterre und erstem Obergeschoss, liegt blutüberströmt eine ältere Frau. Sie weist offensichtliche Schnitt- und Stichverletzungen auf. Die Rettungskräfte können nur noch ihren Tod feststellen.

    Eine Tote am Nasenweg und ein Vermisster in der Psychiatrie

    Es beginnen die üblichen Prozesse: Spurensicherung, Befragungen, Ermittlungen – bis am späten Nachmittag bei der Polizei eine Meldung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) eintrifft. Es ist ein Fahndungsbegehren nach einem ihrer Patienten, der nicht aus seinem unbegleiteten Freigang zurückgekehrt ist.

    Was ist am 8. August am Basler Nasenweg genau passiert? Wer ist die tote Frau im Treppenhaus? Wer hat sie getötet? Und was hat der Fahndungsaufruf der UPK damit zu tun?

    Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», war an diesem Tag gerade unterwegs zum Rheinschwimmen, als er auf dem Velo die grossräumige Polizeiabsperrung bemerkte. Von da an begann er zu recherchieren. Was er herausgefunden hat, erzählt er in der ersten von drei Folgen zum Mord am Nasenweg.

    Gast: Lukas Hausendorf

    Host: Noah Fend

    Skript: Noah Fend, Sara Spreiter

    Schnitt und Produktion: Sara Spreiter

    Expertin: Forensische Psychologin May Beyli

     

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  • Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

    Menschenhandel im Stadtquartier (3/3)

    17/02/2026 | 32 min
    Vier Tage lang arbeitet Abby* (Name geändert) unter prekären Bedingungen in einer Mietwohnung im Berner Monbijouquartier. Dann klingelt es plötzlich an der Tür.
    Vor der Wohnung steht die Kantonspolizei Bern. Sie befreit die Frauen aus ihrem Martyrium und nimmt das Zuhälterpaar, Herr L. und Frau Z.* (Namen geändert), fest. Schnell wird klar: Es handelt sich um qualifizierten Menschenhandel – ein Delikt, das in der Schweiz keine Seltenheit ist. Für die Behörden bleibt der Kampf dagegen schwierig.
    Was geschieht mit den Tätern? Warum ist es für die Behörden so schwierig, gegen Menschenhandel vorzugehen? Und wie geht es für die betroffenen Frauen weiter?
    Das erzählt Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» in der letzten Folge vom Fall Menschenhandel im Stadtquartier. Wie man aus diesem Strudel herauskommt – darüber spricht ein ehemaliges Opfer von Menschenhandel. Dazu erklärt Alexander Ott, bis vor kurzem Chef der Fremdenpolizei Bern, was Nachbarn und Passanten tun können, um Ausbeutung zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.
    *Namen der Redaktion bekannt.
    Gast: Michael Bucher
    Host: Sara Spreiter
    Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter
    Schnitt, Produktion und Sprecherin: Jacky Wechsler
    Inhalte zum Fall und zum Thema Menschenhandel: 
    Deine Nachbarn – die Menschenhändler
    Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte
    «Er behandelte die Frauen wie eine Ware»
    Zwangsprostitution in der Schweiz: Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»
    «Apropos»-Podcastfolge: Opfer von Menschen­handel: Wie Vera L. in ein Bordell in der Schweiz gelockt wurde
    Fachstellen in der Schweiz:
    SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & Missbrauch
    Opferhilfe Schweiz
    Limita – Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung
    Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ
    Hotline: ACT212
    Platforme traite
    Rahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu

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  • Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

    Menschenhandel im Stadtquartier (2/3)

    10/02/2026 | 30 min
    Bis zu zehn Freier am Tag, Sexualpraktiken gegen ihren Willen und eine strenge Überwachung. Das erlebt Abby* (Name geändert) seit Tag eins ihrer Ankunft in einer Mietwohnung in Bern. Heute weiss man: Sie ist nicht das einzige Opfer des Zuhälterpaars.
    Herr L.* und Frau Z.* (Namen geändert) haben über 70 weitere Frauen aus China angeworben. Neben Abby sind 9 davon ebenfalls in die Schweiz gereist. Die Rekrutierung der Frauen hatte System.
    Wie funktioniert der chinesische Menschenhandel? Wie unterscheidet er sich von anderen Ländern? Was bedeutet die Verschiebung der Sexarbeit von Bordellen in Airbnb-Wohnungen für die Betroffenen? Und gibt es einen Ausweg aus ihrer Situation?
    Darum geht es in der zweiten Folge vom Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», erzählt, wie es mit Abby weitergeht. Zudem ordnen Alexander Ott, ehemaliger Chef der Fremdenpolizei Bern, und die forensische Psychologin May Beyli die psychologischen und strukturellen Mechanismen des Menschenhandels ein.
    Gast: Michael Bucher
    Host: Sara Spreiter
    Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter
    Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler
    Expertin: Forensische Psychologin May Beyli
    Artikel zum Fall: 
    Deine Nachbarn – die Menschenhändler
    Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte
    «Er behandelte die Frauen wie eine Ware»
    Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
    Fachstellen in der Schweiz:
    SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & Missbrauch
    Opferhilfe Schweiz
    Limita – Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung
    Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ
    Hotline: ACT212
    Platforme traite
    Rahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu

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  • Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

    Menschenhandel im Stadtquartier (1/3)

    03/02/2026 | 29 min
    Im November 2021 erhält die damals 26-jährige Chinesin Abby* (Name geändert), eine Nachricht auf der chinesischen Plattform WeChat. Es geht um ein Jobangebot. Der Absender, Herr L.* (Name geändert), verspricht ihr ein lukratives Einkommen mit erotischen Massagen – in der Schweiz.
    Zu diesem Zeitpunkt steckt Abby zu Hause in China in einer finanziellen und sozialen Notlage. Die strikten Covidmassnahmen in ihrem Heimatland schränken ihr Leben zusätzlich stark ein. Das Inserat klingt harmlos, das Angebot wirkt wie ein Ausweg. Abby entscheidet sich für die Reise in die Schweiz. Die Ernüchterung folgt sofort.
    Wer ist der Mann, der Abby das Jobangebot machte? Was erlebt sie in der Schweiz? Und gibt es weitere Opfer?
    Diese Fragen beantwortet Michael Bucher in der ersten von drei Folgen zum Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Er ist Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» und hat zum Fall von Abby recherchiert.
    *Namen der Redaktion bekannt.
    Gast: Michael Bucher
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    Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler
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    Deine Nachbarn – die Menschenhändler
    Sie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte
    «Er behandelte die Frauen wie eine Ware»
    Fachstellen in der Schweiz:
    SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & Missbrauch
    Opferhilfe Schweiz
    Limita – Fachstelle zur Prävention sexueller Ausbeutung
    Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZ
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  • Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

    Bonus: Denkwürdige Entscheide aus 150 Jahren Bundesgericht

    20/01/2026 | 23 min
    Diese Woche feiert das Bundesgericht sein 150-jähriges Bestehen. Seit 1875 wird in Lausanne Recht gesprochen. Heute fällen die vierzig Richterinnen und Richter am höchstinstanzlichen Gerichtshof der Schweiz rund 7500 Urteile – davon knapp 200 Leitentscheide – pro Jahr. Oft haben diese Urteile einen direkten Einfluss auf den Alltag der Menschen in der Schweiz.
    Vom Frauenstimmrecht über die Heiratsstrafe bis zum Bierkartell: In einer Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach auf wegweisende Entscheide des Bundesgerichts zurück. Wie hat sich die Institution in 150 Jahren Geschichte entwickelt? Und welche politische Bedeutung kommt ihr heute zu?
    Ihr hört diese «Apropos»-Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier wieder im Februar.
    Host: Philipp Loser
    Produzentin: Mirja Gabathuler
    Mehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: 
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Acerca de Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Raub, Mord oder Erbstreit: In diesem Podcast sprechen wir über Kriminalfälle, die die Schweiz bewegt haben. Jeden Monat erscheint ein neuer Fall, der über drei Folgen erzählt wird. Abonnent:innen von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung hören die Folgen exklusiv vorab.
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Generated: 3/8/2026 - 12:53:30 AM