Cyberpunk entstand in den frühen 1980er Jahren als dystopisches Science-Fiction-Subgenre, das „High Tech, Low Life“ verbindet. Es wurzelt in der Literatur der New-Wave-Bewegung (60er/70er) und reagierte auf den technologischen Aufstieg Japans sowie die Angst vor ungebremstem Kapitalismus. Geprägt wurde der Begriff 1983 durch Bruce Bethke, während William Gibson mit „Neuromancer“ (1984) das Genre definierte. Wikipedia +5Ursprünge und Einflüsse:
Literatur (1980er): William Gibson („Neuromancer“, „Johnny Mnemonic“) etablierte den Cyberspace und prägte das Genre maßgeblich. Weitere wichtige Autoren waren Bruce Sterling und Neal Stephenson.
Definition & Bezeichnung: Der Begriff wurde 1983 von Bruce Bethke geprägt, eine Kombination aus „Cybernetics“ (Kybernetik) und „Punk“.
Entwicklung: Ursprünge liegen in der "New Wave" Science-Fiction der 60er/70er, insbesondere durch Magazine wie New Worlds.
Thematiken: Cyberpunk zeichnet sich durch dystopische Zukunftsszenarien aus, in denen mächtige Konzerne die Regierung ersetzen, gepaart mit kybernetischen Körpermodifikationen, Künstlicher Intelligenz und dem Cyberspace.
Visuelle Prägung: Filme wie Blade Runner (1982) prägten die Ästhetik des Genres stark.
Spiele-Ursprung: Das Pen-&-Paper-Rollenspiel Cyberpunk 2013 (später 2020) von Mike Pondsmith, welches 1988 erschien, gilt als einer der Vorläufer des bekannten Videospiels Cyberpunk 2077.
Cyberpunk versteht sich als Antithese zu utopischen Science-Fiction-Visionen und thematisiert die Verschmelzung von Mensch und Maschine in einer düsteren, konzernbeherrschten Welt.